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Alternativen zu Fliesen im Bad
Bad ohne Fliesen: sechs Beläge nebeneinander, mit Dicke, Eignung in der Dusche, Haltbarkeit und Preis. Mikrozement kostet 130 bis 220 Euro je Quadratmeter fertig.
4,9 von 5 Sternen bei GoogleWarum Bäder ohne Fliesen gefragt sind
Aus Sicht der meisten Bauherren sprechen drei Gründe dafür: die Fugen in der Dusche, die ruhigere Optik einer durchgehenden Fläche und der gesparte Abbruch.
Der erste sind die Fugen, die in der Dusche nach zwei bis drei Jahren grau anlaufen und die niemand gern schrubbt. Der zweite ist die Optik: Eine durchgehende Fläche wirkt ruhiger als ein Raster aus 30 mal 60 Zentimetern, gerade in einem Bad von vier bis sechs Quadratmetern. Der dritte ist der Wunsch, den Abbruch zu sparen, also keinen Container vor der Tür und keine drei Tage Stemmen in der Wohnung.
Der dritte Grund ist der ehrlichste und zugleich der heikelste. Manche Beläge lassen sich tatsächlich über den vorhandenen Bestand legen und sparen Ihnen zwei bis drei Arbeitstage sowie 400 bis 900 Euro für Abbruch und Entsorgung. Andere Verfahren werden genau mit diesem Argument verkauft, obwohl darunter eine Abdichtung fehlt, die danach niemand mehr sieht.
Diese Seite sortiert sechs Varianten nach denselben vier Fragen: Wie viel trägt der Belag auf, was hält er in der Nasszone aus, wie lange hält er, und was kostet der Quadratmeter fertig. Wer schon weiß, dass es eine fugenlose Fläche werden soll, findet die Ausführung unter fugenloses Bad. Hier geht es um die Entscheidung davor.

Die Frage, die über allem steht
Kein Belag im Bad ist selbst die Abdichtung. Dicht ist die Schicht darunter, die Verbundabdichtung nach DIN 18534.
Das gilt für Fliesen genauso wie für Mikrozement, für Acrylplatten und für Vinyl.
Geregelt ist sie in DIN 18534, der Norm für die Abdichtung von Innenräumen. Sie teilt Flächen nach Wassereinwirkungsklassen ein: W0-I für eine Wand neben dem Waschtisch, W1-I für die Wand über der Badewanne und den Boden ohne Ablauf, W2-I für die bodengleiche Dusche mit Boden- oder Rinnenablauf. Ab W1-I gehört unter den Belag eine Abdichtung im Verbund, also eine Flüssigabdichtung oder Dichtbahn mit Dichtband in allen Ecken und Manschetten an jeder Durchführung. In der Dusche wird sie an der Wand mindestens 20 Zentimeter über die höchste Wasserentnahmestelle hochgezogen.
Damit ist die Auswahl schon halb getroffen. Jede Variante auf dieser Seite lässt sich danach beurteilen, ob sie eine Abdichtung unter sich zulässt oder ob sie dazu zwingt, auf sie zu verzichten. Fällt sie in die zweite Gruppe, gehört sie nicht in eine Dusche, gleich wie das Material beworben wird. Was das für die Feuchtigkeit im Raum insgesamt bedeutet, steht unter Lüftung im Bad.

Belagsdicke: die Millimeter, die die Auswahl bestimmen
Der zweite harte Filter ist der Platz nach oben. Eine übliche Bodenfliese von 10 Millimetern plus Kleberbett trägt rund 15 Millimeter auf. Das reicht meist, um die Tür schleifen zu lassen und den Übergang zum Flur zu einer Stolperkante zu machen.
Deshalb messen wir vor Ort drei Werte: die lichte Höhe unter dem Türblatt, die Höhe des vorhandenen Bodenaufbaus über der Rohdecke und die Differenz zum angrenzenden Raum. Erst danach steht fest, welcher Belag ohne Türblattkürzung geht. In Berliner Altbauten mit Holzbalkendecken kommt eine vierte Frage dazu, nämlich wie viel Last der Aufbau überhaupt verträgt; dazu steht mehr unter Bad im Altbau.
Die dünnen Varianten heißen mineralischer Spachtelbelag mit 2 bis 3 Millimetern und verklebtes Vinyl mit 3 bis 5. Wer eine bodengleiche Dusche einbauen lässt und dabei ohnehin am Boden arbeitet, hat diesen Zwang nicht; wie das geht, steht unter Dusche statt Wanne.

Mineralischer Spachtelbelag, meist Mikrozement genannt
Eine zementäre oder kalkgebundene Spachtelmasse wird in zwei bis drei Lagen mit der Kelle aufgezogen, jede kaum stärker als ein Millimeter, am Ende folgt eine Versiegelung auf Polyurethanbasis in zwei bis drei Durchgängen.
Belagsdicke 2 bis 3 Millimeter. Die geringste von allen Varianten, weshalb die Beschichtung oft direkt über den angeschliffenen alten Fliesen liegen kann.
Nasszone Geeignet bis W2-I, also auch in der Dusche, sofern die Verbundabdichtung darunter liegt. Ohne diese Schicht ist die Fläche nur eine Oberfläche.
Haltbarkeit 25 bis 30 Jahre bei tragfähigem Untergrund. Die Versiegelung ist eine Verschleißschicht und wird im Duschbereich alle drei bis fünf Jahre erneuert.
Preis 130 bis 220 Euro je Quadratmeter fertig. Bauzeit 6 bis 10 Arbeitstage, wobei der größere Teil davon Trockenzeit ist und keine Arbeitszeit.
Das ist die Variante mit dem größten optischen Unterschied zur Fliese und zugleich die mit den höchsten Anforderungen an die Ausführung. Wie wir sie aufbauen, welche Fugen auch dort bleiben müssen und wann wir davon abraten, steht ausführlich unter fugenloses Bad.
Großformatplatten: eine Fliese, aber fast ohne Fuge
Streng genommen keine Alternative zur Fliese, sondern die Fliese in groß. Feinsteinzeug gibt es heute in 60 mal 120, 120 mal 260 und bis 100 mal 300 Zentimetern, als Dünnplatte ab 6 Millimetern Stärke. Eine Duschwand von 90 mal 200 Zentimetern lässt sich damit aus einem Stück belegen, Fugen bleiben nur an den Rändern.
Belagsdicke 10 bis 16 Millimeter mit Kleberbett, bei 6-Millimeter-Dünnplatten rund 10 bis 12. Mehr als beim Spachtelbelag, mit der Dünnplatte aber weniger als eine klassische Bodenfliese, die mit Kleberbett rund 15 Millimeter aufträgt.
Nasszone Uneingeschränkt geeignet, auch W2-I. Feinsteinzeug nimmt unter 0,5 Prozent Wasser auf. Auf der Duschfläche empfehlen wir eine matte Oberfläche der Bewertungsgruppe B nach DIN 51097.
Haltbarkeit 25 bis 30 Jahre, praktisch die Lebensdauer des Bades. Eine beschädigte Platte lässt sich einzeln tauschen, was bei einer 120-mal-260-Platte allerdings eine größere Aktion ist als bei einer 30-mal-60.
Preis Verlegung 65 bis 95 Euro je Quadratmeter, dazu das Material zwischen 30 und 120 Euro. Bauzeit 3 bis 5 Arbeitstage plus einen Tag für Fugen und Silikon.
Großformate sind Werkstattarbeit: Sie brauchen zwei Leute, eine Saugerplatte und einen Zuschnitt auf der Brücke. Was das für Formate, Fugenbreiten und Rutschklassen im Einzelnen heißt, steht unter Badfliesen.
Acryl- und Alu-Verbundplatten als Rückwand
Gemeint sind Plattenwerkstoffe, die als Duschrückwand oder als Wandbelag hinter Wanne und Waschtisch verklebt werden. In Frage kommen Sanitäracryl von 3 bis 5 Millimetern, Hochdrucklaminat von 3 bis 6 Millimetern oder Alu-Verbundplatten von 3 bis 4 Millimetern mit zwei dünnen Aluminiumdeckschichten und einem Kern dazwischen.
Belagsdicke 5 bis 10 Millimeter mit Kleber. Auf einer alten Fliesenwand liegt die Platte damit knapp über dem alten Belag.
Nasszone Als Rückwand in der Dusche geeignet, aber nur über einer Verbundabdichtung. Die Platte selbst ist wasserdicht, die Stoß- und Randfugen aus Silikon sind es nur, solange sie intakt sind. Auf dem Boden hat der Werkstoff nichts zu suchen.
Haltbarkeit 15 bis 20 Jahre. Die Silikonfugen werden alle fünf bis acht Jahre erneuert. Acryl ist kratzempfindlicher als Feinsteinzeug, und eine Schramme lässt sich nicht wegpolieren, ohne dass die Stelle glänzt.
Preis 130 bis 250 Euro je Quadratmeter montiert, Material und Arbeit zusammen. Montage an einem Arbeitstag, wenn der Untergrund eben ist.
Der Werkstoff spielt seine Stärke dort aus, wo eine einzelne Fläche schnell und ohne Staub geschlossen werden soll: die Wand hinter einer neuen Duschtasse, der Spritzbereich über dem Waschtisch, die Rückwand einer Wanne. Als Belag für ein ganzes Bad wirkt er in den meisten Räumen zu technisch.
Wandpaneele aus Kunststoff
Nut-und-Feder-Paneele aus PVC, 5 bis 10 Millimeter stark, meist auf eine Traglattung geschraubt, manchmal direkt verklebt. Sie sind schnell montiert, staubfrei und günstig, und genau damit werden sie beworben.
Belagsdicke 30 bis 45 Millimeter auf Lattung, 8 bis 12 Millimeter bei direkter Verklebung auf ebenem Untergrund. Auf Lattung kostet die Verkleidung an vier Wänden rund acht Zentimeter Raumbreite.
Nasszone Nicht geeignet. Hinter der Lattung entsteht ein Hohlraum von drei bis vier Zentimetern, in dem sich Feuchtigkeit sammelt und in dem niemand nachsieht. Eine Abdichtung im Verbund nach DIN 18534 lässt sich in dieser Bauweise nicht ausführen. Paneele mit Holzwerkstoffkern quellen zusätzlich an jeder Schnittkante auf.
Haltbarkeit 8 bis 15 Jahre. Die Oberfläche vergilbt an der Sonnenseite, und ein Stoß mit dem Wäschekorb hinterlässt eine Delle, die bleibt.
Preis 70 bis 130 Euro je Quadratmeter montiert. Die günstigste Variante auf dieser Seite, was ihre Verbreitung erklärt.
Für ein Gäste-WC ohne Dusche, für eine Kellertoilette oder für eine Mietwohnung mit kurzer Perspektive kann das eine vernünftige Lösung sein. In einem Bad, in dem täglich geduscht wird, ist sie es nicht.
Vinyl im Bad
Vinyl heißt im Handel dreierlei, und die Unterschiede sind hier entscheidend. Klick-Vinyl mit Holzfaserträger quillt bei stehendem Wasser auf und gehört nicht ins Bad. Klick-Vinyl mit mineralischem Kern quillt nicht, aber Wasser läuft durch die Klickverbindung in den Aufbau darunter. Vollflächig verklebtes Vinyl von 2 bis 2,5 Millimetern, im Handel Dryback genannt, ist die einzige Bauart, unter der eine Verbundabdichtung liegen kann.
Belagsdicke 3 bis 5 Millimeter mit Kleber und Spachtelung, bei Klicksystemen 5 bis 8. Nach dem Spachtelbelag die zweitdünnste Lösung für den Boden.
Nasszone Außerhalb der Dusche brauchbar, in der Dusche nicht. Dort wären verschweißte Bahnen mit hochgezogenem Sockel nötig, wie man sie aus Kliniken kennt, und die will kaum jemand im eigenen Bad. Die Nahtstellen zwischen den Planken sind bei allen anderen Bauarten die Schwachstelle.
Haltbarkeit 10 bis 20 Jahre je nach Nutzschichtdicke. Ab 0,55 Millimetern Nutzschicht hält der Belag in einem Familienbad, darunter zeichnet sich der Weg zur Dusche nach einigen Jahren ab.
Preis 70 bis 130 Euro je Quadratmeter verlegt, einschließlich Spachtelung des Untergrunds. Bauzeit 2 bis 3 Arbeitstage.
Das ist warm unter den Füßen, leise und mit Fußbodenheizung verträglich. Der ehrliche Satz dazu lautet: Ein Bad mit Vinylboden und gefliester oder gespachtelter Dusche ist sinnvoll, ein Bad mit Vinyl bis in die Dusche hinein nicht.
Fliesen überkleben statt herausreißen
Vier Verfahren laufen unter diesem Stichwort, und sie sind unterschiedlich viel wert.
Neue Fliesen oder Platten auf die alten kleben. Geht an der Wand in engen Grenzen und setzt voraus, dass keine Fliese hohl klingt und der Untergrund trocken ist. Das Gewicht ist die Grenze: Feinsteinzeug bringt mit Kleber rund 27 Kilogramm je Quadratmeter mit, und auf altem Gipsputz gelten für den gesamten Wandaufbau etwa 40 Kilogramm je Quadratmeter als Obergrenze. Zwei Lagen sprengen das.
Mineralischen Spachtelbelag über die alten Fliesen ziehen. Das funktioniert gut und ist der eigentliche Grund, warum Mikrozement bei Renovierungen so oft vorkommt. Die Fliesen werden angeschliffen, die Fugen aufgefüllt, die Fläche grundiert.
Acryl- oder Verbundplatte über die alte Wand. Ebenfalls machbar, wenn die Wand eben und trocken ist. In der Dusche nur dann, wenn wir die vorhandene Abdichtung geprüft haben oder eine neue einbauen können.
Fliesenlack und Fliesenfolie. Ein Zweikomponentenlack hält an einer trockenen Wand einige Jahre, im Duschbereich und auf dem Boden deutlich kürzer. Folien und Aufkleber sind Dekoration und in der Nasszone wirkungslos.
Der gemeinsame Haken aller vier Verfahren: Die alte Abdichtung bleibt liegen. In Berliner Bädern, die vor 1990 gebaut wurden, liegt unter dem Estrich meistens nur Bitumenpappe, oft gar nichts. Solange nichts undicht ist, geht das gut; ist es undicht, haben Sie den Schaden eingebaut. Deshalb klopfen wir die Flächen ab und messen die Feuchte, bevor irgendetwas darüber kommt. Was sich stattdessen in einer geordneten Badrenovierung zusammenlegen lässt, rechnen wir Ihnen dabei vor.
Die sechs Varianten nebeneinander
| Variante | Aufbau | In der Dusche | Hält | Fertig je m² |
|---|---|---|---|---|
| Mineralischer Spachtelbelag | 2 bis 3 mm | ja, über Abdichtung | 25 bis 30 Jahre | 130 bis 220 Euro |
| Großformatplatte | 10 bis 16 mm | ja | 25 bis 30 Jahre | 95 bis 215 Euro |
| Acryl- oder Verbundplatte | 5 bis 10 mm | als Rückwand, über Abdichtung | 15 bis 20 Jahre | 130 bis 250 Euro |
| Kunststoff-Wandpaneel | 30 bis 45 mm | nein | 8 bis 15 Jahre | 70 bis 130 Euro |
| Vinyl, vollflächig verklebt | 3 bis 5 mm | nein | 10 bis 20 Jahre | 70 bis 130 Euro |
| Fliesen überkleben | 2 bis 16 mm | nur nach Prüfung | je nach Belag | je nach Verfahren |
Die Spalte ganz rechts ist die, die am wenigsten aussagt. Zwischen einem Bad von vier und einem von neun Quadratmetern liegen bei gleichem Quadratmeterpreis mehrere tausend Euro, und die Vorbereitung des Untergrunds schwankt stärker als der Belag selbst. Wie sich eine Gesamtsumme zusammensetzt, steht unter Badsanierung Kosten.
Wer auf kleiner Fläche plant, findet unter kleines Bad die Maße, ab denen sich der Aufwand für eine durchgehende Fläche wirklich lohnt.
Drei Fragen führen dabei meistens schneller zum Ziel als ein Vergleich von Mustern.
Wie viel Höhe haben Sie? Bleiben unter dem Türblatt weniger als 10 Millimeter, fallen Großformatplatten und Paneele aus, und es bleiben Spachtelbelag oder verklebtes Vinyl.
Wird die Dusche mitgemacht? Wenn ja, gehört die Abdichtung ohnehin erneuert, und dann ist die Ersparnis durch das Überkleben schon zur Hälfte weg. Dann können Sie den Belag frei nach Optik wählen.
Wie lange soll es halten? Bei einer Wohnung, die Sie in fünf Jahren verkaufen wollen, rechnet sich eine günstige Lösung. Bei einem Bad, in dem Sie alt werden möchten, nicht; dort lohnt sich der Blick auf ein barrierefreies Bad gleich mit.
Ein Mittelweg ist übrigens häufiger als eine reine Lehre: gespachtelte Wände, wo die Ruhe am meisten bringt, und großformatiges Feinsteinzeug am Boden, wo im Alltag am meisten passiert. Was sich bei einer solchen Teilmaßnahme sinnvoll zusammenlegen lässt, steht unter Bad modernisieren.
Was wir davon bauen und was nicht
Wir bauen Fliesen in allen Formaten, Großformatplatten, mineralische Spachtelbeläge, Acryl- und Verbundplatten als Rückwand sowie vollflächig verklebtes Vinyl außerhalb der Dusche. Kunststoff-Paneele auf Traglattung setzen wir in Bädern mit Dusche nicht ein, und Fliesen lackieren wir nicht.
Alle diese Beläge liegen bei uns über einer Abdichtung nach DIN 18534, auch wenn das im Angebot als eigene Position sichtbar wird und die Summe erhöht.
Zwei Dinge machen wir nicht. Kunststoff-Paneele auf Traglattung setzen wir in Bädern mit Dusche nicht ein, weil wir für einen Hohlraum, den niemand kontrollieren kann, nicht geradestehen wollen. Und wir lackieren keine Fliesen, weder an der Wand noch am Boden, weil die Beschichtung genau dort zuerst aufgibt, wo täglich Wasser läuft.
Wenn Sie ein Bad in zwei Tagen und für unter 5.000 Euro optisch aufgefrischt haben möchten, sind wir nicht der richtige Betrieb. Solche Angebote gibt es, sie funktionieren über die vorhandene Substanz hinweg, und manchmal geht das jahrelang gut. Wir arbeiten anders: Untergrund prüfen, abdichten, Belag darüber. Das dauert länger und kostet mehr.
Halbfertige Baustellen anderer Betriebe übernehmen wir nicht, und Material, das Sie selbst im Internet gekauft haben, bauen wir nicht ein. Für beides können wir nicht einstehen.

So kommen Sie zu Ihrer Zahl
Wir sitzen in Kleinmachnow und arbeiten in ganz Berlin und im südwestlichen Umland. Fliesenleger, Installateure, Elektriker und Trockenbauer sind unsere eigenen Leute. Über den Belag entscheidet deshalb nicht der Verkäufer, sondern der, der ihn hinterher aufbringt.
Beim ersten Termin messen wir die vorhandene Aufbauhöhe über der Rohdecke, klopfen die alten Fliesen ab, prüfen die Feuchte und sagen Ihnen, welche der sechs Varianten in Ihr Bad passt und welche nicht. Danach bekommen Sie einen Festpreis mit einzelnen Positionen, in dem die Abdichtung ausgewiesen ist. Dieser Termin findet bei Ihnen im Bad oder per Videocall statt, und dafür stellen wir Ihnen nichts in Rechnung. Den Lohnanteil weisen wir auf der Rechnung getrennt aus, damit Sie ihn nach § 35a EStG geltend machen können.
Welcher Belag auf Ihren Untergrund passt, hängt an dem, was heute darauf liegt. Sagen Sie uns am Telefon unter 030 4173 3464 die Größe des Bads, den jetzigen Belag an Wand und Boden und ob die Dusche mitgemacht werden soll, dann finden wir gleich einen Termin. Zwei Zeilen über das Formular auf dieser Seite reichen ebenso.
Häufige Fragen
Was kann man anstelle von Fliesen im Bad nehmen?
Sechs Varianten kommen ernsthaft in Frage: mineralischer Spachtelbelag (Mikrozement), großformatige Feinsteinzeugplatten, Acryl- oder Alu-Verbundplatten als Rückwand, Kunststoff-Wandpaneele, vollflächig verklebtes Vinyl und das Überarbeiten der vorhandenen Fliesen. Für die Dusche taugen davon drei. Entscheidend ist in jedem Fall nicht die sichtbare Oberfläche, sondern die Verbundabdichtung nach DIN 18534 darunter.
Wie viel trägt ein Belag ohne Fliesen auf?
Zwischen 2 und 45 Millimetern, je nach Variante. Mineralischer Spachtelbelag liegt bei 2 bis 3 Millimetern, vollflächig verklebtes Vinyl bei 3 bis 5. Eine verklebte Acryl- oder Verbundplatte trägt 5 bis 10 Millimeter auf, eine Großformatplatte samt Kleberbett 10 bis 16. Ein Wandpaneel auf Traglattung kommt auf 30 bis 45. Zum Vergleich: Eine übliche Bodenfliese mit Kleber kostet Sie rund 15 Millimeter Raumhöhe.
Was kostet eine Badsanierung mit Mikrozement je Quadratmeter?
130 bis 220 Euro brutto je Quadratmeter fertige Fläche, einschließlich Untergrundvorbereitung, Grundierung, Abdichtung im Nassbereich, zwei bis drei Spachtellagen und Versiegelung. Der Preis liegt über einer soliden Standardfliese, weil mehr Handarbeit und mehr Trockenzeit darin stecken. Den Festpreis mit einzelnen Positionen bekommen Sie nach dem ersten Termin, der Sie nichts kostet.
Ist Vinyl im Badezimmer wasserfest?
Das Material ja, die Fugen nicht. Klick-Vinyl mit Holzfaserträger quillt bei stehendem Wasser auf, und selbst bei einem mineralischen Kern läuft Wasser durch die Klickverbindung in den Aufbau darunter. Vertretbar ist im Bad nur vollflächig verklebtes Vinyl von 2 bis 2,5 Millimetern auf einer Verbundabdichtung, und zwar außerhalb der Dusche. Im Duschbereich gehören verschweißte Bahnen hin oder ein anderer Belag.
Taugen Kunststoff-Paneele als Wandverkleidung im Bad?
Außerhalb der Nasszone ja, in der Dusche nicht. Paneele auf Traglattung erzeugen einen Hohlraum von drei bis vier Zentimetern hinter der Wand, in dem sich Feuchtigkeit sammelt, ohne dass jemand es sieht. Eine Abdichtung nach DIN 18534 lässt sich in dieser Bauweise nicht ausführen. Für ein Gäste-WC ohne Dusche ist die Lösung mit 70 bis 130 Euro je Quadratmeter dagegen brauchbar.
Sind Acrylplatten oder Alu-Verbundplatten in der Dusche zulässig?
Ja, als Rückwand über einer Verbundabdichtung, nicht als Ersatz für sie. Die Platten sind 3 bis 6 Millimeter stark, werden vollflächig oder im Raupenbett auf einen ebenen Untergrund geklebt und tragen mit Kleber 5 bis 10 Millimeter auf. Die Schwachstelle sind die Stoß- und Randfugen aus Silikon, die alle fünf bis acht Jahre erneuert werden. Liegt darunter keine Abdichtung, ist eine Silikonfuge das Einzige, was das Wasser aufhält.
Kann man neue Platten einfach auf die alten Fliesen kleben?
An der Wand oft ja, am Boden seltener, und in beiden Fällen erst nach einer Prüfung. Die alten Fliesen müssen fest sitzen, keine hohl klingen und der Untergrund muss trocken sein. Zu beachten ist das Gewicht: Ein zweiter Belag aus Feinsteinzeug bringt mit Kleber rund 27 Kilogramm je Quadratmeter mit, und auf altem Gipsputz sind für den gesamten Wandaufbau etwa 40 Kilogramm je Quadratmeter die Grenze.
Was schreibt DIN 18534 für eine Dusche ohne Fliesen vor?
Für eine bodengleiche Dusche gilt die Wassereinwirkungsklasse W2-I, und die verlangt eine Abdichtung im Verbund unter dem Belag. Praktisch heißt das: Flüssigabdichtung oder Dichtbahn, Dichtband in allen Ecken und Anschlüssen, Manschetten an jeder Durchführung, an der Wand mindestens 20 Zentimeter über die höchste Wasserentnahmestelle hochgezogen. Welcher Belag darüber liegt, ändert daran nichts.
Welche Alternative zu Fliesen hält im Bad am längsten?
Die großformatige Feinsteinzeugplatte, mit 25 bis 30 Jahren so lange wie eine klassische Fliese. Ein mineralischer Spachtelbelag hält bei richtigem Untergrund ebenso lange, seine Versiegelung wird im Duschbereich allerdings alle drei bis fünf Jahre erneuert. Acryl- und Verbundplatten liegen bei 15 bis 20 Jahren, verklebtes Vinyl bei 10 bis 20, Kunststoff-Paneele bei 8 bis 15.
Wie lange dauert eine Badsanierung ohne Fliesen?
Nicht kürzer, oft länger. Ein mineralischer Spachtelbelag braucht 6 bis 10 Arbeitstage, weil Grundierung, Abdichtung, zwei bis drei Lagen und die Versiegelung jeweils trocknen müssen. Großformatplatten liegen bei 3 bis 5 Tagen, verklebtes Vinyl bei 2 bis 3, eine Duschrückwand aus Acryl an einem Tag. Gespart wird die Zeit nicht beim Belag, sondern beim Abbruch, wenn der Bestand liegen bleiben kann.
Was Kundinnen und Kunden schreiben
Wir stehen seit über 40 Jahren im Dienst unserer Kunden. Ihre vollständige Zufriedenheit und anhaltende Wertschätzung für unsere Badrenovierungen ist unser höchster Maßstab für die eigene Leistung.
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Ich bin eher kurzentschlossen – der Plan war es auch, aber Herr Wolfermann setzte diesen wunderbar in die Tat um.
Stephanie H., vor 6 Jahren - ★★★★★
Von der Planung bis zur Durchführung einer komplizierten Umbaumaßnahme hat alles einwandfrei geklappt. Herr Wolfermann ist immer freundlich und jederzeit erreichbar.
Alexander I., Local Guide, vor 4 Jahren - ★★★★★
Ich hatte erst eine andere Firma beauftragt, mein Bad machen zu lassen, doch dann kamen Probleme auf. Dann wurde mir die Wolfermann GmbH empfohlen – das war das Beste, was passieren konnte.
Monty K., Local Guide, vor 8 Jahren - ★★★★★
Aus eigener Erfahrung mit Reparaturen und dem Kompletteinbau eines Bades kann ich die Professionalität und Kundenorientierung nur lobend hervorheben.
Hendrik H., vor 4 Jahren - ★★★★★
Wir sind bereits seit einigen Jahren Kunden bei der Firma Wolfermann und sind mehr als zufrieden. Sie sind zu jeder Zeit erreichbar und finden immer eine Lösung.
D. V., Local Guide, vor 4 Jahren - ★★★★★
Der Monteur rief etwa 30 Minuten vor unserem vereinbarten Termin an und gab mir die Info, dass er sich etwas verspäten wird.
Lydia G., vor 5 Jahren - ★★★★★
Noch nie haben wir in dieser Branche so zuverlässige, sympathische und verständnisvolle Mitarbeiter erlebt.
Leo L., vor 6 Jahren - ★★★★★
Wir haben die Firma Wolfermann für die Sanierung unseres Ferienhauses beauftragt.
J. D., Local Guide, vor 3 Jahren
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