Alle Beträge auf dieser Seite verstehen sich als Bruttopreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Ein neues Bad ist eine Anschaffung für Jahrzehnte
Eine Badsanierung ist keine Reparatur, sondern eine Anschaffung, die zwanzig bis dreißig Jahre halten soll. Ein Bad mit warmem Boden, mit Licht, das nicht blendet, mit einer Dusche ohne Kante und mit Ablagen dort, wo man sie täglich braucht, hat seinen Preis, und den nennen wir Ihnen offen. Über Geld sprechen wir deshalb früh, damit Sie Ihre Fliesen, Armaturen und Objekte in einem Rahmen aussuchen können, der zu Ihrem Budget passt.
Die Zahlen auf dieser Seite sind Erfahrungswerte aus Bädern, die wir im Berliner Bestand gebaut haben, vom Altbau mit Stahlleitungen über das Nachkriegshaus bis zur Siebzigerjahre-Zeile.
Preisspannen aus dem Berliner Bestand
| Was gemacht wird | Bauzeit | Was das in Berlin meist kostet |
|---|---|---|
| Wanne raus, bodengleiche Dusche rein | 3 bis 5 Arbeitstage | 4.500 bis 9.000 Euro |
| Bad renovieren, Leitungen bleiben liegen | 6 bis 10 Arbeitstage | 12.000 bis 20.000 Euro |
| Komplettbad, 6 bis 8 m², solide Ausstattung | 10 bis 15 Arbeitstage | 15.000 bis 25.000 Euro |
| Komplettbad mit geändertem Grundriss | länger als 15 Arbeitstage | 18.000 bis 30.000 Euro |
Die Tabelle eignet sich gut als Vergleichsmaßstab, wenn Ihnen bereits ein Angebot vorliegt. Liegt eine Zahl deutlich unter der jeweiligen Spanne, lohnt sich ein zweiter Blick, denn meistens fehlt darin eine Position: die Entsorgung, die Abdichtung oder ein realistisches Budget für die Sanitärobjekte. Nach oben ist die Sache an einer einzigen Stelle offen, denn gehobene Serien, große Formate und Unterputzarmaturen heben jede dieser Zeilen an, ohne dass sich die Arbeit dahinter ändert.
Nicht in der Tabelle stehen die Bausteine, die über ein neues Bad hinausgehen. Eine Sauna im Bad kostet mit Kabine, Aufbau und eigener Zuleitung meist 5.000 bis 11.000 Euro, ein Erlebnisbereich mit Regendusche, Dampf und Farblicht liegt 6.000 bis 20.000 Euro über der Grundsumme. Das sind übliche Größenordnungen aus Berlin zur Orientierung und keine Angebote. Beides führen wir als eigene Positionen, damit die Sanierung darunter vergleichbar bleibt und Sie sehen, was der Wunsch kostet und was die Pflicht. Womit im Altbau zusätzlich zu rechnen ist, steht unter Bad im Altbau.
Was eine Badsanierung pro Quadratmeter kostet
Viele rechnen zuerst mit der Fläche, weil das vom Wohnungsmarkt her vertraut ist. Im Bad trägt diese Rechnung nur zum Teil. Der größere Posten hängt an Dingen, die es einmal je Bad gibt und nicht einmal je Quadratmeter: WC, Waschtisch und Dusche, die Anschlüsse dafür, die Elektrik und die Lüftung. Ob dieser Teil in vier oder in zehn Quadratmetern eingebaut wird, ändert daran wenig.
Je größer das Bad, desto niedriger fällt der Quadratmeterpreis aus. Ein kleines Bad ist je Quadratmeter teurer als ein großes, und das deutlich. Die Werte je Quadratmeter in der rechten Spalte sind aus den Beträgen daneben gerechnet, damit Sie ein vorliegendes Angebot einordnen können.
| Größe des Bades | Komplettbad, was das in Berlin meist kostet | Daraus je Quadratmeter |
|---|---|---|
| rund 4 m² | 13.000 bis 18.000 Euro | rund 3.300 bis 4.500 Euro |
| rund 6 m² | 15.000 bis 25.000 Euro | rund 2.500 bis 4.200 Euro |
| rund 8 m² | 15.000 bis 25.000 Euro | rund 1.900 bis 3.100 Euro |
Was in der Spanne steckt: Abbruch und Entsorgung, Leitungen, Elektrik, Abdichtung, Fliesen, Trockenbau, Malerarbeiten und die Montage. Alle Beträge sind Bruttopreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, und die Werte je Quadratmeter beziehen sich auf die Grundfläche des Raums, nicht auf die geflieste Wandfläche.
Für Bäder über acht Quadratmeter führen wir hier keine eigene Spanne. Der Quadratmeterpreis fällt dort weiter, weil WC, Waschtisch, Dusche, die Anschlüsse und die Elektrik einmal je Bad anfallen und sich auf mehr Fläche verteilen. Was ein solches Bad im Ganzen kostet, hängt dann so stark an Grundriss und Ausstattung, dass eine Zahl ohne Aufmaß nichts taugt.
Wer zwei Angebote für unterschiedlich große Bäder nebeneinanderlegt, sollte diesen Verlauf kennen. Bei vier Quadratmetern liegt der Quadratmeterpreis deutlich höher als bei acht, und trotzdem ist keines der beiden Angebote falsch gerechnet. In beiden Bädern steckt ungefähr dieselbe Technik, nur verteilt sie sich einmal auf wenig und einmal auf viel Fläche. Umgekehrt gilt dasselbe: Ein doppelt so großes Badezimmer kostet nicht doppelt so viel.
Als Vergleichsmaßstab taugt der Quadratmeterpreis damit. Als Angebot taugt er nicht, denn er sagt nichts über den Bodenaufbau, die Leitungen und die Abdichtung in Ihrer Wohnung. Diese drei Punkte sehen wir beim Aufmaß, und erst danach steht eine Zahl, die für Ihr Bad gilt.
Das Aufmaß, das Sie nichts kostet
Sie rufen an, und wir sehen uns Ihr Bad an, vor Ort bei Ihnen oder im Videocall, der schneller geht und Ihnen keinen halben Tag im Kalender wegnimmt. Wir messen auf und gehen Wände, Leitungen und Bodenaufbau durch. Danach nehmen wir uns die Zeit, in Ruhe mit Ihnen durchzusprechen, was in Ihrem Bad möglich wäre und was davon sich lohnt.
Anschließend wissen Sie zwei Dinge: was in Ihrem Bad geht und was es kostet. Entscheiden müssen Sie an diesem Termin nichts, es gibt keinen Vertrag, keine Anzahlung und keine Verpflichtung. Wenn Ihnen das Angebot nicht zusagt, legen Sie es weg. Das kommt vor und ist völlig in Ordnung.
Warum am Telefon niemand seriös eine Zahl nennt
Der teuerste Teil einer Badsanierung liegt unter dem Boden und in der Wand. Wo laufen die Leitungen, wie hoch ist der Aufbau, welcher Estrich liegt darunter, und in welchem Zustand ist die Abdichtung? Wer das nicht gesehen hat, kann darüber nur raten.
Nennt Ihnen jemand am Telefon einen Quadratmeterpreis, hat er Ihr Bad nicht angesehen. Bei einer Anschaffung, die für Jahrzehnte halten soll, lohnt es sich, auf eine Zahl zu warten, die auf einem Aufmaß beruht.
Die vier Punkte, an denen sich Ihr Preis entscheidet
Bleibt alles, wo es steht? Das ist die teuerste Einzelfrage im ganzen Angebot. Bleiben WC, Waschtisch und Dusche an ihrem Platz, brauchen wir keine neuen Trassen und niemand muss stemmen. Jedes Objekt, das umzieht, macht dagegen in mehreren Gewerken zusätzliche Arbeit. Was sich beim Badumbau am Grundriss ändern lässt, steht unter Badumbau.
Ist Platz für eine bodengleiche Dusche? Meistens ja, auch in Bädern, in denen man es nicht vermutet. Wenn die Aufbauhöhe nicht reicht, wird daraus eine extraflache Duschtasse, die fast genauso ruhig aussieht und weniger kostet. Wie wir das lösen, steht unter Dusche statt Wanne; ob die Wanne überhaupt weichen soll, wägt Badewanne oder Dusche ab.
Was kommt beim Abbruch zum Vorschein? Alte Stahlrohre, feuchte Wände oder eine Abdichtung, die nie eine war. Solche Fälle schreiben wir vorher mit Preis ins Angebot, damit auf der Baustelle nicht verhandelt werden muss.
Welche Ausstattung wählen Sie? Das ist der Punkt, an dem Sie selbst entscheiden, wie hoch die Summe ausfällt. Zwischen einer soliden Serie und einer Designarmatur mit Unterputzeinbau liegt ein Vielfaches, die Arbeit dahinter bleibt dieselbe. Was der Belag dabei ausmacht, rechnet Badfliesen vor. Das beste Verhältnis in dieser Zeile hat übrigens das Licht, denn drei getrennte Kreise statt einem kosten im offenen Rohbau wenige hundert Euro und verändern den Raum stärker als eine teurere Armatur, siehe Lichtkonzept.
Bleibt es bei der Summe aus dem Angebot?
Diese Sorge bringt fast jeder mit, und sie kommt nicht von ungefähr. Deshalb bekommen Sie nach dem Aufmaß einen Festpreis und keine Schätzung. Was im Altbestand stecken kann, steht vorher mit Betrag im Angebot. Tritt so ein Fall ein, kennen Sie den Preis längst, und tritt er nicht ein, zahlen Sie ihn nicht.
Bewegen kann sich die Summe noch durch Ihre eigenen Wünsche während der Bauzeit, und auch das ist möglich. Dann sprechen wir vorher darüber und nicht hinterher auf der Rechnung.
Kostenvoranschlag oder Festpreis?
Beide Wörter stehen oft über demselben Papier, sie bedeuten aber nicht dasselbe, und genau daran entscheidet sich, was Sie am Ende zahlen.
Ein Kostenvoranschlag ist eine unverbindliche Schätzung. Er darf überschritten werden. Zeichnet sich eine wesentliche Überschreitung ab, muss der Betrieb Sie darauf hinweisen, verhindert ist sie damit aber nicht. Abgerechnet wird, was tatsächlich angefallen ist.
Ein Festpreis nach Aufmaß ist eine Zusage. Er gilt für den Umfang, der im Angebot steht, und er ändert sich nicht dadurch, dass eine Arbeit länger dauert als gedacht. Bewegen kann er sich nur an zwei Stellen: wenn Sie während der Bauzeit etwas anderes wünschen, und wenn eine Vorbehaltsposition eintritt, die vorher mit Betrag im Angebot steht.
Wir arbeiten zum Festpreis. Einen Kostenvoranschlag stellen wir trotzdem aus, wenn eine Kasse ihn verlangt: Die Pflegekasse möchte vor der Auftragserteilung ein Papier mit Einzelpositionen sehen, und das bekommen Sie von uns nach dem Aufmaß in der Form, die dort erwartet wird. Welche Zuschüsse in Frage kommen, steht unter Förderung.
Sparen: hier gern, dort lieber nicht
Sparen können Sie an der Ausstattung, an Sonderformaten und daran, wie viel im Bad seinen Platz wechselt. Und Sie sparen, wenn Sie alles in einem Zug machen lassen statt über fünf Jahre verteilt, denn zweimal Baustelle bedeutet zweimal Anfahrt, zweimal Aufbau und zweimal Staub in der Wohnung. Wer nur einzelne Punkte angehen möchte, findet unter Bad modernisieren, welche Arbeiten sich gut zusammenlegen lassen.
Nicht sparen sollten Sie an der Abdichtung, an der Lüftung und an der Elektrik. An diesen drei Punkten hängt, ob Sie in zehn oder erst in dreißig Jahren wieder eine Baustelle im Haus haben, und nachträglich lässt sich daran am wenigsten ändern.
Eigenleistung: was Sie selbst machen können
Nach Eigenleistung wird oft gefragt, und an den Rändern der Baustelle ist sie sinnvoll. Das Bad ausräumen, Schränke und Spiegel abnehmen, die alten Möbel entsorgen und am Ende Decke und Türlaibung streichen: Diese Arbeiten brauchen keinen Nachweis, und wenn dabei etwas danebengeht, ist es ein Anstrich und nicht die Konstruktion. Auch die Demontage des alten Bades können Sie übernehmen, wenn Sie Zeit und zwei Leute dafür haben.
Drei Arbeiten sollten Sie nicht selbst machen, und der Grund ist bei allen derselbe: Wer sie ausführt, steht auch dafür gerade. Die Abdichtung ist der wichtigste Punkt, denn kein Fliesenleger übernimmt die Gewährleistung für einen Untergrund, den er nicht selbst hergestellt hat. Die Elektrik darf ohnehin nur ein eingetragener Fachbetrieb ans Netz bringen. Und die Trinkwasserinstallation betrifft nicht nur Ihr Bad, sondern die Hygiene im ganzen Haus.
Was das spart, lässt sich nur als Größenordnung sagen. Abbruch und Entsorgung eines Bades kalkuliert ein Betrieb mit grob 1.800 bis 2.500 Euro Lohnanteil. Nehmen Sie diesen Teil selbst in die Hand, sparen Sie diese Summe, verlieren darauf aber die Steuerermäßigung nach § 35a EStG, weil eigene Arbeitszeit auf keiner Rechnung steht. Container und Entsorgung zahlen Sie zusätzlich. Die Rechnung im Einzelnen steht unter Bad günstig sanieren.
Ein Punkt wird dabei oft übersehen. Sobald Ihre eigenen Arbeiten und unsere Gewerke einander abwechseln, lässt sich hinterher nicht mehr sauber trennen, an wessen Arbeit ein Schaden hängt. Deshalb halten wir vorher schriftlich fest, wo Ihr Teil endet und unserer beginnt. Welche Fristen danach gelten und wofür wir geradestehen, steht unter Gewährleistung.
Warum sich Warten selten auszahlt
Ein Bad von 1990 hat meistens keine Abdichtung, wie man sie heute baut. Oft liegt nur Bitumenpappe unter dem Estrich, manchmal auch gar nichts. Solange die Fugen dicht sind, merken Sie davon nichts.
Werden die Fugen mit den Jahren rissig, gelangt nach und nach Wasser hinter den Belag, und dann kommt zur geplanten Sanierung eine Trockenlegung dazu. Wer ein Bad ohnehin in den nächsten Jahren erneuern möchte, fährt deshalb meist besser, wenn er es tut, solange es eine Anschaffung ist und noch keine Reparatur. Beim Aufmaß sagen wir Ihnen, wie dringend es in Ihrem Fall wirklich ist, und wenn Ihr Bad noch fünf Jahre kann, sagen wir das auch.
Woran Sie ein belastbares Angebot erkennen
Holen Sie ruhig mehrere Angebote ein. Sie liegen selten auf derselben Höhe, weil unterschiedlich viel darin steht, und an vier Stellen lohnt sich der Vergleich.
- Entsorgung. Steht sie drin? Bei einem Komplettbad fallen mehrere Kubikmeter Bauschutt an, und die fährt niemand umsonst weg.
- Abdichtung. Ausdrücklich benannt oder gar nicht erwähnt? Fehlt sie im Text, bleibt offen, was gemacht wird.
- Objekte. Eine konkrete Serie oder ein knapp gerechnetes Budget? Ein niedriger Gesamtpreis mit zu kleinem Objektbudget ist keine Ersparnis, sondern eine Verschiebung.
- Bauzeit. Ein Zeitraum mit Datum oder ein unverbindliches so schnell wie möglich?
Ein Angebot, das an allen vier Stellen konkret wird, wirkt auf den ersten Blick teurer als eines, das dazu schweigt. Am Ende der Baustelle ist es meistens das günstigere.
Wenn wir nicht der richtige Betrieb sind
Wer allein das billigste Angebot in Berlin sucht, findet es woanders. Wir arbeiten mit eigenen Leuten und zum Festpreis, und das ist nicht die günstigste Aufstellung, dafür aber die planbarste.
Halbfertige Baustellen von anderen Betrieben übernehmen wir nicht, und Objekte, die Sie selbst im Internet gekauft haben, bauen wir nicht ein. Für beides können wir nicht geradestehen, deshalb lassen wir es lieber.
So kommen Sie zu Ihrer Zahl
Die Wolfermann GmbH ist ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung und gehört zur WRS Gruppe. So lange rechnen wir schon Bäder im Berliner Bestand durch, vom Altbau mit Stahlleitungen bis zur Siebzigerjahre-Zeile. Der Betrieb sitzt in Kleinmachnow und ist montags bis freitags von 7 bis 16:30 Uhr erreichbar.
Rufen Sie an unter 030 220 569 70 oder schreiben Sie uns über das Formular, dann machen wir einen Aufmaßtermin aus, vor Ort oder per Videocall, der Sie nichts kostet und zu nichts verpflichtet. Danach haben Sie eine Zahl, mit der Sie planen können. Wenn Sie zuerst wissen wollen, wie so eine Baustelle abläuft, lesen Sie Badsanierung Ablauf. Wer einen Pflegegrad hat oder barrierefrei umbauen möchte, findet die Zuschüsse unter Förderung und die passenden Maße unter barrierefreies Bad.
