Ein zweites WC, das den Alltag entlastet
Ein Gäste-WC ist der kleinste Raum der Wohnung und wird trotzdem jeden Tag gebraucht: morgens, wenn zwei Leute gleichzeitig aus dem Haus müssen, und abends, wenn Besuch da ist und niemand zwischen Handtüchern und Zahnbürsten im Hauptbad stehen möchte. Damit das gut funktioniert, planen wir den Raum von der Nutzung her, mit einem Waschbecken in passender Breite, einem wandhängenden WC, einer Ablage in Reichweite und Licht, das neben dem Spiegel sitzt statt mittig an der Decke.
Weil die Fläche so klein ist, wirkt sich hier jede Entscheidung stärker aus als im großen Badezimmer. Zehn Zentimeter, die im Hauptbad niemandem auffallen, entscheiden im Gäste-WC darüber, ob die Tür noch bequem aufgeht. Deshalb messen wir vor der Planung genau auf und legen erst danach Fliesen, Armaturen und Objekte fest.
Türanschlag und Lüftung bestimmen das Ergebnis
Eine nach innen aufschlagende Tür nimmt einen guten Teil der nutzbaren Fläche weg, und das merkt man meistens erst, wenn alles fertig ist. Schlägt sie nach außen auf oder läuft sie als Schiebetür an der Wand, gewinnen Sie spürbar Bewegungsfreiheit. Beim Aufmaß sehen wir uns an, was Ihr Grundriss dafür hergibt.
Fensterlose Gäste-WCs sind in Berliner Wohnungen der Normalfall. Damit die Luft in einem so kleinen Raum trocken und frisch bleibt, gehört eine mechanische Abluft nach DIN 18017-3 dazu, üblicherweise ein Lüfter mit Nachlauf über Schacht oder Außenwand. Wie eine solche Anlage ausgelegt wird, damit sie wirklich zieht, steht unter Bad lüften.
Dazu kommt die Vorwandinstallation. Ein wandhängendes WC mit Spülkasten in der Vorwand kostet acht bis zwölf Zentimeter Raumtiefe, dafür bekommen Sie eine durchgehende Bodenfläche, die sich in zwei Minuten wischen lässt, und obendrauf eine schmale Ablage. In sehr schmalen Räumen setzen wir stattdessen ein flacheres Element ein.
Was ein Gäste-WC in Berlin kostet
Die Sanierung eines vorhandenen Gäste-WCs liegt in Berlin meist zwischen 3.500 und 7.000 Euro, weil die Fläche klein ist, wenige Objekte gesetzt werden und die Bauzeit kurz bleibt. Der Neueinbau ist eine andere Rechnung und bewegt sich zwischen 8.000 und 15.000 Euro, denn dort kommen Trockenbau, Leitungen, Lüftung und Elektrik dazu, und der Preis hängt vor allem an der Entfernung zum Abwasserstrang. Zum Vergleich: ein Komplettbad von sechs bis acht Quadratmetern mit solider Ausstattung liegt bei 15.000 bis 25.000 Euro. Das sind die Spannen für das Gäste-WC; die vollständige Aufstellung, in der alle Leistungen mit Bauzeit und Preis nebeneinander stehen, finden Sie unter Badsanierung Kosten.
Auf kleiner Fläche bewegt außerdem etwas den Preis, mit dem viele nicht rechnen. Großformatige Fliesen brauchen mehr Zuschnitt als kleine, und jeder Zuschnitt ist Arbeitszeit. In einem Raum von zwei Quadratmetern besteht der Belag fast nur aus Randstücken, deshalb fällt ein Gäste-WC pro Quadratmeter teurer aus als ein großes Bad. Der Aufpreis für das große Format lohnt sich trotzdem fast immer, weil weniger Fugen den Raum ruhiger wirken lassen. Welche Formate und Beläge sich wo eignen, steht unter Badfliesen.
Nach dem Aufmaß bekommen Sie einen Festpreis mit einzelnen Positionen, und auf der Rechnung weisen wir den Lohnanteil getrennt aus, damit Sie ihn nach § 35a EStG in der Steuererklärung geltend machen können. Wie sich die Summen bei einer ganzen Badsanierung zusammensetzen, steht ebenfalls auf der Kostenseite. Soll im selben Zug mehr passieren, finden Sie unter Badumbau und Badrenovierung, was sich sinnvoll zusammenlegen lässt.
Zuerst klären wir, wo das Abwasser hinkann
Bevor wir über Oberflächen sprechen, klären wir den Anschluss. Ein WC braucht Abwasser mit Gefälle, und im Berliner Altbau heißt das in der Praxis: in der Nähe des bestehenden Strangs, also meist angrenzend an Bad oder Küche. Die alte Speisekammer neben dem Bad ist der Klassiker und funktioniert fast immer. Wie das im Gründerzeithaus aussieht, steht unter Badsanierung in Mitte.
Liegt der gewünschte Raum am anderen Ende des Flurs, brauchen Sie eine Hebeanlage. Das ist technisch machbar, holt Ihnen aber Technik ins Haus, die gewartet werden muss und im Betrieb zu hören ist. Welcher der beiden Fälle bei Ihnen vorliegt, sagen wir Ihnen beim Aufmaß, vor Ort oder per Videocall. Danach reden wir über Fliesen, Armaturen und Farben.
Das kommt am Telefon zur Sprache
Ist der Aufmaßtermin verbindlich?
Nein, der Termin ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Wir sehen uns Ihren Raum an, vor Ort oder im Videocall, messen auf und sagen Ihnen, was möglich ist. Ein paar Tage später liegt das Angebot bei Ihnen, und Sie haben so viel Zeit zum Überlegen, wie Sie brauchen.
Wie sehr leidet der Flur?
Wege und Türen werden abgeklebt, der Bauschutt geht täglich raus, und am Ende übergeben wir besenrein. Bei einem Neueinbau staubt es an dem Tag, an dem die Wand geöffnet wird. Das sagen wir Ihnen vorher, damit Sie den Schrank rechtzeitig wegräumen können.
Bleibt das Hauptbad nutzbar?
Ja. Nur wenn wir das Wasser absperren müssen, steht es für ein paar Stunden nicht zur Verfügung, und diese Zeiten stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Rechnet sich ein zweites WC?
Im Alltag rechnet es sich sofort, weil morgens niemand mehr wartet und Besuch nicht durch das Hauptbad muss. Beim Verkauf oder bei der Vermietung ist ein zweites WC außerdem ein Merkmal, das in Anzeigen weit oben steht. Wenn im Haus ohnehin beides ansteht, planen wir Hauptbad und Gäste-WC zusammen, weil eine Baustelle günstiger ist als zwei; wie das abläuft, steht unter Badsanierung in Köpenick.
Vier Punkte, an die man früh denken sollte
Der Türanschlag. Eine nach innen aufschlagende Tür ist der häufigste Planungsfehler und im Nachhinein der aufwendigste. Deshalb legen wir sie in der Planung als Erstes fest.
Ablage und Papierhalter. Zwei Handbreit Fläche neben dem Waschbecken machen im Alltag mehr aus als die Wahl der Fliese, und beides lässt sich nur schwer nachträglich unterbringen.
Der Nachlauf des Lüfters. Läuft der Lüfter nur zusammen mit dem Licht, ist das in einem fensterlosen Raum zu kurz. Mit zehn bis fünfzehn Minuten Nachlauf verlässt die Feuchtigkeit den Raum, statt sich in den Fugen abzusetzen.
Die Revisionsöffnung. Der Spülkasten in der Vorwand braucht eine Klappe, über die man an die Technik kommt. Sie lässt sich unauffällig setzen, muss aber von Anfang an eingeplant sein.
Was auf kleiner Fläche gut aussieht und lange hält
Ein wandhängendes WC ohne Spülrand ist auf engem Raum die pflegeleichteste Wahl, weil es keinen Rand gibt, unter dem sich etwas absetzt, und weil der Boden frei bleibt. Ein Handwaschbecken mit 40 bis 45 Zentimetern Breite reicht für die Nutzung und lässt genug Bewegungsfläche. Welche Breiten, Tiefen und Höhen sonst gut funktionieren, steht unter Waschtisch.
Beim Licht gilt dasselbe wie im Bad: seitlich neben dem Spiegel statt mittig an der Decke, weil das Gesicht dann gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Ein heller Belag in großem Format lässt den Raum weiter wirken als ein kleinteiliges Muster, und weil hier niemand duscht, dürfen Materialien mitspielen, die im Bad zu empfindlich wären, etwa Holz am Waschtischunterbau oder eine kräftige Wandfarbe über den Fliesen. Bevor die Arbeiten beginnen, suchen Sie aus unserem breiten Portfolio Ihre Fliesen und Armaturen heraus, anschließend setzen wir den Umbau zügig und zuverlässig um.
Wenn Sie ohnehin über mehr nachdenken, finden Sie unter Bad modernisieren die Arbeiten, die sich gut mitnehmen lassen. Soll das Hauptbad im selben Zug eine bodengleiche Dusche bekommen, lesen Sie Dusche statt Wanne; wer weiter vorausplant, findet unter barrierefreies Bad die Maße, die dafür gebraucht werden. Ein schwellenloser Zugang zum Gäste-WC lässt sich meistens gleich mit einplanen.
Wann wir Ihnen abraten
Ist der Abwasseranschluss nur über eine Hebeanlage zu erreichen, bauen wir das WC erst ein, nachdem wir mit Ihnen über Wartung, Geräusch und Folgekosten gesprochen haben. Im Gemeinschaftseigentum warten wir den Beschluss der Eigentümergemeinschaft ab. Und in einen Schacht, der nachweislich nicht zieht, setzen wir keinen Lüfter, weil der Raum sonst feucht bleibt.
Wer allein das billigste Angebot sucht, findet es woanders. Wir sind ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung und kennen den Berliner Bestand, in dem solche Räume entstehen, von der Speisekammer neben dem Bad bis zum Schacht, der zieht, und dem, der es eben nicht tut. Trockenbau, Sanitär, Elektrik und Fliesen machen unsere eigenen Leute, Sie haben also einen Ansprechpartner, einen Terminplan und einen Festpreis nach Aufmaß.
So kommen Sie zu Ihrem Termin
Am schnellsten geht es telefonisch unter 030 220 569 70, montags bis freitags von 7 bis 16:30 Uhr. Am Telefon genügen zwei Angaben: wo Sie wohnen und ob ein WC vorhanden ist oder neu dazukommen soll. Danach machen wir einen Termin für das Aufmaß aus, vor Ort bei Ihnen oder per Videocall, der sich meist schneller in den Kalender schieben lässt. Das Aufmaß kostet nichts, und entscheiden müssen Sie an diesem Termin nichts.
Ein paar Tage später liegt Ihr Festpreis schriftlich vor, mit einzelnen Positionen. Passt er Ihnen, stimmen wir die Bauzeit ab. Wenn Sie lieber schreiben als telefonieren, nutzen Sie das Formular auf dieser Seite, wir rufen zurück. Wie eine Baustelle bei uns von Anfang bis Ende abläuft, steht unter Badsanierung Ablauf. Der Betrieb sitzt in Kleinmachnow und gehört zur WRS Gruppe.
