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Badsanierung Marzahn: hohe sanierte Plattenbauzeile mit farbigen Balkonen und Grün davor
Badsanierung · Marzahn

Badsanierung in Berlin-Marzahn

Drei bis vier Quadratmeter, kein Fenster, eine kurze Wanne an der Schachtwand: So sieht das Bad in den meisten Marzahner Wohnungen aus. Daraus wird ein Bad mit bodengleicher Dusche, hellem Waschplatz und einer Lüftung, die ihre Arbeit tut. Wir messen kostenlos auf, vor Ort oder per Videocall, sehen uns Bodenaufbau, Schacht und Elektrik an und nennen Ihnen danach einen Festpreis.

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Was möchten Sie machen lassen?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Die Einzelheiten klären wir im Gespräch.

Wie groß ist das Bad ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Genau gemessen wird beim Aufmaß.

Was soll ins Bad?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht anklicken, geht später trotzdem.

Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß — vor Ort oder per Videocall, wie es Ihnen lieber ist.

Oder rufen Sie an: 030 220 569 70, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Ihr neues Bad in Marzahn

Wer uns aus Marzahn anruft, fragt selten zuerst nach dem Preis. Die erste Frage lautet fast immer, ob sich an so einem Bad überhaupt etwas machen lässt: drei bis vier Quadratmeter, kein Fenster, eine kurze Wanne an der Schachtwand, darüber ein Spiegelschrank mit Leuchtstoffröhre.

Die Antwort ist ja, und der Rest dieser Seite sagt Ihnen, in welchen Grenzen. Ein Bad in der Platte ist kein gewöhnlicher Raum, sondern in vielen Häusern ein eingebautes Fertigteil. Was daran feststeht, steht wirklich fest. Alles andere ist offen, und das ist deutlich mehr, als die meisten erwarten: Die Wanne kann einer bodengleichen Dusche weichen, der Waschtisch darf breiter werden, die Fliesen dürfen groß werden, und die Lüftung kann endlich das tun, wofür sie gedacht war.

Bei uns kommt dabei alles aus einem Haus: Abbruch, Sanitär, Elektrik, Abdichtung, Fliesen, Trockenbau, Malerarbeiten und Montage machen eigene Leute. Sie holen keine fünf Angebote ein und halten keine Termine zusammen, sondern haben einen Ansprechpartner mit Durchwahl. Marzahn gehört zu unserem Einsatzgebiet; zum Aufmaß kommen wir zu Ihnen in die Wohnung, und danach steht Ihr Festpreis auf Papier.

Drei Ausgangslagen zwischen Alt-Marzahn und den Elfgeschossern

Marzahn ist ab dem Ende der siebziger Jahre auf freiem Feld entstanden, rings um ein Dorf, das älter ist als alles andere im Ortsteil. Diese Bauzeit sieht man den Bädern an, und der Bestand teilt sich im Wesentlichen in drei Ausgangslagen.

Die Sanitärzelle im Elfgeschosser

Der Ortsteil ist von den Zeilen und Punkthäusern der Serie WBS 70 geprägt, mit Aufzug, Fernwärme und einem Bad, das innen liegt. Drei bis dreieinhalb Quadratmeter, Wanne, Waschbecken, nebenan häufig ein eigenes WC. Die Abluft geht über einen Sammelschacht, die Wärme kommt aus einem schmalen Heizkörper an der Schachtwand. In den Serien WBS 70 und P2 wurde das Bad nicht gemauert: Es kam als fertiges Raummodul in den Rohbau, mit eigenen Wänden, eigener Decke und einer Bodenwanne, in der der Ablauf schon saß. Das ist der Fall, der uns aus Marzahn am häufigsten beschrieben wird.

Das Bad aus der Sanierung der neunziger Jahre

Ein großer Teil der Häuser ist nach 1990 hergerichtet worden, und in vielen Wohnungen stammt das Bad aus dieser Zeit. Auf den ersten Blick sieht es ordentlich aus: helle Fliesen, weiße Objekte, nichts tropft. Zu rechnen ist trotzdem mit einem alten Bad, denn es ist inzwischen knapp dreißig Jahre alt. Unter den Fliesen liegt eine Abdichtung nach damaligem Stand, und das Silikon in der Duschecke hat seine Lebensdauer längst hinter sich.

Das Haus in Alt-Marzahn und in den Siedlungsstraßen

Um das alte Angerdorf mit Dorfkirche und Bockwindmühle und an den Rändern des Ortsteils stehen Einfamilien- und Siedlungshäuser. Hier misst das Bad sechs bis zehn Quadratmeter, hat ein Fenster und liegt je nach Bauart über einer Holzbalkendecke. Oft kommt ein zweites, kleineres Bad oder ein Gäste-WC dazu, das man gleich mitplanen sollte, statt es zwei Jahre später einzeln anzufassen.

Woran Sie erkennen, ob Ihr Bad eine Zelle ist

Vier Merkmale reichen für eine erste Einschätzung, und Werkzeug brauchen Sie dafür nicht.

Klopfen Sie an die Wand: Eine Zellenwand klingt dünn oder hohl, eine Rohbauwand klingt massiv. Sehen Sie an der Decke entlang: Läuft dort ringsum eine Fuge, sitzt das Bad als eigenes Bauteil im Raum. Achten Sie auf den Übergang zum Flur, denn ein kleiner Absatz an der Tür gehört zur Bodenwanne der Zelle. Und halten Sie den Zollstock an die Türlaibung. Vier bis sechs Zentimeter sprechen für die Zelle, zwölf bis fünfzehn für eine tragende Innenwand aus dem Rohbau.

Der wichtigste Unterschied kommt danach: das Material. Es gibt diese Zellen aus dünnem Beton und aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Eine Betonzelle wiegt zwei bis drei Tonnen, eine Kunststoffzelle ein paar hundert Kilogramm, und daran hängen Abbruch, Aufbau und Preis gleichermaßen. Wenn Sie das nicht sicher sagen können, ist das kein Versäumnis. Wir stellen es beim Aufmaß in fünf Minuten fest.

Zwei Wege, und was sie im Alltag unterscheiden

Die Zelle bleibt stehen. Der kürzere Weg. Heraus kommen Objekte, alte Beläge und das Silikon; danach prüfen wir den Untergrund, dichten nach DIN 18534 ab und fliesen neu. Auf einer Betonzelle geht das nach dem Grundieren ohne Umschweife. Auf einer Kunststoffzelle nicht: Deren Wand arbeitet und hält kein Gewicht, also stellen wir eine Trägerkonstruktion davor, und die schluckt je Wand zwei bis vier Zentimeter. Der Ablauf behält seine Stelle, und auf der Bodenwanne bleiben für den neuen Aufbau meist nur drei bis vier Zentimeter. Für eine bodengleiche Dusche reicht das selten, für eine extraflache Duschtasse ohne Weiteres. Sechs bis zehn Arbeitstage.

Die Zelle kommt heraus. Der aufwendigere Weg und häufig der bessere. Die Zelle wird an Ort und Stelle zerlegt und abtransportiert; übrig bleibt der nackte Rohbau. Vier bis zwölf Zentimeter mehr in der Breite kommen dabei heraus und in der Länge ähnlich viel, denn Zellenwand und Montagespalt von zwei bis fünf Zentimetern zur Rohbauwand fallen weg. Zehn bis fünfzehn Arbeitstage, und für Zerlegen, Abfahren und Entsorgen kommen 1.500 bis 3.000 Euro hinzu, die bei uns als eigene Zeile im Angebot stehen und nicht in einer Pauschale verschwinden.

Dazu eine ehrliche Einordnung: Der Flächengewinn ist spürbar, aber klein. Wer nach dem Rückbau ein doppelt so großes Bad erwartet, wird enttäuscht sein. Der Grund, diesen Weg zu gehen, liegt am Boden und nicht im Grundriss.

Die Aufbauhöhe entscheidet über die Dusche

Ohne die Bodenwanne liegt die Rohdecke frei, und bis zur Höhe des Flurbodens sind wieder vier bis sechs Zentimeter Platz. Genau die braucht eine bodengleiche Dusche. Beim Aufmaß ist das deshalb die erste Zahl, die wir nehmen: von der Oberkante des Flurbodens hinunter zur Rohdecke.

Was danach möglich ist, entscheidet der Ablauf. Ein flacher Punktablauf verlangt 65 bis 90 Millimeter, eine Bodenrinne 90 bis 120. Der Wandablauf kommt mit weniger aus, weil er waagerecht in die Vorwand läuft, und da die Vorwand in der Platte ohnehin steht, ist er hier oft die naheliegende Wahl.

Reicht die Höhe trotzdem nicht, gibt es zwei Auswege, und mit beiden lässt sich gut leben. Der eine ist ein Duschelement aus Hartschaum, das bodenbündig eingesetzt wird und mit rund 30 bis 40 Millimetern auskommt. Der andere verlegt die Stufe an die Tür: Der Boden im ganzen Raum steigt um drei Zentimeter, das Türblatt wird unten gekürzt, und aus der Kante in der Dusche wird eine flache Schwelle am Eingang. Wo Sie täglich hinübersteigen, entscheiden damit Sie. Was der Tausch im Einzelnen bedeutet, steht unter Dusche statt Wanne, die Abwägung davor unter Badewanne oder Dusche.

Warum in der Platte vor die Wand installiert wird

Auch die Innenwände tragen in der Platte, und stark sind sie dabei nur zwölf bis fünfzehn Zentimeter. Geschlitzt oder durchbrochen wird darin nicht, auch nicht ein bisschen. Neue Leitungen laufen deshalb in einer Vorwand.

Für ein wandhängendes WC baut ein Standardelement rund zwölf Zentimeter auf, flache Systeme acht bis zehn. Die zwei bis vier Zentimeter, die dabei frei werden, liegen genau dort, wo Sie morgens zwischen Tür und Waschtisch vorbeigehen. Die Vorwand hat außerdem einen Nebeneffekt, den man erst später schätzt: In ihr lassen sich die Leitungen dämmen. Die DIN 4109 begrenzt die Geräusche aus haustechnischen Anlagen in fremden Aufenthaltsräumen auf 30 Dezibel, und in einem Haus mit dünnen Wänden ist das kein Detail.

Ob eine leichte Trennwand zwischen Bad und WC herauskann, entscheidet der Grundriss, und zustimmen muss die Verwaltung. Wir sehen uns das beim Aufmaß an und schreiben es so auf, dass Sie damit dorthin gehen können. Was auf wenig Fläche sonst noch geht, zeigt kleines Bad.

Luft, Strom und Wärme im Bad ohne Fenster

Drei Dinge entscheiden darüber, ob ein innenliegendes Bad im Alltag überzeugt. Alle drei sind im offenen Aufbau günstig zu erledigen und nachträglich teuer.

Die Luft. Der Richtwert der DIN 18017-3 liegt bei 60 Kubikmetern je Stunde für ein Bad mit WC. Wichtiger als die Leistung sind der Nachlauf von zehn bis zwanzig Minuten und ein Spalt von etwa einem Zentimeter unter der Tür, denn ohne nachströmende Luft erreicht kein Gerät seinen Wert. Hängt am Schacht eine zentrale Anlage auf dem Dach, bringt ein stärkerer Lüfter in der Wohnung nichts; dann sind der Nachströmweg und eine Rückstauklappe die richtigen Mittel. Mehr dazu im Ratgeber Badlüftung.

Der Strom. Ab Mitte der sechziger Jahre wurde in der DDR mit Aluminiumadern installiert. Im Bad hängt daran häufig nur ein einziger Kreis für das Licht, und ein Fehlerstromschutzschalter ist selten dabei. Aluminium hält in einer Klemme mit Kupfer auf Dauer nicht, deshalb erneuern wir die Zuleitung bis zum Verteiler und geben dem Bad einen eigenen Stromkreis mit Fehlerstromschutzschalter, 30 Milliampere. Im Angebot ist das eine sichtbare Position, und gestrichen wird sie bei uns nicht. Das Licht selbst gehört in zwei Ebenen: blendfrei am Spiegel, warm an der Decke, siehe Bad Beleuchtung.

Die Wärme. Der Heizkörper im Bad hängt an der Fernwärme, und die ruht im Sommer. Wer im August aus der Dusche kommt, hat also nichts davon. Abhilfe schafft eine elektrische Heizmatte unter den Fliesen: drei bis fünf Millimeter Aufbau, rund 150 Watt je Quadratmeter, ein eigener Stromkreis. Bei dreieinhalb Quadratmetern sind das etwa 500 Watt. Muss der Strang für die Arbeiten abgesperrt werden, läuft das über die Hausverwaltung, und diesen Termin klären wir vor dem ersten Bautag.

Was wir vor dem Abbruch klären

Einen Punkt sprechen wir von uns aus an, bevor jemand danach fragt. Asbesthaltiges Material findet sich in Bauteilen dieser Jahre vor allem dort, wo es um Brandschutz und Wärme ging: in Lüftungsleitungen, hinter Heizkörpern, in Verkleidungen, in einzelnen Serien auch in den Wandtafeln der Sanitärzelle. Besteht beim Aufmaß ein Verdacht, geht vor dem Abbruch eine Probe ins Labor, und was das kostet, steht als eigene Zeile im Angebot.

Fällt der Befund positiv aus, holen wir für den Rückbau einen nach TRGS 519 zugelassenen Fachbetrieb dazu. Diesen Teil führen wir nicht selbst aus, und wir arbeiten auch nicht daran vorbei. Es kostet Zeit im Bauablauf, weshalb wir es lieber vorher sagen als mittendrin. Woran sich belastete Bauteile erkennen lassen, steht unter Asbest im Bad.

Was eine Badsanierung in Marzahn kostet

Alle Beträge auf dieser Seite sind Bruttopreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Für drei bis vier Quadratmeter, komplett neu aufgebaut, liegen Sie bei 12.000 bis 20.000 Euro, zuzüglich 1.500 bis 3.000 Euro, wenn die Sanitärzelle dafür herauskommt. Bleibt sie stehen und werden nur Beläge, Abdichtung und Objekte erneuert, liegen Sie darunter. Im Haus, bei sechs bis acht Quadratmetern, sind es 15.000 bis 25.000 Euro und mit geändertem Grundriss 18.000 bis 30.000 Euro. Der reine Tausch der Wanne gegen eine Dusche ist die kleinste Maßnahme: 4.500 bis 9.000 Euro bei drei bis fünf Arbeitstagen.

Auf den Quadratmeter gerechnet kommt ein kleines Bad damit teurer als ein großes. Bezahlt werden Anschlüsse, Ecken und Zuschnitte, und davon gibt es auf wenig Fläche nicht weniger. Wie weit die Spanne aufgeht, hängt in Marzahn vor allem am Material der Zelle: Beton oder Kunststoff bestimmt Abbruchgewicht, Trägerkonstruktion und Aufbauhöhe in einem. Nach oben gehen die Zahlen außerdem, wenn der Boden für den gewünschten Ablauf zu wenig Höhe hergibt, wenn die Zuleitung bis zum Verteiler erneuert wird und wenn Fliesen über einen Meter zu zweit gesetzt werden müssen.

Das sind Erfahrungswerte und noch kein Angebot. Woraus sich so eine Summe zusammensetzt, rechnet Badsanierung Kosten im Einzelnen vor, wo sich sparen lässt, steht unter Bad günstig sanieren, und mögliche Zuschüsse behandelt Förderung. Ihr verbindlicher Festpreis steht nach dem Aufmaß und gilt bis zur Schlussrechnung.

Aufzug, Anmeldung und drei Tonnen Schutt

Ein guter Teil der Arbeit liegt nicht im Bad, sondern auf dem Weg dorthin. In den hohen Zeilen fährt ein Aufzug, in den niedrigeren nicht immer, und danach richtet sich, wie wir die Baustelle organisieren.

Wo ein Aufzug vorhanden ist, melden wir ihn bei der Verwaltung an und kleiden ihn aus; viele Häuser geben dafür feste Zeiten vor. Wo keiner fährt, gehen Schutt und Material über das Treppenhaus, das vorher Vlies auf den Stufen, Kantenschutz an den Ecken und Folie an der Wohnungstür bekommt. Am Feierabend liegt es besenrein da.

Ein Komplettbad ergibt anderthalb bis drei Tonnen Schutt; steckt eine Betonzelle darin, sind es eher vier bis fünf. Eine Fläche für einen kleinen Absetzcontainer findet sich in der Großsiedlung fast immer, und dann ist der Weg vom Haus dorthin kurz. Enger wird es in den Siedlungsstraßen. Brauchen wir dort eine Halteverbotszone, hat sie drei volle Tage Vorlauf für die Schilder, beantragt wird sie ein bis zwei Wochen vorher, und diese Frist ist bei uns von Anfang an eingeplant.

Im Haus selbst informieren wir die Verwaltung schriftlich über Zeitraum und Wasserabsperrungen. Ein Aushang im Flur, auf dem Datum, Uhrzeit und eine Telefonnummer stehen, macht die Klingelgespräche überflüssig. Muss der Strang abgesperrt werden, sagen wir das mindestens einen Tag vorher an; zwei bis vier Stunden an einem Vormittag reichen dafür meistens. Gearbeitet wird werktags, und was laut ist, also Kernbohrungen und Stemmarbeiten, liegt bei uns im Vormittag.

Wenn die Wohnung der Genossenschaft gehört

Ein großer Teil der Anrufe aus Marzahn kommt von Mietern, häufig aus dem Bestand einer Genossenschaft oder einer städtischen Gesellschaft. Deshalb gehört dieser Abschnitt auf dieser Seite nach vorn und nicht ans Ende.

Was über die Instandsetzung hinausgeht, muss der Eigentümer schriftlich erlauben. Ohne eine Vereinbarung darüber müssen Sie beim Auszug zurückbauen, und die Rechnung kommt dann ein zweites Mal. Fragen Sie außerdem früh nach, wann Ihr Haus am Strang an der Reihe ist: Steht die Sanierung in zwei Jahren an, steht die Baustelle bei Ihnen zweimal in der Wohnung.

Vermieter sehen dieselbe Sache von der anderen Seite. Für eine Modernisierung erlaubt § 559 BGB, jährlich acht Prozent der Kosten auf die Miete umzulegen; abzuziehen ist der Instandhaltungsanteil, und eine Kappungsgrenze gibt es ebenfalls. Damit sich Instandsetzung und Modernisierung sauber trennen lassen, schreiben wir das Angebot nach Einzelpositionen.

Liegt ein Pflegegrad vor, zahlt die Pflegekasse nach § 40 Abs. 4 SGB XI einen Zuschuss zum barrierefreien Umbau, auch für Mieter. Die Reihenfolge ist dabei entscheidend: erst der Antrag, dann der Auftrag. Beim Aufmaß kommen wir von selbst darauf zu sprechen. Wie so ein Bad aussieht, ohne nach Klinik zu wirken, zeigt barrierefreies Bad; was in einer Eigentümergemeinschaft zu klären ist, steht unter Bad in der Eigentumswohnung.

Der Bauablauf in zehn bis fünfzehn Arbeitstagen

Bevor die Arbeiten beginnen, suchen Sie aus unserem Portfolio Fliesen, Armaturen und Sanitärobjekte aus. Gebaut wird erst, wenn alles geliefert ist, denn bei Sanitärobjekten sind vier bis acht Wochen Lieferzeit üblich, und ein fehlendes Teil hält die ganze Baustelle an.

Der erste Morgen gehört dem Schutz: Staubwand zur Wohnung hin, Vlies und Folie auf dem Weg zur Tür. Danach wird ausgebaut, und was das heißt, hängt am gewählten Weg. Entweder fallen nur Beläge und Objekte, oder die Zelle wird zerlegt und geht Stück für Stück nach unten. Zwei bis drei laute Tage sind das. Es folgen Vorwand, neue Leitungen und Elektrik samt Leerrohren und Dosen. Dann wird gespachtelt, grundiert und im Verbund nach DIN 18534 abgedichtet; deren Trockenzeit steht im Terminplan und lässt sich nicht abkürzen. Gefliest wird erst danach. Zum Schluss kommen Objekte, Armaturen, Licht und Spiegel an ihren Platz, es wird verfugt, silikoniert und gemalert, und das Badezimmer wird gereinigt übergeben. Den Takt mit allen Zwischenschritten finden Sie im Ablauf einer Badsanierung und im Zeitplan.

Was im Festpreis steht, und was am Ende in Ihrer Mappe liegt

Eine Summe deckt den Weg vom ersten Schlag bis zum montierten Spiegelschrank ab: Entsorgung, Wasser, Abwasser, Elektrik, Abdichtung, Fliesen- und Plattenarbeiten, Trockenbau, Malerarbeiten und das Tragen im Haus. Zwei Zeilen stehen bewusst daneben. Die erste ist ein Budgetbetrag für die Sanitärobjekte, die Sie selbst aussuchen. Die zweite sind die Vorbehaltspositionen, falls Ihr Bad welche hat; deren Preis kennen Sie dann vorher. Auf der Baustelle wird über Geld nicht verhandelt.

Am Ende steht die Abnahme. Wir gehen das fertige Bad mit Ihnen durch und halten schriftlich fest, was noch offen ist. Sie bekommen die Datenblätter der Objekte, den Nachweis der Abdichtung und die Rechnung mit getrennt ausgewiesenem Lohnanteil für § 35a EStG. Für die Bauleistung gilt die gesetzliche Gewährleistung. Ausgenommen sind die Silikonfugen: Sie halten etwa fünf Jahre und werden danach wie ein Verschleißteil erneuert. Diesen Satz hören Sie lieber heute als in fünf Jahren.

Wovon wir abraten

Eine Sanitärzelle zu überkleben, mit Duschrückwänden oder mit Paneelen über den alten Fliesen, übernehmen wir nicht. Die Abdichtung darunter wird davon nicht besser, und in ein paar Jahren steht die Baustelle erneut an, dann mit einer Schicht mehr, die herunter muss.

Halbfertige Baustellen anderer Betriebe nehmen wir nicht auf, geteilte Aufträge nehmen wir nicht an, und selbst im Internet gekaufte Objekte bauen wir nicht ein. Für nichts davon könnten wir am Ende geradestehen.

Und wenn allein der Preis zählt, sind wir die falsche Adresse. Eigene Leute in jedem Gewerk und eine Abdichtung nach heutigem Stand haben ihren Preis; dafür steht er bis zur Schlussrechnung.

Was sich vorher nachlesen lässt

Wollen Sie zuerst wissen, wie tief der Eingriff gehen soll, vergleichen Sie Badumbau, Badrenovierung und Bad modernisieren: drei Tiefen, drei Preisklassen. Für die Reihenfolge der Entscheidungen gibt es Bad planen, und was auf dreieinhalb Quadratmetern möglich ist, zeigt kleines Bad.

Für den Belag lohnt ein Blick auf Badfliesen, für durchgehende Flächen ohne Raster auf fugenlose Bäder, für den Waschplatz auf Waschtisch und für das zweite WC im Haus auf Gäste-WC. Wie wir eine Sanitärzelle im Nachbarbezirk angehen, lesen Sie unter Badsanierung in Lichtenberg; das innenliegende Altbaubad behandelt Badsanierung in Friedrichshain.

Wo wir bauen, und was die Anfahrt für Sie bedeutet

Die Wolfermann GmbH ist ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung im Badbau, sitzt am Stahnsdorfer Damm 26 in Kleinmachnow und gehört zur WRS Gruppe. Nach Marzahn ist es quer durch die Stadt ein gutes Stück Weg. Das sagen wir offen, weil es Ihre Baustelle betrifft: Wir fahren solche Aufträge am Stück. Die Kolonne kommt morgens und bleibt bis zur Übergabe, Material wird gebündelt geliefert, und die Anfahrt taucht auf Ihrer Rechnung nicht auf, weil sie im Festpreis steckt.

Gebaut wird überall im Ortsteil: in den Zeilen von Marzahn-Nord, an der Marzahner Promenade, rund um die Gärten der Welt, in Alt-Marzahn und in den Siedlungsstraßen am Rand. Dazu kommen Lichtenberg, Hohenschönhausen, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Köpenick, Mitte, Tiergarten, Moabit, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Tempelhof, Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf und Spandau, im Berliner Umland Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow.

Ein Anruf, und Sie wissen, was in Ihrem Bad möglich ist

030 220 569 70, Montag bis Freitag von 7 bis 16:30 Uhr. Am Telefon sprechen Sie mit jemandem aus dem Betrieb, der Ihr Bad später auch selbst sieht.

Nennen Sie uns dabei die Straße, die Etage und ungefähr, wie groß das Bad ist. Häufig lässt sich schon im Gespräch sagen, ob Sie eine Sanitärzelle vor sich haben oder einen gemauerten Raum. Den Aufmaßtermin machen wir gleich aus, vor Ort oder per Videocall, in beiden Fällen kostenlos und ohne Verpflichtung. Falls Ihnen ein Anruf gerade nicht passt, schreiben Sie uns über das Anfrageformular auf dieser Seite, und wir rufen Sie zu den Bürozeiten zurück.

Badsanierung Marzahn: Monteur mit Zollstock in der Brusttasche im fertigen Bad

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob mein Bad eine vorgefertigte Zelle ist?

An vier Merkmalen. Die Wand klingt beim Klopfen dünn oder hohl, an der Decke läuft ringsum eine Fuge zum Rohbau, am Übergang zum Flur sitzt ein kleiner Absatz im Boden, und an der Türlaibung messen Sie nur vier bis sechs Zentimeter Wandstärke statt zwölf bis fünfzehn. Sind Sie unsicher, ist das kein Versäumnis: Beim Aufmaß ist die Frage in fünf Minuten geklärt, und dann wissen wir auch, ob die Zelle aus Beton oder aus Kunststoff besteht.

Was kostet ein neues Badezimmer in Marzahn?

Drei bis vier Quadratmeter, komplett neu aufgebaut, liegen bei 12.000 bis 20.000 Euro brutto. Für Rückbau und Entsorgung der Sanitärzelle kommen 1.500 bis 3.000 Euro hinzu. Im Haus, mit sechs bis acht Quadratmetern, sind es 15.000 bis 25.000 Euro, bei geändertem Grundriss 18.000 bis 30.000 Euro. Verbindlich wird die Zahl nach dem kostenlosen Aufmaß, und ab da gilt sie bis zur Schlussrechnung.

Bekomme ich in 3,5 Quadratmetern eine bodengleiche Dusche unter?

Meistens ja, und der Platz ist selten das Problem: Die alte Wanne misst in diesen Bädern gut 150 mal 70 Zentimeter, brauchbar wird eine bodengleiche Dusche ab 80 mal 80, angenehm ab 90 mal 90. Es hängt an der Höhe unter dem Ablauf. Ein flacher Punktablauf verlangt 65 bis 90 Millimeter, eine Rinne 90 bis 120, ein Wandablauf deutlich weniger. Diese Höhe nehmen wir beim Aufmaß als erste Zahl auf.

Muss das WC an seinem Platz bleiben?

In aller Regel ja, weil der Abwasserstrang im Schacht dahinter steht und zum Gemeinschaftseigentum gehört. Waschtisch und Dusche lassen sich dagegen neu anordnen, solange die Anschlussleitung ihr Gefälle von ein bis zwei Zentimetern je Meter behält. Über etwa drei Meter Entfernung zum Strang hinaus braucht sie eine eigene Belüftung. Was in Ihrem Grundriss geht, sagen wir vor dem Angebot und nicht am ersten Bautag.

Wir wohnen im elften Stock. Wie kommen Material und Schutt in die Wohnung?

Über den Aufzug, den wir vorher bei der Verwaltung anmelden und mit Decken auskleiden. Viele Häuser geben dafür feste Zeiten vor; die klären wir, bevor die erste Palette kommt. Ein Komplettbad ergibt anderthalb bis drei Tonnen Schutt, mit einer Betonzelle eher vier bis fünf. Er geht in geschlossenen Gebinden nach unten in einen Absetzcontainer, für den sich in der Großsiedlung fast immer eine Aufstellfläche findet.

Wie lange dauert der Umbau, und wie lange fehlt uns das Bad?

Zehn bis fünfzehn Arbeitstage, wenn die Zelle herauskommt und das Bad neu aufgebaut wird. Bleibt sie stehen und werden nur Beläge, Abdichtung und Objekte getauscht, sind es sechs bis zehn. Gesperrt ist in dieser Zeit allein das Bad, die übrige Wohnung nutzen Sie weiter. Laut sind die ersten zwei bis drei Tage, danach wird es deutlich ruhiger.

Der Lüfter im Bad zieht kaum noch. Hilft ein stärkeres Gerät?

Nur dann, wenn am Schacht keine zentrale Anlage hängt. Sitzt oben auf dem Dach ein Ventilator für den ganzen Strang, arbeitet ein starkes Gerät in Ihrer Wohnung dagegen an und schiebt feuchte Luft im ungünstigen Fall zur Nachbarwohnung. Es hilft dann zweierlei: ein Spalt von etwa einem Zentimeter unter der Badtür, damit Luft nachströmen kann, und eine Rückstauklappe im Anschluss. Endet der Schacht ohne zentrale Anlage, setzen wir ein feuchtegesteuertes Gerät mit zehn bis zwanzig Minuten Nachlauf.

Wird der Boden im Sommer warm, wenn die Fernwärme abgestellt ist?

Mit einer elektrischen Heizmatte unter den Fliesen ja. Sie baut drei bis fünf Millimeter auf, zieht rund 150 Watt je Quadratmeter und braucht einen eigenen Stromkreis; bei dreieinhalb Quadratmetern sind das etwa 500 Watt. Der Handtuchheizkörper bleibt daneben am Fernwärmestrang und übernimmt die Heizperiode. Eingebaut wird die Matte im offenen Aufbau, denn nachträglich müsste der Boden noch einmal geöffnet werden.

Wir wohnen zur Miete bei einer Genossenschaft. Was müssen wir vorher klären?

Zweierlei. Was über die Instandsetzung hinausgeht, muss der Eigentümer schriftlich erlauben, sonst müssen Sie beim Auszug zurückbauen. Und fragen Sie nach, wann Ihr Haus am Strang an der Reihe ist: Steht die Sanierung in zwei Jahren an, haben Sie die Baustelle sonst ein zweites Mal in der Wohnung. Wir schreiben das Angebot nach Einzelpositionen, damit Ihre Genossenschaft es ohne Nacharbeit prüfen kann.

Was passiert beim Aufmaß, und was kostet es?

Es kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Wir messen die Aufbauhöhe, sehen uns Schacht, Ablauf, Lüftung und Verteiler an und stellen fest, woraus die Zelle besteht. Das dauert etwa eine Stunde und geht vor Ort oder per Videocall, bei einer Sanitärzelle meist besser in der Wohnung. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Festpreis; eine Frist zum Entscheiden setzen wir Ihnen nicht.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Wir stehen seit über 40 Jahren im Dienst unserer Kunden. Ihre vollständige Zufriedenheit und anhaltende Wertschätzung für unsere Badrenovierungen ist unser höchster Maßstab für die eigene Leistung.

4,9★★★★★57 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Ich bin eher kurzentschlossen – der Plan war es auch, aber Herr Wolfermann setzte diesen wunderbar in die Tat um.
    Stephanie H., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Von der Planung bis zur Durchführung einer komplizierten Umbaumaßnahme hat alles einwandfrei geklappt. Herr Wolfermann ist immer freundlich und jederzeit erreichbar.
    Alexander I., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Ich hatte erst eine andere Firma beauftragt, mein Bad machen zu lassen, doch dann kamen Probleme auf. Dann wurde mir die Wolfermann GmbH empfohlen – das war das Beste, was passieren konnte.
    Monty K., Local Guide, vor 8 Jahren
  • ★★★★★
    Aus eigener Erfahrung mit Reparaturen und dem Kompletteinbau eines Bades kann ich die Professionalität und Kundenorientierung nur lobend hervorheben.
    Hendrik H., vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Wir sind bereits seit einigen Jahren Kunden bei der Firma Wolfermann und sind mehr als zufrieden. Sie sind zu jeder Zeit erreichbar und finden immer eine Lösung.
    D. V., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Der Monteur rief etwa 30 Minuten vor unserem vereinbarten Termin an und gab mir die Info, dass er sich etwas verspäten wird.
    Lydia G., vor 5 Jahren
  • ★★★★★
    Noch nie haben wir in dieser Branche so zuverlässige, sympathische und verständnisvolle Mitarbeiter erlebt.
    Leo L., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Wir haben die Firma Wolfermann für die Sanierung unseres Ferienhauses beauftragt.
    J. D., Local Guide, vor 3 Jahren

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