Mehr Platz, ohne einen Quadratmeter dazuzugewinnen
Nach einem Badumbau geht die Tür auf und der Blick läuft durch: kein Wannenrand, der den halben Raum besetzt, ein Boden, der bis in die bodengleiche Dusche durchgeht, und warmes Licht seitlich am Spiegel statt einer einzelnen Lampe an der Decke. Am Waschtisch können dann auch zwei Personen nebeneinander stehen, ohne sich vorher abzusprechen.
Dabei ist kein einziger Quadratmeter dazugekommen; verändert hat sich nur, wo die Dinge stehen. Darum geht es beim Badumbau: Ihr Bad bekommt die Aufteilung, die zu Ihrem Alltag passt, statt der Aufteilung, die vor Jahrzehnten einmal in den Plan gezeichnet wurde.
Weil beim Umbau ohnehin alles offen liegt, ist er auch der günstigste Zeitpunkt für alles, was ein Bad warm und leise macht: eine Fußbodenheizung unter den Fliesen, Licht in mehreren Ebenen statt einer Deckenlampe und Rohre in Dämmschellen statt starr in der Wand. Was davon wie viel bringt und was es kostet, lesen Sie unter Wohlfühlbad.
Renovieren oder umbauen
Eine Badrenovierung erneuert die Oberflächen, ein Badumbau ändert die Anordnung. Der Umbau lohnt sich vor allem dann, wenn das Bad eigentlich groß genug wäre, aber ungünstig geschnitten ist: Die Wanne verstellt den Raum, das WC klemmt hinter der Tür, und am Waschbecken war nie Platz für zwei. Solche Bäder werden von neuen Fliesen zwar neuer, aber nicht praktischer. Wo dabei die Grenze zur Badsanierung verläuft, also ab wann auch Leitungen und Abdichtung neu werden, steht unter Unterschied zwischen Badrenovierung und Badsanierung.
Reicht Ihnen die Aufteilung und ist einfach alles in die Jahre gekommen, sind Sie mit einer Badrenovierung schneller und günstiger dabei. Soll es vorerst nur ein oder zwei Punkte sein, lesen Sie Bad modernisieren. Wer den neuen Schnitt zuerst auf Papier sehen möchte, findet die Maße, auf die es dabei ankommt, unter Bad planen. Und wenn der neue Grundriss anschließend ohne Fugenraster auskommen soll, geht auch das: Was dafür unter die Oberfläche gehört, steht unter fugenloses Bad.
Ein Grundriss, der sich in ganz Berlin wiederholt
In den Altbauten zwischen Charlottenburg und Tempelhof sehen diese Bäder fast immer gleich aus: viereinhalb bis sechs Quadratmeter, die Wanne quer an der Stirnseite und das Waschbecken daneben eingequetscht. Beim Badumbau kommt die Wanne heraus, die bodengleiche Dusche in die Ecke, das Waschbecken an die freie Wand und das WC in eine Vorwand mit Ablage darüber. Danach wirkt derselbe Raum deutlich größer.
Noch enger wird es, wo das Bad als schmale Kammer zwischen Küche und Flur sitzt, wie in vielen Kreuzberger Altbauten; was sich daraus machen lässt, steht unter Badsanierung in Kreuzberg. Einen anderen Fall bilden die vorgefertigten Sanitärzellen im Plattenbau: Umbauen lassen sie sich, aber mit klaren Grenzen, die unter Badsanierung in Lichtenberg stehen. Im Tegeler Zeilenbau der fünfziger und sechziger Jahre liegt die Wanne quer unter dem schmalen Fenster und das WC an der Schachtwand; was sich aus diesem Zuschnitt machen lässt, steht unter Badsanierung in Reinickendorf.
Diesen Schnitt kennen wir aus dem Berliner Bestand und sehen deshalb schon beim ersten Termin, ob vor Ort oder im Videocall, welche Variante Ihr Bad zulässt. Mal ist es die Dusche in der Ecke, mal die an der langen Wand, und manchmal genügt schon eine Tür, die künftig nach außen aufgeht und damit einen halben Quadratmeter freigibt. Bleibt der Raum unter vier Quadratmetern, gelten eigene Regeln, die unter kleines Bad stehen.
Weil ohnehin alles neu angeordnet wird, ist der Badumbau auch der richtige Zeitpunkt, das Bad gleich für später vorzubereiten. Eine bodengleiche Dusche ohne Kante, eine breitere Tür und tragfähige Wände für spätere Haltegriffe kosten jetzt wenig zusätzlich. Welche Maße dafür nötig sind, lesen Sie unter barrierefreies Bad.
Was ein Badumbau in Berlin kostet
Damit Sie nicht raten müssen, hier die Spannen aus dem Berliner Alltag. Ein Komplettbad von sechs bis acht Quadratmetern mit solider Ausstattung liegt bei rund 15.000 bis 25.000 Euro. Kommt eine Grundrissänderung dazu, liegen Sie darüber: für ein Bad um fünf Quadratmeter mit versetzten Objekten und bodengleicher Dusche meist zwischen 18.000 und 30.000 Euro. Bleiben alle Objekte an ihrem Platz, sind es eher 12.000 bis 20.000 Euro. Das sind die Spannen für den Badumbau; was ein neues Badezimmer in Berlin insgesamt kostet, mit allen Leistungen und Bauzeiten nebeneinander, steht unter Badsanierung Kosten.
Nach oben zieht dabei die Ausstattung und nicht die Technik. Ob großformatige Fliesen an der Wand hängen, ob die Armaturen in mattem Schwarz kommen oder ob der Waschtisch nach Maß gebaut wird: Dort entstehen Unterschiede von mehreren Tausend Euro, und dort entscheiden Sie in Ruhe.
Weiter oben in der Skala wird es dann doch eine Frage der Technik. Eine große Regenbrause mit Schwall verlangt einen größeren Leitungsquerschnitt und genug Warmwasser, eine Dampfkabine zusätzlich eine dichte Abtrennung bis zur Decke. Ob ein Erlebnisbad im Berliner Bestand funktioniert, entscheidet deshalb meistens die vorhandene Warmwasserleistung und nicht der Katalog.
Was Ihr Bad kostet, steht nach dem Aufmaß fest. Jede Zahl davor wäre geschätzt, und geschätzte Zahlen führen später zu Nachträgen. Das Aufmaß selbst kostet Sie nichts. Wie sich ein Angebot zusammensetzt, steht ebenfalls auf der Kostenseite. Den Lohnanteil weisen wir auf der Rechnung getrennt aus, sodass Sie sich nach § 35a EStG einen Teil über die Steuererklärung zurückholen können. Zuschüsse und Programme finden Sie unter Förderung.
Wie weit sich WC und Dusche versetzen lassen
Das Fallrohr liegt fest, und alles, was Abwasser führt, muss mit Gefälle dorthin. Das WC ist die kritische Position, weil es den größten Querschnitt braucht. Zwei Meter Versatz gehen fast immer, fünf Meter selten ohne Hebeanlage. Das Waschbecken ist dagegen unkritisch und bekommen wir praktisch überall hin, und die Dusche folgt dem Boden.
In der Eigentumswohnung kommt eine zweite Frage dazu. Steigleitungen, Fallrohre und tragende Wände gehören der Gemeinschaft, auch wenn sie mitten in Ihrer Wohnung stehen. Wer das erst beim Abbruch bemerkt, verliert Wochen, deshalb klären wir es vor dem Angebot. Was in einer Wohnung Ihnen gehört und was der Gemeinschaft, lesen Sie unter Bad in der Eigentumswohnung.
Was in diesen zwei bis drei Wochen passiert
Bevor die Arbeiten beginnen, suchen Sie aus unserem breiten Portfolio Ihre Traumfliesen und Armaturen heraus. Anschließend setzen wir Ihren Badumbau schnell und zuverlässig um.
Dazu gehören Abbruch und Entsorgung, neue Wasser- und Abwasserleitungen, die Vorwandinstallation, die Elektrik mit Fehlerstromschutz, die Abdichtung nach DIN 18534, Fliesen, Trockenbau, Malerarbeiten und am Ende die Montage aller Objekte. Das alles übernehmen eigene Leute in einem durchgehenden Block, vom ersten Abbruchtag bis zur Montage des Spiegelschranks.
In dieselben Tage gehört auch alles, was später hinter der Fliese verschwindet und danach nicht mehr erreichbar ist. Eine Zuleitung für die Sauna im Bad etwa, oder das Leerrohr für zwei Deckenlautsprecher, das aus einem Bad einen Raum mit Musik macht. Beides kostet im offenen Rohbau wenig und lässt sich später nur noch mit Aufstemmen nachrüsten.
Sie müssen dabei auf keinen Fliesenleger warten, der anderswo schon zugesagt hat, und Sie sprechen unter einer Nummer immer mit jemandem, der weiß, wie weit die Arbeit ist.
Was Eigentümer vor dem Umbau fragen
Und wenn beim Versetzen etwas dazwischenkommt?
Genau dafür ist der Festpreis nach Aufmaß da. Wir sehen uns Ihr Bad vor dem Angebot genau an, vor Ort oder im Videocall, und schreiben hinein, welche Positionen unter Vorbehalt stehen und was sie kosten würden. So wissen Sie vorher, womit Sie im ungünstigen Fall rechnen müssen, und niemand muss auf der Baustelle nachverhandeln.
Wie lange dauert so ein Umbau?
Zwei bis drei Wochen sind bei neuen Leitungen üblich. Wer im Haus ein zweites WC hat, merkt davon erstaunlich wenig. Wie die Tage im Einzelnen ablaufen, lesen Sie unter Badsanierung Ablauf, und womit Sie an Vorlauf und Lieferzeiten rechnen müssen, steht im Zeitplan.
Muss ich zwischen vier Firmen vermitteln?
Nein, dafür sind wir da. Sie haben einen Ansprechpartner und eine Telefonnummer für den gesamten Bauablauf und müssen weder einem Gewerk hinterhertelefonieren noch einen Termin retten.
Wir wollten das eigentlich erst nächstes Jahr angehen.
Lassen Sie trotzdem jetzt schon aufmessen. Danach haben Sie eine belastbare Zahl statt einer Ahnung, und Sie wissen, ob unter Ihren Fliesen etwas liegt, das nicht warten sollte. Für den ersten Blick genügt meist ein Videocall, und das Aufmaß bindet Sie an nichts.
Warum die Abdichtung zum Badumbau dazugehört
In Bädern aus den Achtzigern liegt unter den Fliesen meist keine Abdichtung nach heutigem Stand, oft nur ein Anstrich und manchmal gar nichts. Solange die Silikonfuge dicht ist, merkt man davon nichts. Wird sie undicht, zieht das Wasser in den Estrich und läuft dorthin, wo es Platz findet, und sichtbar wird das häufig erst als Fleck an der Decke des Nachbarn oder am Putz eine Etage tiefer. Beim Badumbau erneuern wir die Abdichtung nach DIN 18534 gleich mit, weil die Wände ohnehin offen sind. Dringend ist das nicht, solange nichts durchkommt; günstiger wird es durch Warten allerdings auch nicht.
Genehmigungen, kurz gefasst
Innerhalb Ihrer Wohnung entscheiden Sie. Sobald es an Steigleitung, Fallrohr oder eine tragende Wand geht, braucht es den Beschluss der Eigentümerversammlung. Als Mieter brauchen Sie die Zustimmung des Eigentümers, und wir stellen das Angebot so aus, dass der Vermieter es prüfen kann. Eine Baugenehmigung ist für den Badumbau in der Wohnung nicht nötig, solange nichts Tragendes verändert wird.
Umbauten, die wir nicht übernehmen
Wir bauen keine Bäder, bei denen Sie das Material selbst besorgen und wir nur montieren. Wir übernehmen auch keine Baustelle, die eine andere Firma halbfertig verlassen hat. Und wenn Sie den billigsten Preis in Berlin suchen, finden Sie ihn bei einem Meisterbetrieb mit eigenen Monteuren nicht. Dafür sind wir in fünf Jahren noch unter derselben Nummer erreichbar.
Wo wir Bäder umbauen
Umgebaut wird in allen Berliner Bezirken: Charlottenburg, Wilmersdorf, Zehlendorf, Steglitz, Schöneberg, Tempelhof, Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Moabit, Spandau, Grunewald, Dahlem und Schmargendorf. Im Umland kommen Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow dazu. Die Grundrisse ähneln sich über die Bezirksgrenzen hinweg, und genau daran erkennen wir früh, welcher Schnitt in Ihrem Bad möglich ist. Wie ein neuer Schnitt in einem einzelnen Bezirk aussieht, zeigt zum Beispiel die Seite zur Badsanierung in Charlottenburg.
Sie erreichen uns unter 030 220 569 70, montags bis freitags von 7 bis 16:30 Uhr. Sagen Sie uns, wo Sie wohnen und wie groß Ihr Bad ungefähr ist, dann vereinbaren wir einen Termin für das kostenlose Aufmaß, vor Ort oder per Video. Wenn Ihnen ein Anruf gerade nicht passt, schreiben Sie uns über das Anfrageformular auf dieser Seite oder an info@badsanierungen-berlin.de, wir rufen zurück.
Der erste Schritt kostet nichts
Der Weg dahin ist ein Anruf unter 030 220 569 70, montags bis freitags von 7 bis 16:30 Uhr. Beim Aufmaß hören wir uns an, was Sie an Ihrem Bad stört, und sagen Ihnen, was in Ihrem Grundriss möglich ist und was nicht. Je nach Vorhaben schauen wir dafür bei Ihnen im Bad vorbei oder gehen es im Videocall durch, was schneller geht und keinen halben Tag im Kalender blockiert. Entscheiden müssen Sie an diesem Tag nichts. Danach haben Sie ein Festpreisangebot und alle Zeit, es in Ruhe zu prüfen. Wenn Sie lieber schreiben, nutzen Sie das Kontaktformular.
Die Wolfermann GmbH sitzt in Kleinmachnow, ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung und heute Teil der WRS Gruppe. In dieser Zeit haben wir so viele Berliner Grundrisse geöffnet, dass wir meist früh einschätzen können, was hinter Ihren Fliesen liegt. Alle Gewerke übernehmen dabei eigene Leute.
