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Badsanierung Lichtenberg: sanierte Plattenbauzeile mit farbigen Balkonen
Badsanierung · Lichtenberg

Badsanierung in Berlin-Lichtenberg

Die häufigste Frage aus Lichtenberg lautet nicht, was ein neues Bad kostet, sondern ob sich eine vorgefertigte Sanitärzelle überhaupt umbauen lässt. Sie lässt sich, auf zwei verschiedenen Wegen und mit klaren Grenzen, die wir Ihnen auf dieser Seite nennen. Wir messen Ihr Bad kostenlos auf, vor Ort oder per Videocall, und danach steht Ihr Festpreis für den kompletten Badumbau.

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Eine Schätzung genügt. Genau gemessen wird beim Aufmaß.

Was soll ins Bad?

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Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß — vor Ort oder per Videocall, wie es Ihnen lieber ist.

Oder rufen Sie an: 030 220 569 70, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Ihr neues Bad in Lichtenberg

Zwischen Tierpark und Zingster Straße stehen Badezimmer, die seit dem Einzug kaum angerührt wurden. Drei bis vier Quadratmeter, kein Fenster, eine kurze Wanne an der Schachtwand und Fliesen in einem Farbton, den heute niemand mehr wählt. Die meisten Anrufe aus dem Bezirk beginnen deshalb nicht mit der Frage nach dem Preis, sondern mit der Frage, ob sich an so einem Bad überhaupt etwas machen lässt.

Die kurze Antwort lautet ja. Die längere hängt davon ab, ob Ihr Bad eine vorgefertigte Sanitärzelle ist, ein gemauerter Raum im Gründerzeithaus oder ein Bad im Karlshorster Landhaus. Diese drei Fälle verlangen drei verschiedene Herangehensweisen, und alle drei stehen auf dieser Seite mit Maßen, Grenzen und Preisen.

Wir bauen solche Bäder mit eigenen Leuten für jedes Gewerk: Abbruch, Sanitär, Elektrik, Abdichtung, Fliesen, Trockenbau, Maler und Montage. Sie koordinieren dabei nichts und haben eine Nummer für alles. Das Aufmaß kostet Sie nichts, es findet vor Ort oder per Videocall statt, und danach steht Ihr Festpreis für den kompletten Badumbau.

Vier Ausgangslagen, die in Lichtenberger Bädern typisch sind

Lichtenberg ist bauhistorisch ungewöhnlich gemischt. In Friedrichsfelde steht mit der Splanemann-Siedlung von 1926 bis 1930 die Anlage, die als erste Plattenbausiedlung Deutschlands gilt, und keine drei Kilometer entfernt beginnt in Karlshorst der Villenbestand. Vier Ausgangslagen sind trotzdem so verbreitet, dass Ihr Bad mit einiger Wahrscheinlichkeit dabei ist.

Der Fünfgeschosser in Friedrichsfelde oder am Fennpfuhl. Baujahr zwischen 1965 und 1980, kein Aufzug, Fernwärme. Das Bad liegt innen, misst drei bis dreieinhalb Quadratmeter und ist eine Sanitärzelle mit Wanne, Waschbecken und oft einem separaten WC nebenan. Belüftet wird über einen Schacht, beheizt über einen schmalen Radiator an der Schachtwand. Das ist der häufigste Fall im Bezirk.

Der Elfgeschosser in Neu-Hohenschönhausen. Gebaut zwischen 1984 und 1989, meist in der Serie WBS 70, mit Aufzug und mit Bädern um dreieinhalb bis vier Quadratmeter. Viele dieser Häuser haben in den neunziger Jahren eine Strangsanierung bekommen. Das Bad stammt dann aus dieser Zeit und ist heute knapp dreißig Jahre alt, auch wenn es auf den ersten Blick noch ordentlich aussieht.

Das Haus in Karlshorst. Landhäuser ab 1895, dazu Siedlungshäuser der zwanziger und dreißiger Jahre. Hier misst das Bad sieben bis zwölf Quadratmeter, liegt über einer Holzbalkendecke und hat häufig ein zweites, kleineres Bad unter dem Dach. In dem Teil, den die sowjetische Garnison bis 1994 genutzt hat, sind viele Häuser erst danach hergerichtet worden, und die Bäder stammen entsprechend aus der zweiten Hälfte der neunziger Jahre.

Die Altbauwohnung in der Victoriastadt. Das Quartier südlich der Bahn ist in den 1870er und 1880er Jahren entstanden und fast vollständig erhalten. Ein Bad war in diesen Grundrissen nicht vorgesehen, es wurde später in eine Kammer oder eine Ecke eingebaut und misst dreieinhalb bis viereinhalb Quadratmeter. Darunter liegt eine Holzbalkendecke, und die Installation ist über hundert Jahre gewachsen.

Lässt sich eine Sanitärzelle überhaupt umbauen?

Ja. Und die Frage ist berechtigt, weil eine Sanitärzelle kein normaler Raum ist, sondern ein Bauteil. In den Serien P2 und WBS 70 kam das Bad als fertige Zelle in den Rohbau, mit eigenen Wänden, eigener Decke und eigener Bodenwanne, in der der Ablauf schon saß. Es gibt diese Zellen aus dünnem Beton und aus glasfaserverstärktem Kunststoff, und der Unterschied entscheidet über fast alles Weitere.

Die Maße sind in beiden Fällen ähnlich: 1,30 bis 1,70 Meter breit, 1,80 bis 2,30 Meter lang, also zweieinhalb bis knapp vier Quadratmeter. Die Zellenwand ist vier bis sechs Zentimeter stark, bei der Kunststoffvariante nur wenige Millimeter auf einem Rahmen. Zwischen Zellenwand und Rohbauwand steht ein Montagespalt von zwei bis fünf Zentimetern, den man von innen nicht sieht.

Drei Dinge stehen fest und lassen sich nicht verhandeln. Erstens die Lage des WCs, denn der Abwasserstrang steht im Installationsschacht dahinter und gehört zum Gemeinschaftseigentum. Zweitens die tragenden Innenwände, die in der Platte nur zwölf bis fünfzehn Zentimeter stark sind: Darin wird nicht geschlitzt und nicht durchgebrochen. Drittens die Entfernung zum Strang, denn eine Anschlussleitung braucht ein bis zwei Zentimeter Gefälle je Meter, und über etwa drei Meter hinaus muss sie eigens belüftet werden.

Alles andere ist offen. Die Wanne kann einer bodengleichen Dusche weichen, der Waschtisch kann breiter werden, die Fliesen können großformatig werden, und die Lüftung kann endlich funktionieren. Wie weit man dabei kommt, hängt am nächsten Punkt.

Zelle raus oder Zelle bleibt: zwei Wege, zwei Preise

Die Zelle bleibt stehen. Das ist der kürzere Weg. Wir nehmen Objekte, Beläge und Silikon heraus, prüfen den Untergrund, bringen eine Abdichtung nach DIN 18534 auf und fliesen neu. Das geht bei einer Betonzelle nach Grundierung ohne Weiteres. Bei einer Kunststoffzelle geht es nicht direkt, weil die Wand arbeitet und kein Gewicht trägt; dort setzen wir eine Trägerkonstruktion davor, und die kostet zwei bis vier Zentimeter Raum je Wand. Der Ablauf bleibt, wo er ist, und die Bodenwanne der Zelle lässt für den neuen Aufbau selten mehr als drei bis vier Zentimeter übrig. Eine bodengleiche Dusche wird auf diesem Weg schwierig, eine extraflache Duschtasse dagegen problemlos.

Die Zelle kommt heraus. Das ist der aufwendigere Weg und in den meisten Fällen der bessere. Die Zelle wird zerlegt und abgefahren, danach steht der Raum bis auf Rohbau frei. Sie gewinnen vier bis zwölf Zentimeter in der Breite und ähnlich viel in der Länge, und Sie gewinnen vor allem am Boden: Auf der blanken Betondecke stehen wieder vier bis sechs Zentimeter Aufbau bis zur Höhe des Flurbodens zur Verfügung. Genau diese Höhe braucht die bodengleiche Dusche.

Eine ehrliche Einordnung dazu: Der Zugewinn an Fläche ist spürbar, aber klein. Wer sich vom Ausbau der Zelle ein doppelt so großes Bad erhofft, wird enttäuscht. Der eigentliche Grund für diesen Weg ist die Aufbauhöhe, nicht der Grundriss.

Der Abbruch selbst hängt am Material. Eine Kunststoffzelle wiegt ein paar hundert Kilogramm, eine Betonzelle zwei bis drei Tonnen, und das entscheidet über Zerlegen, Tragen und Entsorgen. Wir führen diesen Posten deshalb als eigene Zeile im Angebot und nicht versteckt in einer Pauschale.

Die bodengleiche Dusche über einer Betondecke

Die Aufbauhöhe ist in Lichtenberg die Zahl, an der alles hängt. Wir messen sie beim Aufmaß zuerst, und zwar von der Oberkante des Flurbodens bis zur Rohdecke.

Für den Ablauf gelten diese Werte: Ein flacher Punktablauf kommt mit 65 bis 90 Millimetern aus, eine Bodenrinne braucht 90 bis 120 Millimeter, ein Wandablauf deutlich weniger, weil er waagerecht in die Vorwand geht. Genau deshalb ist der Wandablauf in der Platte oft die Lösung: Die Vorwand steht ohnehin, weil in den tragenden Wänden nicht geschlitzt werden darf.

Reicht die Höhe trotzdem nicht, gibt es zwei Auswege, und beide sind in Ordnung. Der erste ist ein bodenbündig eingesetztes Duschelement aus Hartschaum, das mit rund 30 bis 40 Millimetern auskommt. Der zweite ist, die Bodenfläche im ganzen Bad um drei Zentimeter anzuheben und das Türblatt entsprechend zu kürzen. Sie haben dann eine niedrige Schwelle an der Badtür statt einer Kante in der Dusche, und das ist im Alltag die deutlich angenehmere Stelle. Was sonst noch geht, steht unter Dusche statt Wanne und kleines Bad.

Luft, Strom und Wärme im innenliegenden Bad

Die drei Punkte, an denen ein Plattenbaubad im Alltag scheitert oder überzeugt, sind Lüftung, Elektrik und Wärme. Alle drei sind beim Umbau günstig zu erledigen und nachträglich teuer.

Die Lüftung. Die Abluft geht über einen Sammelschacht, und oben auf dem Dach sitzt in vielen Häusern ein Ventilator für den ganzen Strang. Ein zweiter, stärkerer Lüfter in Ihrer Wohnung hilft dann nicht, sondern drückt bei ungünstigen Druckverhältnissen feuchte Luft in die Nachbarwohnung. Wirksam sind zwei andere Dinge: ein Nachströmweg unter der Badtür von etwa einem Zentimeter und eine Rückstauklappe im Anschluss. Endet der Schacht ohne zentrale Anlage, kommt ein feuchtegesteuerter Lüfter mit zehn bis zwanzig Minuten Nachlauf hinein. Mehr dazu im Ratgeber Badlüftung.

Die Elektrik. In der DDR wurden ab Mitte der sechziger Jahre Leitungen mit Aluminiumadern verlegt, und im Bad hängt daran meist ein einziger Stromkreis für Licht, manchmal mit einer Steckdose dazu. Ein Fehlerstromschutzschalter fehlt in der Regel. Aluminium und Kupfer vertragen sich in einer Klemme auf Dauer nicht, deshalb ziehen wir die Zuleitung bis zum Verteiler neu und legen einen eigenen Badstromkreis mit 30-Milliampere-Fehlerstromschutzschalter. Das ist eine Position, die im Angebot sichtbar Geld kostet und die wir trotzdem nie weglassen.

Die Wärme. Der Handtuchheizkörper hängt am Fernwärmestrang, und der wird im Sommer abgestellt. Wer im August aus der Dusche kommt, hat davon nichts. Eine elektrische Heizmatte unter den Fliesen baut drei bis fünf Millimeter auf, braucht rund 150 Watt je Quadratmeter und einen eigenen Kreis; auf dreieinhalb Quadratmetern sind das etwa 500 Watt. Absperren lässt sich der Fernwärmestrang nur über die Hausverwaltung, und diesen Termin melden wir vor dem ersten Bautag an.

Karlshorst und Victoriastadt: wo Holz und Ziegel liegen statt Beton

Sobald wir Karlshorst oder die Victoriastadt aufmessen, ändert sich fast alles. Statt einer Betondecke liegt dort eine Holzbalkendecke, und die rechnet anders. Das Gewicht zählt mit, weshalb wir bei einer freistehenden Wanne mit 200 bis 300 Kilogramm Füllgewicht die Balkenlage ansehen, bevor wir sie einplanen. Und die Abdichtung muss Bewegung aufnehmen können, ohne zu reißen, denn eine Holzbalkendecke federt.

Der Grundriss ist dafür freier als in der Platte. Wo das Fallrohr steht und das Gefälle stimmt, lässt sich das WC versetzen, die Dusche wandert an eine andere Wand, und aus einer schmalen Kammer wird ein Bad mit Tageslicht. Das kostet mehr, weil mehrere Gewerke zusätzliche Arbeit bekommen, und es ist der Punkt, an dem sich in diesen Häusern der Preis entscheidet.

Bei den Leitungen erwarten wir in der Victoriastadt verzinktes Stahlrohr, wo in den neunziger Jahren nicht saniert wurde. Der Querschnitt wächst über die Jahrzehnte zu, und was bei den Arbeiten ohnehin sichtbar wird, tauschen wir gegen Verbund- oder Edelstahlrohr. Was im Altbau sonst noch dazukommt, steht unter Bad im Altbau, die zweite Nasszelle unter dem Dach unter Gäste-WC.

Was eine Badsanierung in Lichtenberg kostet

Alle Beträge auf dieser Seite sind Bruttopreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Ein Bad von drei bis vier Quadratmetern, komplett neu aufgebaut, liegt bei 12.000 bis 20.000 Euro. Muss die Sanitärzelle dafür heraus, kommen 1.500 bis 3.000 Euro für Abbruch, Zerlegen und Entsorgen dazu. Bleibt die Zelle stehen und werden nur Oberflächen, Abdichtung und Objekte erneuert, liegen Sie darunter. Ein Bad von sechs bis acht Quadratmetern in Karlshorst kostet 15.000 bis 25.000 Euro, mit geändertem Grundriss eher 18.000 bis 30.000 Euro.

Je Quadratmeter ist ein Plattenbaubad damit nicht billiger als ein großes Bad, sondern teurer. Der Aufwand hängt an Anschlüssen, Ecken und Zuschnitten und nicht an der Fläche. Die größte Spanne öffnet in Lichtenberg das Material der Zelle. Beton oder Kunststoff entscheidet über Abbruchgewicht, Trägerkonstruktion und Aufbauhöhe zugleich, und welches der beiden vor Ihnen steht, klären wir beim Aufmaß. Erst danach lässt sich die Spanne oben oder unten festmachen.

Teurer wird es durch vier Punkte: eine Kunststoffzelle, die eine Trägerkonstruktion verlangt, eine Aufbauhöhe, die für den gewünschten Ablauf nicht reicht, eine Elektrik, die bis zum Verteiler neu gezogen werden muss, und Großformate über einen Meter, die zu zweit gesetzt werden. Woraus sich so eine Summe im Einzelnen zusammensetzt, steht unter Badsanierung Kosten, mögliche Zuschüsse unter Förderung.

Das sind Erfahrungswerte und noch kein Angebot. Ihren verbindlichen Festpreis nennen wir nach dem Aufmaß, und er gilt dann bis zur Schlussrechnung.

Das kostenlose Aufmaß, vor Ort oder per Videocall

Am Anfang steht ein Anruf, und wir machen einen Termin aus. Ob wir vor Ort aufmessen oder per Videocall, richtet sich nach Ihrem Vorhaben. Im Videocall gehen Sie mit dem Handy durch das Bad, wir sehen mit und fragen nach, und Sie halten dafür keinen halben Tag frei. Wenn die Aufbauhöhe, der Schacht oder der Zustand der Elektrik genauer geprüft werden müssen, ist der Termin in der Wohnung der sichere Weg, und in einer Sanitärzelle ist das meistens der Fall.

Beim Termin messen wir die Aufbauhöhe, sehen uns Schacht, Ablauf, Lüftung und Verteiler an und klären, ob die Zelle aus Beton oder aus Kunststoff ist. Das dauert etwa eine Stunde. Sie erfahren dabei bereits, welche Anordnung in Ihrem Raum die meiste Bewegungsfreiheit bringt und welcher der beiden Wege für Sie der richtige ist.

Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Festpreis. Es kostet nichts, es verpflichtet zu nichts, und Sie können damit vergleichen, so lange Sie möchten.

Wenn Sie zur Miete wohnen

In Lichtenberg wohnen viele der Menschen, die uns anrufen, zur Miete, oft bei einer Genossenschaft oder einer städtischen Gesellschaft. Deshalb steht dieser Punkt hier weiter oben als auf anderen Seiten.

Alles, was über die Instandsetzung hinausgeht, braucht die Zustimmung des Eigentümers, und zwar schriftlich. Ohne eine Vereinbarung dazu gilt am Ende des Mietverhältnisses die Rückbaupflicht, und dann zahlen Sie zweimal. Fragen Sie außerdem früh nach, ob am Strang ohnehin eine Sanierung ansteht: Wenn das Haus in zwei Jahren dran ist, haben Sie die Baustelle sonst zweimal in der Wohnung.

Für Eigentümer, die vermieten, gilt die andere Seite derselben Sache. Was Sie modernisieren, dürfen Sie nach § 559 BGB mit acht Prozent der Modernisierungskosten im Jahr auf die Miete umlegen, wobei der Instandhaltungsanteil abzuziehen ist und eine Kappungsgrenze gilt. Wir stellen das Angebot dafür mit Einzelpositionen aus, sodass sich Instandsetzung und Modernisierung trennen lassen.

Liegt ein Pflegegrad vor, beteiligt sich die Pflegekasse nach § 40 Abs. 4 SGB XI am barrierefreien Badumbau, auch in einer Mietwohnung. Der Antrag muss gestellt sein, bevor Sie den Auftrag erteilen. Was sonst noch in einer Eigentümergemeinschaft zu klären ist, steht unter Bad in der Eigentumswohnung.

Der Bauablauf, und wie Material und Schutt ins Haus kommen

Bevor die Arbeiten beginnen, suchen Sie aus unserem Portfolio Ihre Fliesen, Armaturen und Sanitärobjekte heraus. Sobald alles geliefert ist, setzen wir den Badumbau in einem Block um, ohne Pausen zwischen den Gewerken.

Zuerst kommen Staubschutz und Wegeschutz. Dann folgt der Abbruch, und in Lichtenberg heißt das je nach Weg: Beläge und Objekte heraus oder die ganze Zelle zerlegen. Das sind die lauten Tage, zwei bis drei an der Zahl. Danach entstehen Vorwand, Rohinstallation und Elektrik, Leerrohre und Dosen kommen an ihren Platz. Anschließend wird gespachtelt, grundiert und abgedichtet, wobei die Abdichtung eine Trockenzeit hat, die sich nicht verkürzen lässt. Erst danach wird gefliest, und zum Schluss montieren wir Objekte, Armaturen, Licht und Spiegel, verfugen, silikonieren, malern und übergeben das Bad gereinigt.

Zehn bis fünfzehn Arbeitstage beim Neuaufbau, sechs bis zehn, wenn die Zelle stehen bleibt. Den Takt mit allen Zwischenschritten finden Sie im Ablauf einer Badsanierung und im Zeitplan.

Ein guter Teil der Arbeit liegt nicht im Bad, sondern auf dem Weg dorthin, und der unterscheidet sich in Lichtenberg von Haus zu Haus stark.

Die Fünfgeschosser in Friedrichsfelde und am Fennpfuhl haben keinen Aufzug. Schutt und Material gehen über das Treppenhaus, das wir vorher mit Vlies auf den Stufen, Kantenschutz an den Ecken und Folie an der Wohnungstür schützen. In den Elf- und Sechsgeschossern in Neu-Hohenschönhausen fährt ein Aufzug, der aber angemeldet und ausgekleidet werden muss; die Verwaltung gibt dafür meist feste Zeiten vor, und die klären wir vor dem ersten Bautag.

Der Schutt aus einem Komplettbad wiegt anderthalb bis drei Tonnen, mit einer Betonzelle eher vier bis fünf. In den Großsiedlungen ist fast immer eine Aufstellfläche für einen kleinen Absetzcontainer vorhanden, und damit ist der Weg kurz. Enger wird es in der Victoriastadt und rund um das Ostkreuz, wo wir bei Bedarf eine Halteverbotszone anmelden. Die Schilder müssen mindestens drei volle Tage vorher stehen, beantragt wird das ein bis zwei Wochen im Voraus, und diese Frist planen wir von vornherein ein.

Im Haus selbst informieren wir die Verwaltung über Zeitraum und Wasserabsperrungen. Ein Aushang im Flur mit Datum und Uhrzeit erspart allen Beteiligten die Klingelgespräche. Absperrungen am Strang kündigen wir mindestens einen Tag vorher an. Gearbeitet wird werktags zu den üblichen Zeiten, Kernbohrungen und Stemmarbeiten legen wir bewusst in den Vormittag.

Was im Festpreis steht, und was am Ende in Ihrer Mappe liegt

Vom Abbruch bis zur Montage des Spiegelschranks steht alles in einer Summe: Entsorgung, Wasser, Abwasser, Elektrik, Abdichtung, Fliesenarbeiten, Trockenbau und Malerarbeiten. Zwei Dinge stehen bewusst daneben. Zum einen die Sanitärobjekte, weil Sie diese selbst aussuchen und dafür ein Budgetbetrag als eigene Zeile im Angebot steht. Zum anderen die Vorbehaltspositionen, falls es in Ihrem Bad welche gibt, die Sie dann aber vorher mit Preis kennen. Auf der Baustelle wird über Geld nicht verhandelt.

Zum Schluss gehen wir das fertige Bad gemeinsam mit Ihnen ab und halten schriftlich fest, was noch offen ist. Sie bekommen die Datenblätter der Objekte, den Nachweis der Abdichtung und die Rechnung mit getrennt ausgewiesenem Lohnanteil für § 35a EStG. Auf die Bauleistung haben Sie die gesetzliche Gewährleistung. Ausgenommen sind die Silikonfugen: Sie halten etwa fünf Jahre und werden danach wie ein Verschleißteil erneuert. Das sagen wir Ihnen lieber jetzt als in fünf Jahren.

Wovon wir abraten

Eine Sanitärzelle zu überkleben, sei es mit Duschrückwänden oder mit Paneelen über den alten Fliesen, übernehmen wir nicht. Die alte Abdichtung wird davon nicht besser, und in fünf Jahren steht dieselbe Baustelle noch einmal an, dann mit einer zusätzlichen Schicht zum Abreißen.

Asbestsanierung führen wir nicht selbst aus. Wir sind kein Fachbetrieb nach TRGS 519, und wo asbesthaltiges Material auftaucht, holen wir einen dazu, statt weiterzuarbeiten. Das kostet Zeit im Bauablauf, und wir sagen Ihnen das lieber vorher.

Halbfertige Baustellen anderer Betriebe übernehmen wir ebenfalls nicht, und Objekte, die Sie selbst im Internet gekauft haben, bauen wir nicht ein. Für beides können wir nicht geradestehen. Und wer allein das billigste Angebot der Stadt sucht, findet es woanders: Eigene Leute für alle Gewerke, eine Abdichtung nach heutigem Stand und ein Preis, der bis zur Schlussrechnung hält, sind selten das günstigste Angebot auf dem Tisch.

Womit Sie sich vorher einlesen können

Geht es um den Umfang, vergleichen Sie Badumbau, Badrenovierung und Bad modernisieren, denn das sind drei Eingriffstiefen und drei Preisklassen. Geht es um den Raum, hilft kleines Bad bei den dreieinhalb Quadratmetern aus der Platte weiter, während Bad im Altbau die Victoriastadt behandelt. Wie wir eine Sanitärzelle im Hochhaus angehen, steht auch auf der Seite zur Badsanierung in Mitte.

Die Entscheidung zwischen Wanne und Dusche wägt Badewanne oder Dusche ab, den Belag behandelt Badfliesen, das Licht Bad Beleuchtung und den Waschplatz Waschtisch. Wer heute schon an später denkt, findet unter barrierefreies Bad die Maße dafür, und wer die Planung von vornherein sauber aufsetzen will, liest Bad planen.

Wo wir arbeiten, und wie Sie uns erreichen

Die Wolfermann GmbH ist ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung im Badbau, sitzt am Stahnsdorfer Damm 26 in Kleinmachnow und gehört zur WRS Gruppe. Vom Betriebssitz nach Lichtenberg sind es je nach Ortsteil 25 bis 35 Kilometer, und die Fahrzeit liegt in unserer Tagesplanung, nicht in Ihrer Rechnung: Der Festpreis deckt sie ab.

Gebaut wird in ganz Lichtenberg: in Friedrichsfelde, Karlshorst, Rummelsburg, am Fennpfuhl, in Alt-Lichtenberg sowie in Alt- und Neu-Hohenschönhausen. Dazu kommen die Nachbarbezirke Friedrichshain, Marzahn und Pankow, außerdem Prenzlauer Berg, Mitte, Tiergarten, Moabit, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Tempelhof, Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf und Spandau. Im Umland arbeiten wir in Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow.

Ein Anruf, und Sie wissen, was in Ihrem Bad möglich ist

030 220 569 70, Montag bis Freitag von 7 bis 16:30 Uhr. Am Telefon sprechen Sie mit jemandem aus dem Betrieb, der Ihr Bad später auch selbst sieht.

Hilfreich ist, wenn Sie uns Straße, Baujahr und die ungefähre Größe des Bads nennen. Dann können wir oft schon am Telefon einordnen, ob es sich um eine Sanitärzelle oder um einen gemauerten Raum handelt und worauf Ihre Badsanierung hinausläuft. Den Termin für das Aufmaß legen wir gleich fest, vor Ort oder per Videocall, kostenlos und ohne Verpflichtung. Falls Ihnen ein Anruf gerade nicht passt, schreiben Sie uns über das Anfrageformular auf dieser Seite, und wir rufen Sie zurück.

Badsanierung Lichtenberg: kleines Bad der Sanitärzelle, clever aufgeteilt

Häufige Fragen

Lässt sich eine Sanitärzelle im Plattenbau überhaupt umbauen?

Ja, und zwar auf zwei Wegen. Entweder bleibt die Zelle stehen und bekommt neue Oberflächen, eine neue Abdichtung und neue Objekte, oder sie wird herausgebrochen und das Bad im vorhandenen Raum neu aufgebaut. Der zweite Weg kostet mehr, bringt aber die Aufbauhöhe für eine bodengleiche Dusche und ein paar Zentimeter Fläche zurück. Fest bleibt in beiden Fällen die Lage des WCs, weil der Abwasserstrang im Schacht sitzt.

Was kostet eine Badsanierung in Lichtenberg?

Ein Bad von drei bis vier Quadratmetern, komplett neu aufgebaut, liegt bei 12.000 bis 20.000 Euro brutto. Muss die Sanitärzelle dafür heraus, kommen 1.500 bis 3.000 Euro für Abbruch und Entsorgung dazu. Ein Bad von sechs bis acht Quadratmetern in Karlshorst liegt bei 15.000 bis 25.000 Euro, mit geändertem Grundriss eher bei 18.000 bis 30.000 Euro. Ihren Festpreis nennen wir nach dem kostenlosen Aufmaß.

Wie viel Platz gewinnt man, wenn die Sanitärzelle herauskommt?

Vier bis zwölf Zentimeter in der Breite und ähnlich viel in der Länge. Die Zellenwand ist vier bis sechs Zentimeter stark, dazu kommt ein Montagespalt von zwei bis fünf Zentimetern zur Rohbauwand. Das ist spürbar, aber es wird kein anderes Bad daraus. Der größere Gewinn liegt am Boden: Ohne die Bodenwanne der Zelle stehen vier bis sechs Zentimeter Aufbauhöhe zur Verfügung, und damit wird die bodengleiche Dusche möglich.

Passt eine bodengleiche Dusche in ein Bad von 3,5 Quadratmetern?

In den meisten Lichtenberger Grundrissen ja. Benutzbar ist eine bodengleiche Dusche ab 80 mal 80 Zentimetern, angenehm ab 90 mal 90. Den Platz dafür gibt die alte Wanne her, die in diesen Bädern meist 150 mal 70 Zentimeter misst. Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern die Höhe unter dem Ablauf, und die messen wir beim Aufmaß als Erstes.

Darf man in einer Plattenbauwohnung Wände schlitzen?

In tragende Innenwände nicht, und in der Platte sind auch die Innenwände tragend und nur zwölf bis fünfzehn Zentimeter stark. Neue Leitungen laufen deshalb in einer Vorwand, die acht bis zwölf Zentimeter aufbaut. Ob eine leichte Trennwand zwischen Bad und WC herauskann, entscheidet der Grundriss, und die Verwaltung muss dem zustimmen.

Wie lange dauert eine Badsanierung im Plattenbau?

Zehn bis fünfzehn Arbeitstage, wenn die Sanitärzelle herauskommt und das Bad neu aufgebaut wird. Bleibt die Zelle stehen und werden nur Oberflächen, Abdichtung und Objekte erneuert, sind es sechs bis zehn. Laut sind davon die ersten zwei bis drei Tage. Die übrige Wohnung können Sie durchgehend nutzen.

Was passiert, wenn beim Abbruch asbesthaltiges Material auftaucht?

Dann stoppen wir die Arbeiten an dieser Stelle und holen einen zugelassenen Fachbetrieb nach TRGS 519 dazu, denn diesen Teil führen wir nicht selbst aus. In DDR-Bauteilen stecken asbesthaltige Platten am ehesten in Lüftungsleitungen, hinter Heizkörpern und in Brandschutzverkleidungen. Wo beim Aufmaß ein Verdacht besteht, lassen wir vorher eine Probe untersuchen, und die Kosten dafür stehen als eigene Zeile im Angebot.

Kann ich im innenliegenden Bad einen stärkeren Lüfter einbauen?

Nur wenn keine zentrale Anlage am Schacht hängt. Läuft auf dem Dach ein Ventilator für den ganzen Strang, drückt ein zweiter, stärkerer Lüfter die feuchte Luft im ungünstigen Fall in die Nachbarwohnung. Wirksam sind stattdessen ein Nachströmweg unter der Tür von etwa einem Zentimeter und eine Rückstauklappe im Anschluss. Wo der Schacht ohne zentrale Anlage endet, setzen wir einen feuchtegesteuerten Lüfter mit Nachlauf ein.

Was gilt, wenn ich in Lichtenberg zur Miete wohne?

Alles, was über die Instandsetzung hinausgeht, braucht die schriftliche Zustimmung des Eigentümers, und ohne eine Vereinbarung dazu gilt am Ende des Mietverhältnisses die Rückbaupflicht. Fragen Sie deshalb zuerst bei Ihrer Genossenschaft oder Hausverwaltung nach, ob am Strang ohnehin etwas ansteht. Wir stellen das Angebot mit Einzelpositionen aus, damit Ihr Vermieter es ohne Nacharbeit prüfen kann.

Ist das Aufmaß in Lichtenberg kostenlos?

Ja, und Sie gehen damit keine Verpflichtung ein. Je nach Vorhaben messen wir vor Ort auf oder per Videocall, was oft schneller geht. Wir sehen uns Bodenaufbau, Schacht, Elektrik und Lüftung an und schreiben Ihnen daraus ein Angebot mit Festpreis, über das Sie so lange nachdenken können, wie Sie möchten.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Wir stehen seit über 40 Jahren im Dienst unserer Kunden. Ihre vollständige Zufriedenheit und anhaltende Wertschätzung für unsere Badrenovierungen ist unser höchster Maßstab für die eigene Leistung.

4,9★★★★★57 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Ich bin eher kurzentschlossen – der Plan war es auch, aber Herr Wolfermann setzte diesen wunderbar in die Tat um.
    Stephanie H., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Von der Planung bis zur Durchführung einer komplizierten Umbaumaßnahme hat alles einwandfrei geklappt. Herr Wolfermann ist immer freundlich und jederzeit erreichbar.
    Alexander I., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Ich hatte erst eine andere Firma beauftragt, mein Bad machen zu lassen, doch dann kamen Probleme auf. Dann wurde mir die Wolfermann GmbH empfohlen – das war das Beste, was passieren konnte.
    Monty K., Local Guide, vor 8 Jahren
  • ★★★★★
    Aus eigener Erfahrung mit Reparaturen und dem Kompletteinbau eines Bades kann ich die Professionalität und Kundenorientierung nur lobend hervorheben.
    Hendrik H., vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Wir sind bereits seit einigen Jahren Kunden bei der Firma Wolfermann und sind mehr als zufrieden. Sie sind zu jeder Zeit erreichbar und finden immer eine Lösung.
    D. V., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Der Monteur rief etwa 30 Minuten vor unserem vereinbarten Termin an und gab mir die Info, dass er sich etwas verspäten wird.
    Lydia G., vor 5 Jahren
  • ★★★★★
    Noch nie haben wir in dieser Branche so zuverlässige, sympathische und verständnisvolle Mitarbeiter erlebt.
    Leo L., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Wir haben die Firma Wolfermann für die Sanierung unseres Ferienhauses beauftragt.
    J. D., Local Guide, vor 3 Jahren

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Begehbare Dusche mit Lichtnische, Beispiel für eine Badsanierung in Berlin
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