Ein Bad, in dem der Tag angenehm ausklingt
Warmes Wasser, ein Boden, der unter den Füßen nicht kalt ist, und eine Dusche, in die Sie einfach hineingehen, statt über einen Rand zu steigen. Kein Vorhang, der am Bein klebt, und keine Kabine, die den halben Raum wegnimmt. Stattdessen Licht an der richtigen Stelle und Ablagen, die groß genug sind für das, was tatsächlich dort steht.
Für ein solches Bad brauchen Sie keine Villa, sondern eine gute Aufteilung, saubere Technik dahinter und Material, das auch in zwanzig Jahren noch gut aussieht. Alles Weitere, also die Farbe der Fliese, die Form des Waschtisches und die Höhe der Nische, entscheiden Sie bei der Bemusterung.
Erst schauen, dann rechnen: das Aufmaß kostet nichts
Am Anfang steht ein Termin, bei dem wir uns Ihr Bad ansehen, vor Ort oder per Videocall, je nachdem, was für Sie schneller geht. Leitungen, Bodenaufbau, Elektrik und Lüftung sind dabei die vier Punkte, auf die es ankommt, und meist ist das in einer Stunde erledigt. Danach wissen wir, was in Ihrem Bad möglich ist, und Sie erhalten ein Angebot mit Festpreis. Bezahlt oder entschieden haben Sie bis dahin nichts.
Eine Summe am Telefon gibt es dagegen nicht. Der teuerste Teil eines Bades liegt unter dem Boden, und mit einer geratenen Zahl wäre Ihnen nicht geholfen.
Drei Spandauer Ausgangslagen, die wir gut kennen
Die erste ist eine Wohnung im Falkenhagener Feld aus den späten sechziger Jahren: fünf bis sechs Quadratmeter, die Wanne an der Rückwand, das WC daneben, alle Anschlüsse in einer Ecke und ein Lüftungsgitter zur Schachtwand. Die Fliesen sind hell und unbeschädigt, die Armaturen tropfen, und in die Wanne steigt seit Jahren niemand mehr, ohne sich festzuhalten. Für die Kalkulation ist das der berechenbarste Fall im ganzen Berliner Bestand.
Die zweite ist ein Haus in Kladow, Baujahr Anfang der siebziger Jahre, mit einem Bad von sieben bis acht Quadratmetern im Obergeschoss, Eckwanne, Doppelwaschtisch aus Kunststein und braunen Fliesen bis zur Decke, dazu ein Gäste-WC von anderthalb Quadratmetern unter der Treppe. Beide Räume sind unverändert, beide sollen erneuert werden, und zu klären ist eigentlich nur, ob das zusammen oder nacheinander geschehen soll.
Die dritte ist eine Wohnung in der Wasserstadt Oberhavel aus der zweiten Hälfte der neunziger Jahre: sechs Quadratmeter, Duschwanne mit Kunststoffelement und weiße Standardfliese. Technisch ist dort meist alles in Ordnung, und trotzdem ist das Bad am Ende seiner Zeit. Hier geht es selten um Leitungen und fast immer um Oberflächen, Abdichtung und eine bodengleiche Dusche, die nicht mehr auf einer Wanne steht. Woran Sie das erkennen, sind dunkle Ränder im Silikon, ein Duschelement, das sich beim Betreten bewegt, und Fugen, die trotz Reinigung stumpf bleiben.
Was der Bestand für Leitungen, Boden und Lüftung bedeutet
In den Großsiedlungen liegt der Steigstrang in einem Installationsschacht hinter der WC-Wand, und dieser Schacht steht fest. Das ist der Grund, warum die Kalkulation hier so verlässlich ist: Wir wissen schon vor Baubeginn, wo alles ankommt. In vielen Häusern sind die Stränge in den letzten Jahrzehnten im Zuge einer Strangsanierung erneuert worden, und dann bleibt im Bad nur der Abzweig zu tun.
Der Boden ist eine Betondecke mit Estrich, meist vier bis fünf Zentimeter stark und oft mit Trittschalldämmung darunter. Für eine bodengleiche Dusche ist das knapp. Der übliche Weg ist deshalb eine extraflache Duschfläche mit waagerechtem Ablauf, die mit sechs bis sieben Zentimetern auskommt, notfalls ergänzt um eine flache Rampe im Bodenbelag. Im Haus in Kladow ist der Aufbau meist stärker und der Spielraum entsprechend größer.
Gelüftet wird in der Siedlung über den Schacht. Hängt Ihr Haus an einer zentralen Anlage, arbeiten wir mit ihr und nicht gegen sie. Im Einfamilienhaus dagegen gibt es ein Fenster, und viele Eigentümer halten das für ausreichend. Sobald aus der Wanne eine großzügige Dusche wird, steigt die Feuchtemenge allerdings deutlich, und ein Fenster reicht im Winter nicht mehr aus. Eine Abluftanlage mit Feuchtesensor löst das leise und unauffällig.
In der Altstadt und in der Wilhelmstadt ist der Bestand kleinteilig und ungleich. Hinter zwei ähnlichen Fassaden können ganz verschiedene Leitungsführungen stecken, teils noch Stahlrohr, teils schon Kunststoff. Dort sagen wir Ihnen erst nach dem Aufmaß etwas Verbindliches.
Was in Spandau am häufigsten gewünscht wird
An erster Stelle steht der Umbau von der Wanne zur bodengleichen Dusche, in den Siedlungen mit deutlichem Abstand. Er löst gleich drei Dinge auf einmal: den hohen Einstieg, den fehlenden Platz und den Duschvorhang. Was dabei zu bedenken ist, lesen Sie unter Dusche statt Wanne.
An zweiter Stelle folgt der altersgerechte Umbau, und der besteht selten aus sichtbaren Hilfen, sondern vor allem aus Vorbereitung: tragfähige Wandaufbauten dort, wo später ein Griff sitzen soll, ausreichend Bewegungsfläche vor Waschtisch und WC, eine Tür, die nach außen aufgeht, und ein rutschhemmender Bodenbelag. Alles Weitere finden Sie unter barrierefreies Bad.
Im Haus kommt häufig das zweite Bad dazu. Wer in Kladow oder Gatow das Elternbad erneuern lässt, nimmt das Gäste-WC meist gleich mit, weil der Aufwand für Anfahrt und Baustelleneinrichtung dann nur einmal anfällt. Was sich in anderthalb Quadratmetern unterbringen lässt, lesen Sie unter Gäste-WC.
Und in den Häusern des Spandauer Südens wünschen sich Eigentümer regelmäßig mehr als reine Funktion: eine große Regendusche, eine Sitzbank aus demselben Material wie der Boden, warmes Licht in mehreren Ebenen oder eine kleine Sauna im Nebenraum. Wenn der Platz da ist, wird aus dem Badezimmer im Obergeschoss ein Raum, in dem Sie abends gern bleiben. Anregungen dazu finden Sie unter Sauna im Bad und Wellness zuhause.
Was ein Bad in Spandau kostet
Für ein Komplettbad von sechs bis acht Quadratmetern in solider Ausstattung gilt im Berliner Bestand die Spanne von rund 15.000 bis 25.000 Euro. In der Großsiedlung liegen die meisten Bäder darunter, weil die Anschlusspunkte feststehen und nichts umziehen muss. Am günstigsten bleibt der Tausch der Wanne gegen eine bodengleiche Dusche, für den nur wenige Tage Arbeit anfallen. Teurer wird es dort, wo der Grundriss sich wirklich bewegen soll, und das ist in Kladow und Gatow häufiger der Fall als im Falkenhagener Feld.
Was den Preis hier hebt, und was ihn senkt
Nach unten zieht in Spandau vieles, was in der Innenstadt fehlt. Der Container steht in Kladow und Gatow auf dem eigenen Grundstück statt in einer beantragten Halteverbotszone. In den Hochhäusern gibt es einen Aufzug, sodass Abbruch und Anlieferung nicht über die Treppe gehen müssen. Die Anschlusspunkte in der Siedlung stehen fest, was Planung und Ausführung verkürzt. Und zwei Bäder, die in einem Zug gemacht werden, sparen Anfahrt, Einrichtung und eine zweite Materialbestellung.
Nach oben zieht dagegen der Wunsch, Wände zu versetzen. Im Einfamilienhaus ist das häufig möglich, kostet aber neue Trassen, neues Gefälle und Trockenbau. Nach oben zieht ebenso ein zusätzliches Bad im Souterrain, weil das Abwasser dort unter der Rückstauebene liegt und eine Hebeanlage braucht. Und in der Platte kann ein zu dünner Estrich dazu führen, dass die bodengleiche Duschfläche einen Sonderaufbau bekommt.
Den Rest bestimmen Sie über die Ausstattung. Zwischen einer soliden Serie und einer Designarmatur liegt ein Vielfaches, ohne dass sich an unserer Arbeit etwas ändert. Alle Preistreiber im Detail lesen Sie unter Badsanierung Kosten.
Wenn das Bad noch das erste ist
In vielen Spandauer Siedlungswohnungen und Häusern hängt die Ausstattung aus den sechziger oder siebziger Jahren noch an der Wand. Unter den Fliesen liegt dann keine Abdichtung nach heutigem Stand, sondern Mörtel und die Hoffnung, dass die Fugen halten. Auch in der Wasserstadt wurde in den neunziger Jahren häufig nur ein Anstrich unter die Fliesen gelegt, der nach zwanzig bis dreißig Jahren an den Ecken reißt.
Zieht Feuchtigkeit über Jahre in Estrich und Wand, bemerken Sie das erst spät, meist am weichen Putz neben der Wanne oder an der Decke im Raum darunter. Wir bauen deshalb eine Verbundabdichtung nach DIN 18534 auf, mit der das Thema erledigt ist. Wie es bei Ihnen aussieht, sehen wir beim Aufmaß, und häufig genügt in der Wasserstadt eine Erneuerung von Oberflächen und Dusche, ohne die Leitungen anzufassen.
Der Ablauf, in Arbeitstagen gerechnet
Nach dem Aufmaß erhalten Sie das Angebot, und nach Ihrer Zusage folgt die Bemusterung mit Fliesen, Objekten und Armaturen nebeneinander. Bevor die Arbeiten beginnen, suchen Sie in Ruhe aus, was in Ihr Bad kommt. Danach wird bestellt, und bei Sanitärobjekten sind vier bis acht Wochen Lieferzeit üblich. Wir beginnen erst, wenn alles im Haus ist, weil ein einziges fehlendes Teil eine ganze Baustelle anhält.
Auf der Baustelle folgen ein Tag Abbruch und Abtransport, zwei bis drei Tage Sanitär und Elektrik, ein Tag Trockenbau, ein Tag Abdichtung mit Trockenzeit, drei bis vier Tage Fliesen samt Verfugen, ein Tag Maler sowie ein bis zwei Tage für Montage und Abnahme. In der Siedlung mit festen Anschlüssen sind das zehn bis zwölf Arbeitstage, im Einfamilienhaus mit Grundrissänderung eher fünfzehn. Sind zwei Bäder im Haus an der Reihe, legen wir die Reihenfolge meist so, dass eines nutzbar bleibt. Schritt für Schritt beschrieben ist das im Ablauf einer Badsanierung und im Zeitplan.
Aufzug, Hof und Zufahrt: die Organisation vor Ort
In den Hochhäusern des Falkenhagener Feldes und in Staaken läuft alles über den Aufzug. Wir melden Anlieferung und Abtransport bei der Verwaltung an, hängen die Kabine ab und legen die Fahrten außerhalb der Stoßzeiten. Der Bauschutt geht in Bigbags nach unten und von dort in den Container auf dem Wirtschaftsweg oder am Müllplatz. Sie selbst müssen dafür nichts anmelden.
Im Haus in Kladow oder Gatow steht der Container auf dem Grundstück, oft in der Einfahrt, was die Sache erheblich einfacher macht. Die Wege in Haus und Treppe werden abgedeckt, die Zufahrt bleibt nutzbar, und der Container wird abgeholt, sobald der Abbruch durch ist.
In der Altstadt ist die Anlieferung die eigentliche Aufgabe, denn in der Fußgängerzone gilt sie nur in bestimmten Zeitfenstern, und die engen Gassen ringsherum vertragen keine großen Fahrzeuge. Das stimmen wir vorher ab und legen die Materialanlieferung entsprechend. Auch hier kümmern wir uns um Antrag, Genehmigung und Gebühr, und die Kosten stehen bereits im Angebot.
Bleiben die Nachbarn. In einem Siedlungshaus mit dünnen Decken ist das Stemmen deutlich zu hören, deshalb kündigen wir die lauten Tage im Haus an und halten die üblichen Zeiten ein. In einer Eigentümergemeinschaft klären wir vorher mit der Verwaltung, ob und was beschlossen werden muss.
Was Spandauer Eigentümer wissen wollen
Kann aus dem Festpreis noch mehr werden?
Nach dem Aufmaß steht ein Festpreis. Was beim Abbruch zum Vorschein kommen kann, benennen wir vorher mit Preis: alte Leitungen, feuchte Wandbereiche oder ein schadhafter Estrich. Berechnet wird das nur, wenn es tatsächlich eintritt. Nachverhandelt wird auf unseren Baustellen nicht.
Muss ich zwischen den Gewerken vermitteln?
Nein, denn es gibt nichts zu vermitteln. Sanitär, Elektrik, Fliesen, Trockenbau und Maler gehören alle zum Betrieb. Für Sie bleiben eine Nummer, ein Terminplan und am Schluss eine Rechnung. Aufzug, Anlieferung und Bauschutt regeln wir mit der Hausverwaltung.
Zwei Bäder im Haus, nacheinander oder zusammen?
Zusammen ist günstiger, weil Anfahrt und Einrichtung nur einmal anfallen. Nacheinander ist bequemer, weil immer ein Bad nutzbar bleibt. Wir sagen Ihnen beim Aufmaß, was der Unterschied im Preis ausmacht, und Sie entscheiden in Ruhe.
Sollen wir schon an später denken, obwohl wir noch fit sind?
Das ist der günstigste Zeitpunkt dafür. Tragfähige Wandaufbauten, eine ausreichend breite Tür und eine schwellenlose Dusche kosten heute wenig und später den Umbau eines fertigen Bades. Sichtbar ist davon nichts, solange Sie es nicht brauchen.
Was am Ende in der einen Zahl enthalten ist
Enthalten sind Herausreißen und Entsorgen, Wasser, Abwasser und Strom, die Abdichtung, Fliesen, Trockenbau, Malerarbeiten und die Montage aller Objekte. In der Großsiedlung kommen die Anlieferung über den Aufzug und die Absprache mit der Hausverwaltung hinzu, im Einfamilienhaus der Container vor der Tür. Sie selbst müssen dafür nichts anmelden.
Am Ende gehen wir das fertige Bad gemeinsam mit Ihnen durch und halten fest, was noch offen ist. Sie erhalten die Unterlagen und eine Rechnung mit getrennt ausgewiesenem Lohnanteil. Ob es für Ihr Vorhaben Zuschüsse gibt, lesen Sie unter Förderung.
Was Sie vor der Bemusterung noch lesen sollten
Wie eine Badsanierung von der ersten Idee bis zur Materialliste geplant wird, lesen Sie unter Bad planen. Ob in Ihrem Fall Wanne oder Dusche die bessere Wahl ist, klärt Badewanne oder Dusche. Wie Licht in einem Bad ohne Tageslicht funktioniert und wie es sich in einem Haus mit Fenster stufen lässt, steht unter Bad Beleuchtung.
Und wenn aus dem Bad im Obergeschoss ein Raum werden soll, in dem Sie abends gern bleiben: Erlebnisbad zeigt, was auf sieben bis acht Quadratmetern zusammenpasst, von der Regendusche über die Sitzbank bis zum Licht, das sich am Abend anders verhält als am Morgen.
Aufträge, die wir ablehnen
Ein Bad zur Hälfte übernehmen wir nicht. Wenn jemand anderes fliest und wir für die Abdichtung darunter haften sollen, sagen wir ab. Objekte ohne Montage liefern wir nicht. Und wer allein den niedrigsten Preis sucht, wird ihn woanders bekommen, denn wir kalkulieren so, dass Termin und Zusage am Ende halten.
Wo überall gearbeitet wird
Der Wagen fährt in Kleinmachnow los, denn dort sitzt die Wolfermann GmbH, ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung und heute Teil der WRS Gruppe. Die Großsiedlungen im Falkenhagener Feld standen damals noch nicht, und ihre ersten Bäder sind heute in einem Alter, in dem eine Erneuerung ansteht.
Gebaut wird in ganz Spandau, von der Altstadt über das Falkenhagener Feld bis nach Kladow und Gatow, ebenso in Charlottenburg, Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald, Dahlem, Steglitz, Zehlendorf, Schöneberg, Tempelhof, Kreuzberg, Mitte, Tiergarten, Moabit und Prenzlauer Berg. Im Berliner Umland sind Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow dabei.
Ein Anruf genügt für den Anfang
Sie erreichen uns unter 030 220 569 70, montags bis freitags von 7 bis 16:30 Uhr. Wenn Sie uns kurz sagen, ob es um eine Siedlungswohnung, ein Haus in Kladow oder Gatow oder einen Altbau in der Altstadt geht, wissen wir schon viel. Den Termin fürs Aufmaß machen wir gleich mit, vor Ort oder per Videocall, kostenlos und ohne Kaufentscheidung. Wenn Ihnen ein Anruf gerade nicht passt, schreiben Sie uns über das Anfrageformular auf dieser Seite, wir rufen Sie gern zurück.
Unsere Leistungen im Einzelnen: Badumbau, Badrenovierung, Bad modernisieren, barrierefreies Bad, Dusche statt Wanne und Gäste-WC.
