Ein Bad, in dem Ihnen nichts mehr im Weg steht
In einem barrierefreien Bad läuft der Boden von der Tür bis in die Dusche durch, ohne Kante und ohne Wannenrand, über den ein Bein gehoben werden muss. Der Belag ist auch nass noch griffig, das Licht kommt warm von der Seite, und dort, wo Sie die Hand ausstrecken, sitzt ein Griff, der sicher hält.
Das ist der eigentliche Gewinn eines barrierefreien Bades. Sie duschen wieder allein, Sie können sich im Sitzen anziehen, weil unter dem Waschtisch Platz für einen Stuhl bleibt, und der Weg über die nassen Fliesen kostet Sie morgens keinen Gedanken mehr. Darum geht es bei einem barrierefreien Badumbau in erster Linie, und erst in zweiter Linie um Technik und Normen.
Barrierefrei heißt dabei nicht, dass Ihr Bad wie ein Krankenzimmer aussieht. Die Klappgriffe am WC sitzen auf einer Traverse in der Wand statt auf Dübeln im Putz, sie tragen aber dieselbe Oberfläche wie die Armaturen und wirken wie normale Beschläge. Die Dusche ist eine ruhige Glasfläche und keine Kabine, der Duschsitz klappt hoch und verschwindet aus dem Blick. Ein Bad kann großzügig aussehen und trotzdem jeden Zentimeter für den Alltag nutzen.
Geplant wird nach DIN 18040-2. In der eigenen Wohnung ist diese Norm keine Pflicht, für die Planung aber ein guter Maßstab. Wo der Berliner Altbau die Maße nicht hergibt, sagen wir Ihnen das beim Aufmaß und zeigen Ihnen, was stattdessen gut funktioniert. Die Bewegungsflächen und Abstände, um die es dabei geht, stehen unter Bad planen. Wie viel sich auch aus einem Altbaubad von vier Quadratmetern machen lässt, zeigt die Seite zur Badsanierung in Moabit.
Was ein barrierefreier Badumbau in Berlin kostet
Über Zahlen sprechen wir am liebsten gleich zu Beginn. Für Wanne raus, bodengleiche Dusche und tragfähige Griffe rein liegen wir in Berliner Bädern meist bei 6.000 bis 12.000 Euro. Ein Komplettbad von sechs bis acht Quadratmetern mit solider Ausstattung kostet 15.000 bis 25.000 Euro. Wird es von Anfang an barrierefrei geplant, mit neuen Leitungen, neuem Aufbau und unterfahrbarem Waschtisch, sind es eher 18.000 bis 30.000 Euro. Muss der Grundriss geändert werden, weil die Tür anders aufschlagen soll, liegt es darüber, und eine reine Badrenovierung bleibt darunter. Das sind die Spannen für den barrierefreien Umbau; die vollständige Aufstellung, in der alle Leistungen mit Bauzeit und Preis nebeneinander stehen, finden Sie unter Badsanierung Kosten.
Die Spanne ist breit, weil kein Bad dem anderen gleicht. Die Fläche spielt eine Rolle, der Zustand der Leitungen ebenso und dazu die Frage, ob der vorhandene Ablauf bleiben kann. Nach dem Aufmaß wird aus dieser Spanne ein Festpreis mit einzelnen Positionen, und was dort nicht steht, berechnen wir Ihnen auch nicht.
Den Lohnanteil weisen wir auf der Rechnung getrennt aus, sodass Sie ihn nach § 35a EStG in Ihrer Steuererklärung geltend machen können. Wie sich die Summen im Einzelnen zusammensetzen, lesen Sie ebenfalls auf der Kostenseite.
Der Antrag gehört vor die Unterschrift
Bei anerkanntem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen nach § 40 Abs. 4 SGB XI, und der Badumbau gehört ausdrücklich dazu. Die Reihenfolge ist dabei streng geregelt: erst der Antrag, dann der Auftrag. Wer zuerst baut und danach schreibt, bekommt in aller Regel nichts.
Deshalb drehen wir es für Sie um. Sie bekommen von uns ein Angebot mit einzelnen Positionen, mit dem Ihre Kasse arbeiten kann, und wir warten mit dem Baubeginn, bis der Bescheid vorliegt. Bei der KfW kommt das Programm Altersgerecht Umbauen dazu. Der zinsgünstige Kredit steht dauerhaft zur Verfügung, ein Zuschuss dagegen nicht durchgehend. Wie die Lage gerade ist, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, bevor Sie etwas unterschreiben. Alles Weitere dazu finden Sie unter Badsanierung Förderung.
Diese vier Fragen kommen fast immer
Steht der Preis auch, wenn die Wand offen ist?
Ja. Nach dem Aufmaß bekommen Sie einen Festpreis. Was unter dem alten Belag liegt, kann vorher niemand sehen, deshalb steht dafür eine benannte Position mit Preis im Angebot. Tritt der Fall ein, gilt genau dieser Preis. Tritt er nicht ein, streichen wir die Position von der Rechnung.
Verpflichtet mich das Aufmaß zu etwas?
Nein, der Termin kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Wir sehen uns Ihr Bad an, vor Ort oder im Videocall, messen nach und fragen Sie, wer das Bad benutzt und was im Moment schwerfällt. Der Videocall spart Ihnen den Weg und lässt sich meist kurzfristiger einrichten, vor Ort schauen wir uns Wand und Untergrund dafür genauer an. Ein paar Tage später liegt Ihnen das Angebot vor, und dann haben Sie so viel Zeit, wie Sie brauchen.
Muss ich während der Bauzeit zu Hause bleiben?
Am ersten Tag ja, danach nicht mehr. Wenn Sie möchten, arbeiten wir mit einem Schlüssel, und wenn Ihnen das lieber ist, richten wir die Arbeitszeiten nach Ihrem Tagesablauf.
Wie viel Staub bleibt in der Wohnung?
Weniger, als die meisten befürchten. Wege und Türen werden abgeklebt, der Bauschutt geht täglich aus der Wohnung, und am Ende übergeben wir Ihnen das Bad besenrein.
Am besten planen Sie, solange nichts drängt
Die meisten rufen uns an, nachdem etwas passiert ist: nach einem Sturz oder wenn die Entlassung aus der Klinik ansteht und das Bad bis Freitag anders aussehen soll. Dann wird aus einer schönen Anschaffung schnell eine Notlösung, denn Förderanträge brauchen einige Wochen, und die Auswahl schrumpft auf das, was gerade lieferbar ist.
Wer plant, solange nichts drängt, hat die deutlich schönere Wahl. Die Förderung lässt sich in Ruhe beantragen, und Sie suchen aus unserem Portfolio Ihre Traumfliesen und Armaturen selbst aus, statt zu nehmen, was der Restbestand hergibt. Wenn das Bad ohnehin fällig ist, kostet die Barrierefreiheit im selben Arbeitsgang außerdem kaum mehr als die Badsanierung allein.
Dazu kommt ein Punkt, den viele unterschätzen. Bäder aus den siebziger und achtziger Jahren haben meist keine Abdichtung, wie man sie heute baut. Unter der Wanne liegt Estrich und darunter oft Holz. Solange die Wanne dicht ist, fällt das nicht auf, doch werden die Fugen mürbe, wandert Feuchtigkeit ins Bauteil, und aus dem Badumbau wird eine Deckensanierung, in die auch die Wohnung unter Ihnen hineinspielt. Wer die Wanne jetzt gegen eine bodengleiche Dusche tauscht, bringt die Abdichtung gleich mit. Ob Wanne oder Dusche bei Ihnen die bessere Wahl ist, wägt Badewanne oder Dusche für Sie ab.
Jetzt mitmachen oder später nachrüsten
Nachrüsten lässt sich mehr, als die meisten denken: Klappgriffe, ein Duschsitz, ein höheres WC, eine rutschhemmende Beschichtung und besseres Licht bekommen Sie auch später noch ins Bad.
Nicht nachrüsten lassen sich dagegen der schwellenlose Zugang, die freie Fläche vor den Objekten, der unterfahrbare Waschtisch und die tragfähige Wand hinter den Griffen. Welche Höhe und welcher Unterbau sich dafür eignen, steht unter Waschtisch. Für all das müsste das Bad ein zweites Mal geöffnet werden. Wenn Sie jetzt sanieren und die Barrierefreiheit noch gar nicht brauchen, lassen Sie sich wenigstens die Traversen für spätere Griffe einbauen. Das kostet fast nichts und erspart Ihnen später den Aufbruch der frisch gefliesten Wand. Welche Arbeiten sich sonst noch gut bündeln lassen, steht unter Bad modernisieren.
Wo unser Gewerk aufhört
Treppenlifte bauen wir nicht ein, Pflegebetten und Hilfsmittel liefern wir nicht. Im Gemeinschaftseigentum fangen wir erst an, wenn die Eigentümergemeinschaft entsprechend beschlossen hat. Und wenn der Umbau in wenigen Tagen fertig sein soll, weil die Entlassung ansteht, sagen wir Ihnen sofort, ob wir das schaffen. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen schon im ersten Telefonat.
Wer allein das billigste Angebot sucht, ist bei uns ebenfalls nicht richtig. Wir sind ein Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung, kennen den Berliner Bestand aus mehr als sieben Jahrzehnten und gehören heute zur WRS Gruppe, mit eigenen Leuten für jedes Gewerk. Dafür bekommen Sie einen Ansprechpartner, einen Terminplan und einen Festpreis, an den wir uns halten.
Barrierefreie Bäder in ganz Berlin und im Umland
Schwellenlose Bäder bauen wir in allen Berliner Bezirken: in Tempelhof, Schöneberg, Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg, Tiergarten und Moabit, in Charlottenburg, Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Dahlem sowie in Zehlendorf, Steglitz und Spandau. Im Berliner Umland gehören Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow zum Einsatzgebiet. Der Altbau mit hoher Türschwelle und schmalem Bad ist uns dabei genauso vertraut wie die Wohnung aus den siebziger Jahren, in der die Wanne den halben Raum belegt. Wie ein schwellenloser Umbau in einer Siedlungswohnung abläuft, steht unter Badsanierung in Spandau.
So kommen Sie zu Ihrem Festpreis
Am einfachsten erreichen Sie uns telefonisch unter 030 220 569 70, montags bis freitags von 7 bis 16:30 Uhr. In wenigen Minuten klären wir, worum es bei Ihnen geht. Wenn Sie uns sagen, wo Sie wohnen und wie groß Ihr Bad ungefähr ist, vereinbaren wir gleich einen Termin für das Aufmaß, vor Ort bei Ihnen oder per Videocall. Das kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts.
Ein paar Tage später liegt Ihnen der Festpreis schriftlich vor, mit einzelnen Positionen und mit getrennt ausgewiesenem Lohnanteil. Dann entscheiden Sie in Ruhe und ohne Druck. Falls Ihnen ein Anruf gerade nicht passt, schreiben Sie uns gern über das Formular auf dieser Seite oder an info@badsanierungen-berlin.de, wir rufen Sie zurück. Und wenn eine andere Maßnahme besser zu Ihrem Vorhaben passt, schauen Sie unter Dusche statt Wanne oder Badumbau.
