Eine Badrenovierung tastet die Installation nicht an. WC, Waschbecken, Wanne oder Dusche
bleiben an ihrem Platz. Neu werden Fliesen, Abdichtung, Objekte, Armaturen, Beleuchtung
und Anschlüsse. Das spart den aufwendigsten Teil einer Badsanierung, nämlich die Arbeit
an den Leitungen, und verkürzt die Bauzeit deutlich.
Die Wanne darf dabei durchaus verschwinden. Wenn der Boden genug Aufbauhöhe hergibt,
setzen wir an derselben Stelle eine bodengleiche Dusche ein, und das Bad wird nebenbei
ein gutes Stück komfortabler. Wer weiter denken und gleich für später vorsorgen möchte,
findet unter barrierefreies Bad, welche Maße dafür nötig sind.
Falsch ist die Renovierung nur dann, wenn das Bad danach genauso unpraktisch ist wie
vorher. Neue Fliesen ändern nichts daran, dass die Wanne den halben Raum blockiert. Wenn
Ihnen die Aufteilung seit Jahren auf die Nerven geht, lassen Sie sich lieber gleich den
Badumbau rechnen, damit Sie nicht zweimal anfangen. Soll es vorerst nur ein
Teil sein, lesen Sie Bad modernisieren.
Bei den Oberflächen müssen es übrigens nicht wieder Fliesen sein. Sitzt der alte Belag
fest, lässt sich darauf eine durchgehende Spachtelfläche aufbauen, ohne dass alles
heruntergeschlagen wird. Wann das trägt und wann die Fliesen doch herunter müssen,
steht unter fugenloses Bad.