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Badsanierung · Potsdam

Badsanierung in Potsdam

Potsdam wird beim Bad zu oft auf den Denkmalschutz reduziert, und das ist der falsche Anfang. Geschützt sind in aller Regel Fassade, Dach und Fenster, seltener das Innere, und das Bad selbst ist in den meisten Häusern jünger als der Schutz. Zwei Stellen berühren ihn trotzdem: das Fenster und die Öffnung für die Abluft. Beides sehen wir beim Aufmaß zuerst an, zusammen mit der Höhe über der Rohdecke. Danach steht ein Festpreis, und er hält bis zur Schlussrechnung.

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Was möchten Sie machen lassen?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Die Einzelheiten klären wir im Gespräch.

Wie groß ist das Bad ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Genau gemessen wird beim Aufmaß.

Was soll ins Bad?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht anklicken, geht später trotzdem.

Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß — vor Ort oder per Videocall, wie es Ihnen lieber ist.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 4173 3464, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Drei Bestände in einer Stadt

Potsdam trägt drei Baualter nebeneinander. In der Innenstadt stehen barocke Bürgerhäuser aus rotem, unverputztem Ziegel, ab den 1730er Jahren gebaut, im Holländischen Viertel als geschlossenes Ensemble; in Babelsberg kommen die eingeschossigen Weberhäuser dazu. In der Nauener und der Berliner Vorstadt, am Griebnitzsee und in der Templiner Vorstadt liegen die Villen am Wasser, meist von 1870 bis 1930. Am Stadtrand stehen die Plattenbauten der siebziger und achtziger Jahre: Am Stern, Drewitz, Schlaatz, Waldstadt.

Das Missverständnis ist überall dasselbe, nur mit wechselndem Vorzeichen: Im Denkmal dürfe man am Bad nichts machen, in der Platte lasse sich nichts machen. Beides stimmt so nicht.

Was der Denkmalschutz an einem Bad wirklich berührt

Schutz bedeutet nicht überall dasselbe. Liegt Ihr Haus in einem Denkmalbereich, geht es um das äußere Erscheinungsbild der Straße: Fassade, Dachform, Fenster, Toreinfahrt. Was dahinter geschieht, ist nicht erfasst. Ist das Haus Einzeldenkmal, kann die geschützte Substanz bis ins Innere reichen, etwa Treppenhaus, Stuck, Türblätter samt Beschlägen oder ein Terrazzoboden.

Für ein Bad ist das meistens die Entwarnung, denn die wenigsten Potsdamer Bäder gehören zur Denkmalsubstanz. In den barocken Häusern wurde das Bad erst im 20. Jahrhundert in eine Kammer eingebaut, in den Villen ist es seither zwei- bis dreimal erneuert worden. Fliesen von 1985, eine Wanne von 1998 und eine Vorwand aus Gipskarton schützt niemand.

Verbindlich ist das nur aus einer Quelle: dem Eintrag in der Denkmalliste und der Auskunft der Unteren Denkmalschutzbehörde. Wo eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig ist, verlangt das Brandenburgische Denkmalschutzgesetz sie vor Beginn der Arbeiten. Holen Sie die Auskunft deshalb ein, bevor Sie Fliesen und Objekte aussuchen; eine Rechtsberatung ist sie von uns nicht.

Fenster und Abluft: die zwei Stellen, an denen ein Bad nach außen wirkt

Das Fenster zuerst. Ein historisches Kastenfenster im Bad lässt sich instand setzen, nachdichten und innen um eine zweite Ebene ergänzen, mit einem Beschlag, der eine Spaltlüftung hält. Erlaubnispflichtig wäre das Kunststofffenster an derselben Stelle.

Dann die Abluft, die einzige Leitung, die ein Bad zwangsläufig nach draußen führt. Eine Kernbohrung DN 100 bis DN 125 mit Außengitter ist in einer geschützten Fassade sichtbar, in unverputztem Ziegel besonders, weil sie das Steinbild zerschneidet. Drei Wege bleiben: ein vorhandener Lüftungsschacht, die Führung über das Dach oder eine Öffnung an der Hoffassade. Welcher davon geht, entscheidet sich beim Aufmaß, nicht bei der Auswahl des Ventilators (Bad lüften).

Der Ablauf richtet sich nach dem Türblatt

In einem Haus mit geschützter Ausstattung gilt eine Bedingung, die es sonst nicht gibt: Der fertige Fußboden darf nicht steigen, denn ein originales Türblatt mit altem Futter lässt sich nicht um zwei Zentimeter kürzen. Dazu kommt die Luft, die für die Abluftanlage nachströmen muss. Richtwert sind 120 bis 150 Quadratzentimeter freier Querschnitt, bei 80 Zentimetern Türbreite ein Spalt von anderthalb bis zwei Zentimetern unter dem Blatt. Steigt der Boden, ist er weg.

Damit steht die Bauart des Ablaufs fest, bevor über Fliesen gesprochen wird. Aufbauhöhe meint den Weg von der Rohdecke bis zur Oberkante der fertigen Fliese, Einbauhöhe nur den Ablaufkörper. Ein Standard-Punktablauf hat 90 bis 110 Millimeter Einbauhöhe und verlangt 120 bis 150 Millimeter Aufbauhöhe. Bleibt weniger, kommt der flache Punktablauf mit 65 bis 90 Millimetern Einbauhöhe und 95 bis 120 Millimetern Aufbauhöhe in Frage, danach der Wandablauf, der rund 70 Millimeter in der Vorwand belegt und mit 70 bis 100 Millimetern Aufbauhöhe auskommt. Soll der Boden gar nicht angetastet werden, bleibt die aufgesetzte extraflache Duschfläche: kein Bodenaufbau, 25 bis 35 Millimeter Einstieg. Alle Maße im Zusammenhang: bodengleiche Dusche.

Villa am Wasser: wohin der neue Strang läuft

In den Villen der Vorstädte geht es oft um ein zusätzliches Bad im Obergeschoss oder unter dem Dach. Die Frage ist dann, wo das neue Fallrohr nach unten kommt, ohne dass im Treppenhaus ein Kasten erscheint. Häufig löst das ein stillgelegter Schornsteinzug: 20 mal 20 Zentimeter nehmen ein Fallrohr DN 100 samt Dämmung auf, 13,5 mal 13,5 Zentimeter nur noch Zuleitungen. Stillgelegt haben muss ihn der Bezirksschornsteinfeger (Bad im Altbau).

Die Sanitärzelle am Stern, in Drewitz und am Schlaatz

In den Plattenbauwohnungen sitzt das Bad in einer vorgefertigten Betonzelle von innen etwa 1,30 mal 2,00 Metern. Wird sie herausgenommen und der Raum in Trockenbau neu aufgebaut, gewinnen Sie je Seite fünf bis zehn Zentimeter Grundfläche und rund 15 Zentimeter Höhe, weil die Zelle eine eigene Decke unter der Geschossdecke trägt. Der Steigstrang bleibt dabei in seiner Ecke.

Ein Punkt gehört vorab geklärt: In einem Teil der Serien enthalten die Zellenplatten Asbestzement. Vor dem Abbruch geht deshalb eine Probe ins Labor; fällt sie positiv aus, läuft der Ausbau nach TRGS 519 durch einen zugelassenen Fachbetrieb (Asbest im Bad).

Was ein Bad in Potsdam kostet

Die 15.000 bis 25.000 Euro für sechs bis acht Quadratmeter gelten auch hier, streuen in Potsdam aber weiter als dort, wo ein Baualter den Bestand bestimmt. Eine neu aufgebaute Sanitärzelle von rund drei Quadratmetern liegt bei 11.000 bis 16.000 Euro, ein Bad im Vorstadt-Altbau mit fünf bis sieben Quadratmetern bei 16.000 bis 26.000, ein Villenbad mit zehn bis vierzehn Quadratmetern bei 26.000 bis 40.000.

Der Denkmalschutz selbst steckt in keiner dieser Zahlen. Er kostet dort etwas, wo er die Bauart vorgibt: ein instand gesetztes Kastenfenster statt eines neuen, ein Lüftungsweg über das Dach statt der kurzen Bohrung nach vorn, ein Ablauf ohne Aufbauhöhe. Zusammen meist ein- bis zweitausend Euro. Den Rest erklärt Badsanierung Kosten.

Wo gebaut wird

Im Impressum dieser Seite steht die Wolfermann GmbH, ein Sanitär-Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung. Potsdam liegt im Einsatzgebiet, ebenso Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow sowie die Berliner Bezirke von Zehlendorf bis Mitte.

Der nächste Schritt

Sagen Sie unter 030 4173 3464 in zwei Sätzen, um welches Haus es geht — Innenstadt, Villa in einer der Vorstädte oder Wohnung in der Platte — und ob ein Denkmaleintrag bekannt ist. Damit steht fest, worauf wir beim Aufmaß zuerst schauen: Fenster und Lüftungsweg im geschützten Haus, Aufbauhöhe und Türblatt im Altbau, Zelle und Steigstrang in der Platte. Der Termin ist kostenfrei, vor Ort oder per Videocall.

Zum Einlesen: Dusche statt Wanne und barrierefreies Bad. Der Lohnanteil steht auf der Rechnung getrennt, für § 35a EStG.

Häufige Fragen

Was kostet eine Badsanierung in Potsdam?

Für sechs bis acht Quadratmeter gilt der Rahmen von 15.000 bis 25.000 Euro, und der Denkmalschutz allein verschiebt ihn nicht. Es sind Bauart und Größe: Eine neu aufgebaute Sanitärzelle von rund drei Quadratmetern beginnt bei 11.000 Euro, ein Bad im Vorstadt-Altbau mit fünf bis sieben Quadratmetern liegt bei 16.000 bis 26.000, ein Villenbad mit zehn bis vierzehn Quadratmetern bei 26.000 bis 40.000. Den Festpreis nennen wir nach dem Aufmaß.

Braucht ein neues Bad im denkmalgeschützten Haus eine Genehmigung?

Das hängt daran, was genau geschützt ist. Liegt Ihr Haus in einem Denkmalbereich, geht es um das äußere Erscheinungsbild, und ein Bad hinter der Fassade berührt das nicht. Ist das Haus Einzeldenkmal, kann die Ausstattung im Inneren dazugehören, etwa Türblätter, Stuck oder ein Terrazzoboden. Verbindlich sagen Ihnen das nur der Eintrag in der Denkmalliste und die Untere Denkmalschutzbehörde; diese Auskunft sollte vor der Bemusterung vorliegen.

Darf im Denkmal eine Abluftöffnung durch die Außenwand?

Das ist der Punkt, an dem ein Bad tatsächlich nach außen wirkt. Eine Kernbohrung DN 100 bis DN 125 samt Außengitter ist in einer geschützten Fassade sichtbar, in unverputztem Ziegel besonders. Drei Wege kommen stattdessen in Frage: ein vorhandener Lüftungsschacht, die Führung über das Dach oder eine Öffnung an der Hoffassade. Welcher davon geht, klärt sich beim Aufmaß, bevor ein Ventilator ausgesucht wird.

Muss das alte Badfenster im Denkmal erhalten bleiben?

Im Einzeldenkmal in der Regel ja, und das ist selten ein Problem. Ein historisches Kastenfenster lässt sich instand setzen, nachdichten und innen um eine zweite Ebene ergänzen, dazu ein Beschlag, der eine Spaltlüftung hält. Der Eingriff, für den eine Erlaubnis nötig wäre, ist das Kunststofffenster an derselben Stelle. Was für Ihr Haus vermerkt ist, steht im Eintrag der Denkmalliste.

Wie viel Platz bringt der Ausbau der Sanitärzelle im Plattenbau?

Die vorgefertigte Betonzelle misst innen etwa 1,30 mal 2,00 Meter. Wird sie herausgenommen und der Raum in Trockenbau neu aufgebaut, gewinnen Sie je Seite fünf bis zehn Zentimeter Grundfläche und rund 15 Zentimeter Höhe, weil die Zelle eine eigene Decke unter der Geschossdecke trägt. Der Steigstrang bleibt in seiner Ecke. In einem Teil der Serien enthalten die Zellenplatten Asbestzement; deshalb geht vor dem Abbruch eine Probe ins Labor, und der Ausbau läuft dann nach TRGS 519.

Welcher Duschablauf passt, wenn der Fußboden nicht steigen darf?

Aufbauhöhe meint Rohdecke bis Oberkante der fertigen Fliese, Einbauhöhe nur den Ablaufkörper. Ein Standard-Punktablauf hat 90 bis 110 Millimeter Einbauhöhe und verlangt 120 bis 150 Millimeter Aufbauhöhe. Bleibt weniger, kommt der flache Punktablauf mit 65 bis 90 beziehungsweise 95 bis 120 Millimetern in Frage, danach der Wandablauf mit rund 70 Millimetern in der Vorwand und 70 bis 100 Millimetern Aufbauhöhe. Darf der Boden gar nicht angetastet werden, bleibt die aufgesetzte extraflache Duschfläche: kein Bodenaufbau, 25 bis 35 Millimeter Einstieg.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Wir stehen seit über 40 Jahren im Dienst unserer Kunden. Ihre vollständige Zufriedenheit und anhaltende Wertschätzung für unsere Badrenovierungen ist unser höchster Maßstab für die eigene Leistung.

4,9★★★★★57 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Ich bin eher kurzentschlossen – der Plan war es auch, aber Herr Wolfermann setzte diesen wunderbar in die Tat um.
    Stephanie H., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Von der Planung bis zur Durchführung einer komplizierten Umbaumaßnahme hat alles einwandfrei geklappt. Herr Wolfermann ist immer freundlich und jederzeit erreichbar.
    Alexander I., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Ich hatte erst eine andere Firma beauftragt, mein Bad machen zu lassen, doch dann kamen Probleme auf. Dann wurde mir die Wolfermann GmbH empfohlen – das war das Beste, was passieren konnte.
    Monty K., Local Guide, vor 8 Jahren
  • ★★★★★
    Aus eigener Erfahrung mit Reparaturen und dem Kompletteinbau eines Bades kann ich die Professionalität und Kundenorientierung nur lobend hervorheben.
    Hendrik H., vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Wir sind bereits seit einigen Jahren Kunden bei der Firma Wolfermann und sind mehr als zufrieden. Sie sind zu jeder Zeit erreichbar und finden immer eine Lösung.
    D. V., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Der Monteur rief etwa 30 Minuten vor unserem vereinbarten Termin an und gab mir die Info, dass er sich etwas verspäten wird.
    Lydia G., vor 5 Jahren
  • ★★★★★
    Noch nie haben wir in dieser Branche so zuverlässige, sympathische und verständnisvolle Mitarbeiter erlebt.
    Leo L., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Wir haben die Firma Wolfermann für die Sanierung unseres Ferienhauses beauftragt.
    J. D., Local Guide, vor 3 Jahren

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