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Badsanierung · Weißensee

Badsanierung in Berlin-Weißensee

In Weißensee ist das Bad, um das es geht, meist schon einmal saniert worden — Mitte der neunziger Jahre, schnell und günstig. Dreißig Jahre später sind Duschkabine, Fliesenspiegel und Abdichtung fällig, während Steigstrang, Lüftungskanal und Elektroleitung häufig noch tragen. Diese zweite Sanierung ist die günstigere: Der Grundriss steht, die Anschlüsse sitzen, und was unter dem Boden liegt, ist bekannt. Beim Aufmaß trennen wir das eine vom anderen, im Bad oder per Videocall, ohne Kosten für Sie.

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Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß — vor Ort oder per Videocall, wie es Ihnen lieber ist.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 4173 3464, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Dreißig Jahre nach der ersten Sanierung

Weißensee wurde in den neunziger Jahren im Schnelldurchlauf modernisiert. Das Fördergebietsgesetz begünstigte Modernisierungen in den neuen Ländern bis Ende 1998, und entsprechend dicht standen die Gerüste: im Komponistenviertel, rund um den Antonplatz, an der Berliner Allee und in den Seitenstraßen zur Langhansstraße. Viele Gründerzeitwohnungen bekamen damals zum ersten Mal ein eigenes Bad, eingebaut in die frühere Kammer oder in ein abgeteiltes Stück Flur: vier bis sechs Quadratmeter, Duschtasse mit Kunststoffkabine, Fliesenspiegel bis 1,50 Meter über dem Boden, Bordüre auf halber Höhe.

Diese Bäder sind nicht kaputt. Sie sind durch. Und sie stellen eine andere Aufgabe als ein Raum, der nie angefasst wurde: Es wird nicht erstmals gebaut, sondern ein bekannter Aufbau zurückgebaut.

Drei Ausgangslagen aus dem Kiez

Das sanierte Vorderhausbad. Gründerzeit, vier bis sechs Quadratmeter, innenliegend, das Lüftungsrohr durch die Außenwand der Küche geführt, davor eine gemauerte Vorwand von 24 Zentimetern Tiefe über die ganze WC-Wand. Der häufigste Fall zwischen Pistoriusstraße und Woelckpromenade.

Die Siedlungswohnung der zwanziger Jahre. An der Buschallee und in den Zeilen ringsum liegt das Bad mit zweieinhalb bis dreieinhalb Quadratmetern am Fenster, auf einer Massivdecke, die Wanne an der Längswand. Hier wurde Mitte der Neunziger oft nur die Oberfläche erneuert, teils Fliese auf Fliese. Erkennbar ist das an einer Türschwelle, die zwei Zentimeter zu hoch sitzt.

Das Bad, das ausgelassen wurde. In einzelnen Häusern blieb die Sanierung damals bei der Fassade stehen. Dort trifft man Stahlrohr in der Wand, eine Wanne aus den Siebzigern und eine Steigleitung im Originalzustand. Bleileitungen mussten nach der Trinkwasserverordnung bis zum 12. Januar 2026 ohnehin heraus.

Was von 1995 bleiben kann

Der Steigstrang zuerst. In den Komplettsanierungen dieser Jahre kam Kupfer oder Verbundrohr in die Wand, und beides hat seine Nutzungsdauer nicht annähernd erreicht. Geprüft werden die Übergänge zwischen zwei Metallen und die Schellen am Fallrohr.

Dann der Lüftungsweg. Kernbohrung und Rohr liegen bereits, getauscht wird allein das Gerät: statt eines Ventilators, der am Lichtschalter hängt, ein Abluftgerät mit Feuchtesensor und Nachlauf. Im Erstbad ist genau dieser Durchbruch ein eigener Posten im Angebot.

Und die Elektroleitung. In der Wand liegt meist NYM aus der Sanierung, das kann bleiben. Was fehlt, ist der Schutzschalter im Verteiler.

Was ohne Diskussion herauskommt

Die Abdichtung, weil es keine gibt — unter die Fliese kam damals bestenfalls ein Voranstrich. Das ist der eigentliche Anlass, ein Bad dieses Jahrgangs anzufassen, bevor der Estrich Wasser zieht.

Dazu die Duschtasse, deren Rand 15 Zentimeter über dem fertigen Boden steht, samt Kabine mit Falttür. Die gemauerte Vorwand, die sich nicht demontieren lässt, sondern abgebrochen wird: ein halber Arbeitstag und ein zusätzlicher Bigbag. Und der Unterputzkörper der Brausearmatur, denn eine heutige Funktionseinheit passt nicht in ein Gehäuse von 1995.

Der Boden, den Sie zurückbekommen

Beim Rückbau eines Aufbaus aus der Neunzigerjahre-Sanierung werden 70 bis 90 Millimeter frei: 12 bis 20 Millimeter Fliese samt Kleber, 45 bis 50 Millimeter schwimmender Estrich, 10 bis 20 Millimeter Dämmlage darunter. Diese Zahl steht fest, bevor der erste Schlag fällt, und damit steht auch die Bauart des Ablaufs fest.

Aufbauhöhe heißt Rohdecke bis Oberkante der fertigen Fliese, Einbauhöhe meint allein den Ablaufkörper. Ein Standard-Punktablauf hat 90 bis 110 Millimeter Einbauhöhe und verlangt 120 bis 150 Millimeter Aufbauhöhe, ein flacher Punktablauf 65 bis 90 beziehungsweise 95 bis 120. Wo die Massivdecke einer Zwanzigerjahre-Siedlung wenig hergibt, bleibt der Wandablauf mit rund 70 Millimetern in der Vorwand und 70 bis 100 Millimetern Aufbauhöhe. Und wenn der Rückbau nichts freigibt, weil der Estrich tragender Teil der Decke ist, kommt eine aufgesetzte extraflache Duschfläche hinein: kein Bodenaufbau, 25 bis 35 Millimeter Einstieg. Die Maße im Zusammenhang stehen unter bodengleiche Dusche.

Zahlen: Kosten und Tage

Die Berliner Spanne von 15.000 bis 25.000 Euro beschreibt sechs bis acht Quadratmeter mit komplett neuer Technik. Ein Weißenseer Bad aus der zweiten Runde ist kleiner und braucht diese Technik nur teilweise, deshalb liegen die Angebote meist bei 11.000 bis 17.000 Euro für vier bis sechs Quadratmeter. Dasselbe Bad als Erstausstattung im nie sanierten Altbau kostet 17.000 bis 24.000 Euro, weil Strang, Wanddurchbruch, Elektrik und häufig auch der Zuschnitt dazukommen.

Auf der Baustelle sind das sieben bis neun Arbeitstage statt zwölf bis fünfzehn. Woraus sich die Summe zusammensetzt, steht unter Badsanierung Kosten, der Tagesplan unter Ablauf einer Badsanierung.

Anlieferung zwischen Antonplatz und Weißem See

In den Seitenstraßen mit beidseitigem Parken wird die Halteverbotszone zwei Wochen vorher beantragt, Gebühr und Antrag stehen im Angebot. An der Berliner Allee gibt es keinen Halteplatz, dort läuft die Anlieferung über die Querstraße. Einen Aufzug hat kaum eines dieser Häuser, der Schutt geht in Bigbags über das Treppenhaus — wovon bei der zweiten Sanierung spürbar weniger anfällt, weil Wände und Trassen stehen bleiben.

Der nächste Schritt

Gearbeitet wird in ganz Weißensee, vom Komponistenviertel über den Antonplatz bis zur Buschallee, dazu in Pankow, Prenzlauer Berg, Mitte, Friedrichshain und Lichtenberg. Ausgeführt von der Wolfermann GmbH, einem Sanitär-Meisterbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung.

Nennen Sie am Telefon unter 030 4173 3464 zwei Zahlen: das Baujahr des Hauses und das Jahr der letzten Badsanierung. Damit lässt sich schon im Gespräch einordnen, was bei Ihnen bleiben kann und was nicht. Der Aufmaßtermin folgt danach, im Bad oder per Videocall, und er ist für Sie kostenlos.

Zum Einlesen: Bad im Altbau, Badrenovierung und Dusche statt Wanne. Auf der Schlussrechnung steht der Lohnanteil getrennt, damit Sie ihn nach § 35a EStG ansetzen können.

Häufige Fragen

Was kostet eine Badsanierung in Weißensee?

Für vier bis sechs Quadratmeter aus der Neunzigerjahre-Sanierung liegen die Angebote meist bei 11.000 bis 17.000 Euro. Die bekannte Berliner Spanne von 15.000 bis 25.000 Euro beschreibt sechs bis acht Quadratmeter mit komplett neuer Technik, und genau die brauchen diese Bäder nur zum Teil. Welcher Teil das bei Ihnen ist, steht nach dem Aufmaß im Angebot, und der Preis dort ist der, der später auf der Rechnung steht.

Was lässt sich von einer Badsanierung aus den neunziger Jahren weiterverwenden?

Meist vier Dinge. Der Steigstrang aus Kupfer oder Verbundrohr hat seine Nutzungsdauer längst nicht erreicht. Der Lüftungsweg liegt bereits, Kernbohrung und Rohr mit 100 bis 125 Millimetern Durchmesser bleiben, getauscht wird nur das Gerät. Die Elektroleitung in der Wand stammt aus der Sanierung. Und der Unterputz-Spülkasten lässt sich oft weiterbetreiben, weil Spülventil und Dichtungen der damals gängigen Fabrikate noch lieferbar sind; ob eine heutige Betätigungsplatte darauf passt, entscheidet das Maß der Revisionsöffnung.

Warum ist die zweite Badsanierung günstiger als die erste?

Weil der teure Teil schon einmal bezahlt wurde. Grundriss und Anschlusspunkte stehen, der Wanddurchbruch für die Lüftung ist da, der Bodenaufbau ist eine bekannte Größe statt einer Überraschung, und es fällt deutlich weniger Abbruchmasse an. Vier bis sechs Quadratmeter Zweitsanierung liegen bei 11.000 bis 17.000 Euro und sieben bis neun Arbeitstagen, dasselbe Bad als Erstausstattung im nie sanierten Altbau bei 17.000 bis 24.000 Euro und zwölf bis fünfzehn Tagen.

Passt eine bodengleiche Dusche in ein Weißenseer Bad von 1995?

In den meisten Fällen ja, und zwar gerade weil schon einmal gebaut wurde. Aufbauhöhe heißt Rohdecke bis Oberkante der fertigen Fliese, Einbauhöhe meint allein den Ablaufkörper. Beim Rückbau werden 70 bis 90 Millimeter frei: 12 bis 20 Millimeter Fliese samt Kleber, 45 bis 50 Millimeter schwimmender Estrich, 10 bis 20 Millimeter Dämmlage. Ein Standard-Punktablauf braucht 90 bis 110 Millimeter Einbauhöhe und 120 bis 150 Millimeter Aufbauhöhe, ein flacher Punktablauf 65 bis 90 beziehungsweise 95 bis 120.

Die Fliesen sind noch heil. Muss trotzdem alles heraus?

Ja, denn unter der Fliese von 1995 liegt in aller Regel keine Abdichtung, sondern bestenfalls ein Voranstrich. Heute gilt DIN 18534: Der Spritzwasserbereich einer bodengleichen Dusche wird in W2-I eingestuft, der übrige Boden in W1-I, und darunter gehört eine Verbundabdichtung. Solange die alte Duschtasse dicht war, ist das folgenlos geblieben. Sobald daraus eine offene Duschfläche wird, entscheidet diese Schicht darüber, ob der Estrich trocken bleibt.

Braucht ein Bad aus den Neunzigern einen neuen FI-Schutzschalter?

Fast immer. Der Fehlerstrom-Schutzschalter mit 30 Milliampere ist erst seit 2007 für Steckdosenstromkreise vorgeschrieben, in Bädern dieses Jahrgangs fehlt er deshalb häufig. Die Leitung in der Wand kann bleiben, nachgerüstet wird im Verteiler, und das ist ein niedriger dreistelliger Betrag, solange dort ein Platz frei ist. Ist der Zählerschrank voll oder stammt er aus der Zeit vor der Sanierung, sagen wir Ihnen das vor dem Angebot und nicht während der Arbeiten.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Wir stehen seit über 40 Jahren im Dienst unserer Kunden. Ihre vollständige Zufriedenheit und anhaltende Wertschätzung für unsere Badrenovierungen ist unser höchster Maßstab für die eigene Leistung.

4,9★★★★★57 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Ich bin eher kurzentschlossen – der Plan war es auch, aber Herr Wolfermann setzte diesen wunderbar in die Tat um.
    Stephanie H., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Von der Planung bis zur Durchführung einer komplizierten Umbaumaßnahme hat alles einwandfrei geklappt. Herr Wolfermann ist immer freundlich und jederzeit erreichbar.
    Alexander I., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Ich hatte erst eine andere Firma beauftragt, mein Bad machen zu lassen, doch dann kamen Probleme auf. Dann wurde mir die Wolfermann GmbH empfohlen – das war das Beste, was passieren konnte.
    Monty K., Local Guide, vor 8 Jahren
  • ★★★★★
    Aus eigener Erfahrung mit Reparaturen und dem Kompletteinbau eines Bades kann ich die Professionalität und Kundenorientierung nur lobend hervorheben.
    Hendrik H., vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Wir sind bereits seit einigen Jahren Kunden bei der Firma Wolfermann und sind mehr als zufrieden. Sie sind zu jeder Zeit erreichbar und finden immer eine Lösung.
    D. V., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Der Monteur rief etwa 30 Minuten vor unserem vereinbarten Termin an und gab mir die Info, dass er sich etwas verspäten wird.
    Lydia G., vor 5 Jahren
  • ★★★★★
    Noch nie haben wir in dieser Branche so zuverlässige, sympathische und verständnisvolle Mitarbeiter erlebt.
    Leo L., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Wir haben die Firma Wolfermann für die Sanierung unseres Ferienhauses beauftragt.
    J. D., Local Guide, vor 3 Jahren

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