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4,9 von 5aus 57 Google-BewertungenMeisterbetriebüber 40 Jahre Badbau in BerlinMo–Fr 7–16:30 Uhrpersönlich erreichbar
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Meisterbetrieb für Badbau

Badheizkörper richtig dimensionieren

Ein Bad wird auf 24 Grad ausgelegt und nicht auf 20, und deshalb braucht es je Quadratmeter mehr Wärme als jedes andere Zimmer. Gleichzeitig ist der schöne schmale Handtuchheizkörper der leistungsschwächste Bautyp, den es gibt. Aus diesen beiden Sätzen entsteht der häufigste Fehler nach einer Badsanierung: ein neues Bad, das im Februar nicht warm wird. Auf dieser Seite stehen die Wattzahlen, die Bauhöhen und die Kombinationen, mit denen das nicht passiert.

4,9 von 5 Sternen bei Google

Warum im Bad andere Zahlen gelten

Ein Wohnzimmer wird auf 20 Grad ausgelegt, ein Bad auf 24. Diese vier Grad bedeuten je nach Gebäude 20 bis 30 Prozent mehr Wärme auf derselben Fläche. Dazu kommt, dass man im Bad nass steht und jeden Luftzug spürt und dass nach dem Duschen Feuchtigkeit aus dem Raum muss. Ein warmer Raum trocknet schneller ab, und das ist weniger eine Frage des Komforts als eine der Bausubstanz; wie die Lüftung dazugehört, steht unter Lüftung im Bad.

Als grobe Richtung für den Wärmebedarf im Bad haben sich diese Werte bewährt:

Gebäude Watt je m² Bad 4 m² Bad 5 m² Bad 8 m²
Altbau, ungedämmt 130 bis 150 520 bis 600 W 650 bis 750 W 1.040 bis 1.200 W
Fenster neu, teilgedämmt 90 bis 110 360 bis 440 W 450 bis 550 W 720 bis 880 W
gut gedämmt, Neubau 60 bis 75 240 bis 300 W 300 bis 375 W 480 bis 600 W

Ein innen liegendes Bad ohne Außenwand liegt unter diesen Werten, weil es ringsum an beheizte Räume grenzt; ein Eckbad im obersten Geschoss liegt darüber. Die Faustzahl ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, sie zeigt aber in einer Minute, ob ein Heizkörper überhaupt in die richtige Größenordnung fällt.

Die Zahl auf dem Datenblatt ist nicht die Zahl in Ihrem Bad

Hier kippen die meisten Rechnungen. Die Norm-Wärmeleistung eines Heizkörpers wird nach DIN EN 442 bei 75 Grad Vorlauf, 65 Grad Rücklauf und 20 Grad Raumtemperatur gemessen. Diese Bedingungen erreicht heute kaum eine Anlage. Eine Wärmepumpe oder eine Brennwerttherme mit abgesenktem Vorlauf arbeitet mit 55 bis 60 Grad, und im Bad sollen es nicht 20, sondern 24 Grad werden.

Vorlauf / Rücklauf / Raum davon bleiben
75 / 65 / 20 Grad 100 Prozent
70 / 55 / 24 Grad rund 70 Prozent
60 / 50 / 24 Grad rund die Hälfte
55 / 45 / 24 Grad 40 bis 45 Prozent

Aus 1.000 Watt auf dem Papier werden bei 55 Grad Vorlauf also gut 400. Fragen Sie beim Angebot deshalb nach der Leistung bei Ihrer Vorlauftemperatur, nicht nach der Katalogzahl.

Handtuchheizkörper oder Flachheizkörper

Der Leiterheizkörper, also der klassische Handtuchheizkörper mit waagerechten Sprossen, ist die schwächste Bauform je Quadratmeter Wandfläche. Dafür hängt das Handtuch dort, wo es hingehört, und er baut flach.

Breite x Höhe 75/65/20 Grad bei 55 Grad Vorlauf
50 x 80 cm 300 bis 350 W 130 bis 150 W
50 x 120 cm 450 bis 550 W 190 bis 230 W
60 x 120 cm 550 bis 650 W 230 bis 280 W
60 x 150 cm 700 bis 850 W 300 bis 360 W
60 x 180 cm 850 bis 1.000 W 360 bis 430 W
75 x 180 cm 1.000 bis 1.200 W 430 bis 510 W

Der Flachheizkörper leistet auf derselben Wandfläche das Zwei- bis Dreifache. Ein Typ 22 mit 60 x 100 Zentimetern bringt bei 75/65/20 rund 1.500 Watt, ein Typ 11 derselben Größe rund 800, ein Typ 33 rund 2.000. Er baut tiefer und sieht nüchterner aus, aber er wird warm. Es gibt ihn mit angesetztem Handtuchhalter, und das ist in einem kalten Altbaubad oft die ehrlichere Lösung als ein 180 Zentimeter hoher Leiterheizkörper, der die Zahl trotzdem nicht schafft.

Badheizkörper mit geschlossener Front liegen dazwischen: mehr Leistung als eine Leiter gleicher Größe, dafür weniger Sprossen zum Einhängen.

Bauhöhe, Breite und die Stelle an der Wand

Übliche Breiten sind 40, 50, 60 und 75 Zentimeter, übliche Bauhöhen 80, 120, 150 und 180 Zentimeter. Unten bleiben 12 bis 15 Zentimeter Abstand zum fertigen Boden, damit Luft nachströmt und der Wischer durchkommt. Zur Wand hin sind 3 bis 5 Zentimeter üblich.

Die Höhe hat eine praktische Grenze. Bei 180 Zentimetern Bauhöhe und 15 Zentimetern Bodenabstand liegt die oberste Sprosse auf 195 Zentimetern, und dort hängt niemand mehr ein Handtuch ein. Benutzt wird der Bereich zwischen 90 und 170 Zentimetern. Ein Modell von 60 x 150 Zentimetern ist deshalb im Alltag oft sinnvoller als eines von 50 x 180, obwohl beide ähnlich viel leisten.

Der alte Platz unter dem Fenster stammt aus einer Zeit ohne dichte Fenster. Heute ist die Wand neben dem Duschausgang meist die bessere, weil Sie das Handtuch im Nassen erreichen. Zwei Dinge gehören dazu: ein Thermostatkopf mit Fernfühler oder Ferneinsteller, weil ein Kopf an einem hohen Heizkörper in der aufsteigenden warmen Luft sitzt und viel zu früh abregelt, und der Blick auf die Elektrik, denn in den Schutzbereichen um Dusche und Wanne gilt die DIN VDE 0100-701. Wo am Ende welche Wand frei bleibt, entscheidet sich beim Grundriss, siehe Bad planen.

Beim Tausch zählt der Anschluss: Ein Mittelanschluss mit 50 Millimetern Nabenabstand lässt sich meist eins zu eins ersetzen, ein alter Seitenanschluss verlangt neue Anbindungen. Solange die Wand offen ist, ist das eine kleine Position; danach muss dafür eine fertige Wand wieder auf.

Der elektrische Zusatzbetrieb

Von Mai bis September steht die Heizung still, und genau dann bleibt das Handtuch klamm. Ein Heizstab mit 300 bis 600 Watt im unteren Anschluss löst das. Zwei Stunden täglich mit 600 Watt sind 1,2 Kilowattstunden, also rund 40 Cent am Tag.

Im Mischbetrieb bleibt der Heizkörper am Heizkreis und bekommt zusätzlich den Heizstab. Damit sich das erwärmte Wasser ausdehnen kann, muss der Rücklauf zur Anlage hin offen bleiben; dafür sitzt ein Duo-T-Stück im Anschluss. Rein elektrische Modelle kommen ab Werk mit Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt und brauchen gar keine Heizungsleitung.

In beiden Fällen gehört der Anschluss auf einen eigenen Stromkreis mit einem Fehlerstromschutzschalter von 30 Milliampere, und Stecker oder Anschlussdose liegen außerhalb des Bereichs von 60 Zentimetern um die Dusche.

Zusammenspiel mit der Fußbodenheizung

Eine Fußbodenheizung im Bad ist angenehm und als alleinige Wärmequelle trotzdem selten ausreichend. Der Grund ist die belegbare Fläche: In einem Bad von fünf Quadratmetern bleiben nach Abzug von Dusche, WC und Möbel oft nur 2,5 bis 3 Quadratmeter, unter denen überhaupt Rohre liegen dürfen. Bei einer Oberflächentemperatur von etwa 33 Grad, die nach DIN EN 1264 im Bad zulässig ist, ergibt das rund 200 bis 300 Watt.

Die übliche Kombination sieht deshalb so aus: die Fußbodenheizung hält den Boden warm und deckt die Grundlast, ein Handtuchheizkörper von 50 x 120 oder 60 x 120 Zentimetern bringt die Spitze und trocknet die Handtücher. Beides läuft auf getrennten Kreisen, sodass der Handtuchheizkörper im Sommer über den Heizstab funktioniert.

Eine wassergeführte Fußbodenheizung braucht im Nassaufbau 5 bis 7 Zentimeter Höhe, im Trockensystem weniger. Reicht das nicht, bleibt die elektrische Heizmatte: 3 bis 5 Millimeter Aufbau im Fliesenkleber, 100 bis 150 Watt je Quadratmeter, nach 20 bis 30 Minuten spürbar. Sie ist eine Komfortheizung für den Boden und keine Raumheizung. Wo im Altbau die Höhe herkommt, steht unter Badsanierung im Altbau.

Drei Fehler, die im Februar auffallen

Nach Katalogleistung ausgewählt. 1.000 Watt auf dem Datenblatt sind bei 55 Grad Vorlauf gut 400. Diese Umrechnung fehlt in fast jeder Beratung.

Den Heizkörper zu spät bestellt. Steht erst nach dem Fliesen fest, dass er breiter werden muss, sitzen die Anbindungen an der falschen Stelle.

Die Voreinstellung am Ventil vergessen. Nach einem Tausch muss das Ventil neu eingestellt werden, sonst bekommt der neue Heizkörper zu wenig Wasser und die Nachbarräume zu viel.

Wir rechnen das beim Aufmaß nach

Die Wolfermann GmbH ist ein Meisterbetrieb für Badbau mit über 40 Jahren Erfahrung und arbeitet in ganz Berlin und im südwestlichen Umland. Heizung und Elektrik planen bei uns dieselben Leute, die später auch die Wand schließen, und beim Heizkörper zahlt sich das am unmittelbarsten aus: Anbindung, Steckdose für den Heizstab und Fliesenraster müssen an einer Stelle zusammenpassen, die nach dem Verputzen nicht mehr zugänglich ist.

Beim Aufmaß nehmen wir Fläche, Baujahr, Fensterzustand und Vorlauftemperatur auf und sagen Ihnen, welche Bauhöhe und Breite die gewünschte Leistung tatsächlich bringt, und zwar umgerechnet auf Ihre Anlage und nicht nach Katalog. Der Termin ist kostenlos, vor Ort ebenso wie im Videocall. Anschließend steht der Heizkörper mit Maß, Anschluss und Preis im Festangebot; einordnen lässt sich der Betrag über die Kosten einer ganzen Badsanierung.

Häufige Fragen

Wie viel Watt braucht ein Badheizkörper je Quadratmeter?

Als grobe Richtung gelten im ungedämmten Altbau 130 bis 150 Watt je Quadratmeter, nach Fenstertausch und Teildämmung 90 bis 110, im gut gedämmten Gebäude 60 bis 75. Ein innen liegendes Bad ohne Außenwand liegt darunter, weil es ringsum an beheizte Räume grenzt. Für ein Altbaubad von fünf Quadratmetern kommen so 650 bis 750 Watt zusammen. Die Faustzahl ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, sie zeigt aber sofort, ob ein Heizkörper überhaupt in die Nähe kommt.

Reicht ein Handtuchheizkörper als einzige Heizung im Bad?

In einem gedämmten Gebäude ja, im ungedämmten Altbau meistens nicht. Ein Leiterheizkörper von 60 x 180 Zentimetern bringt bei 75/65/20 Grad rund 850 bis 1.000 Watt, bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad aber nur noch 360 bis 430. Ein Altbaubad von fünf Quadratmetern will 650 bis 750 Watt. Deshalb kombinieren wir dort einen Flachheizkörper oder eine Fußbodenheizung mit einem kleineren Handtuchhalter.

Welche Bauhöhen und Breiten hat ein Badheizkörper?

Übliche Breiten sind 40, 50, 60 und 75 Zentimeter, übliche Bauhöhen 80, 120, 150 und 180 Zentimeter. Von der Wand baut ein Leiterheizkörper mit Konsolen 7 bis 10 Zentimeter weg, ein Flachheizkörper vom Typ 22 rund 10 und vom Typ 33 gut 15. Unten bleiben 12 bis 15 Zentimeter Abstand zum fertigen Boden, damit der Wischer durchkommt und Luft nachströmt.

Lohnt sich ein elektrischer Heizstab im Handtuchheizkörper?

Fast immer, denn er löst das Sommerproblem. Von Mai bis September steht die Heizung still, und genau dann bleibt das Handtuch klamm. Ein Heizstab mit 300 bis 600 Watt sitzt im unteren Anschluss und heizt den Heizkörper allein. Zwei Stunden täglich mit 600 Watt sind 1,2 Kilowattstunden, bei 30 bis 35 Cent je Kilowattstunde also rund 40 Cent am Tag.

Reicht eine Fußbodenheizung im Bad ohne Heizkörper?

Selten, weil die freie Bodenfläche klein ist. In einem Bad von fünf Quadratmetern bleiben nach Abzug von Dusche, WC und Waschtischmöbel oft nur 2,5 bis 3 Quadratmeter belegbare Fläche, und die gibt bei etwa 33 Grad Oberflächentemperatur rund 200 bis 300 Watt her. Nach DIN EN 1264 darf die Oberfläche im Bad bis etwa 33 Grad warm werden, im Wohnraum sind 29 Grad die Grenze. Als alleinige Heizung reicht das nur im gut gedämmten Gebäude.

Warum wird mein neuer Badheizkörper nicht richtig warm?

Drei Ursachen decken fast alle Fälle ab. Erstens ist die Leistung auf dem Datenblatt nach DIN EN 442 bei 75/65/20 Grad gemessen; läuft die Anlage mit 55 Grad Vorlauf, bleiben davon nur 40 bis 45 Prozent. Zweitens fehlt nach dem Tausch oft die neue Voreinstellung am Ventil, sodass der Heizkörper zu wenig Wasser bekommt. Und drittens nimmt ein dickes Handtuch über der ganzen Front rund ein Fünftel bis ein Viertel der Leistung weg.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Wir stehen seit über 40 Jahren im Dienst unserer Kunden. Ihre vollständige Zufriedenheit und anhaltende Wertschätzung für unsere Badrenovierungen ist unser höchster Maßstab für die eigene Leistung.

4,9★★★★★57 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Ich bin eher kurzentschlossen – der Plan war es auch, aber Herr Wolfermann setzte diesen wunderbar in die Tat um.
    Stephanie H., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Von der Planung bis zur Durchführung einer komplizierten Umbaumaßnahme hat alles einwandfrei geklappt. Herr Wolfermann ist immer freundlich und jederzeit erreichbar.
    Alexander I., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Ich hatte erst eine andere Firma beauftragt, mein Bad machen zu lassen, doch dann kamen Probleme auf. Dann wurde mir die Wolfermann GmbH empfohlen – das war das Beste, was passieren konnte.
    Monty K., Local Guide, vor 8 Jahren
  • ★★★★★
    Aus eigener Erfahrung mit Reparaturen und dem Kompletteinbau eines Bades kann ich die Professionalität und Kundenorientierung nur lobend hervorheben.
    Hendrik H., vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Wir sind bereits seit einigen Jahren Kunden bei der Firma Wolfermann und sind mehr als zufrieden. Sie sind zu jeder Zeit erreichbar und finden immer eine Lösung.
    D. V., Local Guide, vor 4 Jahren
  • ★★★★★
    Der Monteur rief etwa 30 Minuten vor unserem vereinbarten Termin an und gab mir die Info, dass er sich etwas verspäten wird.
    Lydia G., vor 5 Jahren
  • ★★★★★
    Noch nie haben wir in dieser Branche so zuverlässige, sympathische und verständnisvolle Mitarbeiter erlebt.
    Leo L., vor 6 Jahren
  • ★★★★★
    Wir haben die Firma Wolfermann für die Sanierung unseres Ferienhauses beauftragt.
    J. D., Local Guide, vor 3 Jahren

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